Pfarrverband Geisenhausen

Martin-Zeiler-Str. 6, 84144 Geisenhausen, Telefon: 08743-1241, E-Mail: PV-Geisenhausen@erzbistum-muenchen.de

Pfarrkirche St. Martin Geisenhausen _____________________________________________

die Geschichte

Bereits in der Schenkungsurkunde vom 980 ist eine Kirche in Geisenhausen erwähnt. Die heutige Pfarrkirche, ein spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, ist dem Hl. Martin geweiht (Baubeginn 1477). Bei Ausschachtungsarbeiten für eine Kirchenheizung entdeckte man 1965 den Grundriss einer kleinen romanischen Vorgängerkirche aus Tuffstein. "Wieles an der Kirche erinnert an die St. Martinskirche in Landshut, die auch um 1500 ihre Vollendung entgegenging: Drei Schiffe sind nebeneinander gestellt, die seitlich halb so breit wie das Mittelschiff sind, aber alle fast gleich hoch. So fällt eine Flut von Licht duch die hohen Fenster und erhellt den Raum. Das Hauptschiff setzt sich in einen lichten Chorraum fort, den der Chorbogen kaum merklich trennt. Es ist eine feierliche Halle von schönem Ebenmaß und einladender Ruhe. Durch ihre imposante Gestalt und innere Harmonie wird die Pfarrkirche St. Martin als ein Meisterwerk der spätmittelalterlichen Kirchenbaukunst gerühmt. Leider ist der Baumeister nicht bekannt.
St. Martin Bauherr
Neben einigen ehrwürdigen Grabmälern beherbergt die Kirche auch jenes steingehauene Antliz (in der Eingangshalle), das seit der Erbauung dieser Kirche außen am Turm angebracht war und wohl als Portrait des Baumeisters gelten darf.


Die große Innenrenovierung fand im Sommer 1993 statt. (Prof. Dr. Erich Stahleder).

St. Martin v. mir 1
Maria Ecke

Altarbilder

Altar 8
Der Volksaltar wurde vom Bischof am
11. November 1967 geweiht
Altar 3
Altar 6

St. Martins Glocken

St. Martin Glocken 1
St. Martin Glocken 2
St. Martin Glocken 3

St. Martin Taufbecken



der Taufstein mit der Friedenstaube ist über 500 Jahre alt
St. Martin kniehend. Jesus



Im Jahr 1983 schenkte Frau Singer aus Ebenhausen der Pfarrkirche aus dem Besitz der Familie Lorenzer die Figurengruppe Jesus am Ölberg mit dem tröstenden Engel.
Kircheneingang
Altar

Altar 1
An der Stelle des einstigen Hochaltars zur 500-Jahrfeier im 1977 auf neugotischen Elementen ein Aufbau, der die älteste, gotische Figur der Kirche geherbergt, nämlich St. Martin zu Pferd, der dem knienden Bettler einen Teil seines Mantels gibt.
Altar 5
Altar 2

Nr. 1 Martinsglocke                     
     50 Zentner
     gegossen vom Glockengießer Johann Hahn,
     Landshut
     Hl. Jahr 1950

     Glockenspruch: Martin heiß ich,
                            Gott preis ich mit lautem Schall
                            über Flur und Tal

Nr. 2 Muttergottes - Glocke         
     35 Zentner

     Glockenspruch: Mari bin ich genannt
                            als Himmelskönigin bekannt
                            erbitte in diesem Erdenstreit
                            uns ewige Glückseligkeit

Nr. 3 Sebastiansglocke                
     24 Zentner
     gestiftet von Karl und Peter Dräxlmeier

     Glockenspruch: Hl. Sebastian steh uns bei
                            dass wir, wie du, dem Glauben
                            treu.


Nr. 4 Bruder Konrad und Mutter Gottes
         von Altötting

     16 Zentner
     gestiftet von Kaspar Bauer, Dekan
                  und Ambros Krähn,
                  Kirchenpfleger 1950

     Glockenspruch: Bruder Konrad läut zur Meß,
                            daß ihr die Christenpflicht nicht
                            vergeßt.

Nr. 5 Totenglocke geweiht dem Hl. Erasmus
     6 Zentner

     Glockenspruch: Karl Dietsch nahm mich,
                            schlagt Metall und goß mich
                            um zu Engelschlag im Jahre 1863

St. Martin Marienfigur



Marienfigur
geschaffen von Bildhauer Morader 13.02.1977

St. Martin Engel