Pfarrverband Im Würmtal

Bräuhausstr. 5, 82152 Planegg, Telefon: 089-895688-0, E-Mail: St-Elisabeth.Planegg@erzbistum-muenchen.de
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Die Trauung

Für Ihre Trauung vereinbaren Sie bitte möglichst frühzeitig einen Termin. Wir trauen unsere Pfarrangehörigen in den Kirchen unseres Pfarrverbandes, also in
 
  • der Pfarrkirche Planegg – St. Elisabeth
        
  • der Pfarrkirche Stockdorf- St. Vitus
        
  • der alten Pfarrkirche Stockdorf – St. Vitus
        
  • der Filialkirche St. Martin in Martinsried
        
  • der Filialkirche St. Margaret in Krailling
        
  • der Filialkirche St. Georg in Steinkirchen.
Wir halten es für wünschenswert, wenn sich unsere Pfarrangehörigen in einer Kirche unseres Pfarrverbandes trauen lassen.
 
Auf Wunsch kommt einer der Seelsorger auch zur Trauung außerhalb unseres Pfarrgebietes mit, wenn uns das zeitlich und örtlich möglich ist.
 
Vor der Trauung findet mindestens ein Gespräch statt. In einem Gespräch werden dabei die Formalitäten abgeklärt. Es wird gemeinsam das sogenannte Brautexamensprotokoll erstellt. Bitte bringen Sie dazu nach Möglichkeit einen neuausgestellten Taufschein mit. Dieser darf höchstens 6 Monate vor dem Trauungsdatum ausgestellt sein. Den aktuellen Taufschein erhalten Katholiken in der Pfarrei, wo sie getauft sind. Für die Münchener Pfarreien müssen Sie den Taufschein zentral beim Erzbischöflichen Matrikelamt, Pacellistr. 10, 80063 München anfordern.

Bei einer konfessionsverschiedenen Ehe genügt für den Nichtkatholiken ein älterer Nachweis der Taufe.

Sollten Sie als Mitglied unserer Pfarrei außerhalb der Pfarrei heiraten wollen, so müssen wir auf jeden Fall das sog. Brautexamensprotokoll erstellen, unabhängig wer dann Ihrer Trauung außerhalb unseres Pfarrgebietes assistiert.
 
Sollten Sie nicht in unserem Pfarreigebiet wohnen, klären Sie bitte vorab, ob ein Seelsorger Ihrer Heimatgemeinde bei uns die Trauung übernimmt. Das wäre sehr wünschenswert.

Bei der musikalischen Gestaltung berät Sie auch gerne unser Kirchenmusiker Ludwig Götz. Gerne können Sie in Absprache auch für eine eigene musikalische Gestaltung Sorge tragen.

Wir bitten darum, dass bei der Trauung weder in der Kirche noch vor der Kirche z. B. Reis gestreut wird.

Die Platzierung Ihres Blumenschmuckes in der jeweiligen Kirche klären Sie vorab mit unseren Mesnern ab. Die Kontaktdaten erhalten Sie über unser Pfarrbüro.

Zu den Kosten:

  • Bei Trauungen von Pfarrangehörigen aus unseren Pfarreien fallen pauschal die sogenannten Stolarien in Höhe von 25,00 Euro (Wortgottesdienst), 30,00 Euro (Brautmesse) an. Darin sind die  Leistungen des Pfarrbüros, des Seelsorgers, des Mesners und des Organisten (sofern keine Sonderwünsche anfallen), enthalten. Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten für zusätzliche Leistungen.

  • Bei Trauungen von Pfarrangehörigen aus anderen Pfarreien fallen zu den Stolarien noch 150,00 Euro zusätzlich an.  
Wir bitten um Verständnis, dass wir den zusätzlichen Aufwand teilweise in Rechnung stellen müssen.
Wir bitten um die Überweisung im Voraus. Erst dann können wir Ihnen definitiv den Trauungstermin in der von Ihnen gewünschten Kirche bestätigen.

Diese Informationen wollen Ihnen nur einen ersten Überblick verschaffen. Gerne hilft Ihnen unser Pfarrbüro weiter.

Text zum Nachdenken:

Liebe

Was verstehen wir unter Liebe? Liebe ist jene intensive, unvergessliche und unzerstörbare Erfahrung, die nur in der Begegnung mit einer anderen Person erlebt werden kann. Es gibt also keine Liebe zu einer abstrakten Sache, zum Beispiel zu einer Tugend. Und es gibt keine Liebe, die für sich bleibt. Liebe setzt immer einen anderen voraus und ereignet sich immer in einer konkreten Begegnung. Liebe braucht also die Begegnung, den Austausch, Wort. Sie braucht Geschenke, die in ihrer Begrenztheit doch Symbol sind für die volle Hingabe einer Person an die andere. Liebe ist also die Begegnung mit einer anderen Person in wechselseitiger Hingabe, sie ist eine Erfahrung, in der ein Mensch etwas von sich selbst hingibt, und sie ist um so größer, je mehr einer von sich gibt.

Die Liebe ist eine Begegnung, in der der andere für mich Bedeutung gewinnt und in gewissem Sinn für mich bedeutender wird, als ich mir selbst bin. Er wird so bedeutsam, dass ich – im Extremfall – will, dass er lebt, selbst wenn ich dafür mein eigenes Leben hingeben muss.
 
Man entdeckt, dass man verliebt ist, wenn man bemerkt, dass einem der andere wichtiger geworden ist, als man sich selbst ist.

Die Liebe führt einen Zustand herbei, den man ein Aussersichsein, eine Ekstase nennen kann. In einer solchen Ekstase bin ich um so mehr echt, wahrhaft und aufrichtig ich selbst, je mehr ich meine Zurückhaltung aufgebe und mich hingebe und verausgabe.
 
Carlo Maria Kardinal Marini: „Mein sprituelles Wörterbuch“ (Pattloch-Verlag)