Pfarrverband Im Würmtal

Bräuhausstr. 5, 82152 Planegg, Telefon: 089-895688-0, E-Mail: St-Elisabeth.Planegg@erzbistum-muenchen.de
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Das Sakrament der Firmung


Bild Heiliger Geist
Das lateinische Wort „firmare“ bedeutet wörtlich „stärken“. Im Sakrament der Firmung
stärkt Gott den jungen Christen für sein Leben. Durch Handauflegung, Salbung und
Gebet wird ihm oder ihr dabei der Heilige Geist als Begleiter  für den eigenen Weg
zugesagt.
Im Regelfall wird das Sakrament in der katholischen Kirche durch einen Bischof oder
einen  von  ihm  Beauftragten  im  Jugendalter  gespendet.  Das  genaue  Firmalter
unterscheidet sich dabei von Pfarrei zu Pfarrei.

Einladung

In  unserem  Pfarrverband  werden  die  Schülerinnen  und  Schüler  der  8.  Klassen gefirmt.  Da die Pfarreien keine Informationen über den Schulbesuch haben, erhalten alle Jugendlichen, die im Laufe dieses Schuljahres 14 Jahre alt werden,  im  Januar eine schriftliche Einladung zur Firmvorbereitung.

Wer noch nicht in der 8. Klasse ist, wird in der Regel zurückgestellt. Wer bereits in
der 8. Klasse ist, aber erst nach dem Stichtag  (30.09.2016)  14 Jahre alt  wird, kann sich auch ohne schriftliche Einladung zur Firmvorbereitung anmelden.

Die  persönliche Anmeldung kann nur durch den Jugendlichen selbst, nicht durch die Eltern vorgenommen werden. Zur Anmeldung wird ein Taufnachweis benötigt.

Firmvorbereitung

Die  Firmvorbereitung  gibt  Raum  für  eine  intensive  Auseinandersetzung  mit  dem eigenen Leben und Glauben und  für die  innere Vorbereitung auf die Firmung selbst.

Dazu gehören mehrere Elemente:
  • Zu  einigen  Veranstaltungen  treffen  sich  alle  Firmlinge:  z.B.  Starttag  mit
    Gottesdienst, Wochenende in Possenhofen, Jugendgottesdienst.
  • Jeder Firmling wird darüber hinaus einer Firmgruppe zugeteilt, die sich  in der Regel  acht  Mal  jeweils  für  ca.  90  Minuten  unter  Leitung  von  ein  bis  zwei Gruppenleitern trifft. Die Gruppeneinteilung erfolgt durch das Firmteam nach der Firmanmeldung entsprechend  den zeitlichen Möglichkeiten der Firmlinge und wird beim Starttag bekannt gegeben. Eine Gruppenstunde wird als Projekt gestaltet, das außerhalb der regulären Gruppenstundenzeit stattfinden kann.
  •  Die  Mitte  jeden  Gemeindelebens  ist  die  sonntägliche  Versammlung  zum Gottesdienst, in dem wir Gott begegnen und sein Wort hören. Deshalb gehört auch  die Mitfeier von  Gottesdiensten  selbstverständlich zur Firmvorbereitung dazu.  Dies  kann  in  der  Gemeinschaft  der  Firmgruppe  mit  dem Firmgruppenleiter geschehen; aber auch der individuelle Gottesdienstbesuch wird  im  Firmpass  durch  die  Unterschrift  eines  Verantwortlichen  nach  dem Gottesdienst bestätigt.
  •  Gegen Ende der Vorbereitungszeit führt jeder Firmling in der „Firmbeichte“ ein Lebensgespräch  mit  einem  Priester.  Er  empfängt  dabei  das  Sakrament  der Versöhnung.  Im  Anschluss  daran  gibt  es  mit  der  Gruppenleitung  ein rückblickendes  Gespräch  über  die  Firmvorbereitung.  Der  Firmling  reflektiert dabei seine neu gewonnenen  Erfahrungen und entscheidet sich dann, ob er wirklich  gefirmt  werden  will.  Mit  einer  positiven  Entscheidung  meldet  er  sich zur Firmung an.

Firmpate

Für die Zeit der Vorbereitung, für die Begleitung bei der Firmung und für die Zeit nach der  Firmung  sucht  sich  jeder  Firmling  einen  geeigneten  Paten  oder  eine  Patin.  Diese(r)  begleitet  den  Firmling  in  seinen  Fragen  zum  Erwachsenwerden,  ist Ansprechpartner in Lebens-  und Glaubensfragen und steht ihm  beim Hineinwachsen in die Gemeinschaft der Kirche zur Seite.

Die Firmung

Abt  Johannes  Eckert  OSB  (Benediktinerabtei  St.  Bonifaz, München  und Andechs) hat den Jugendlichen des Pfarrverbands Im  Würmtal das Sakrament der Firmung am  Samstag, den  09.07.2016  um 16:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Elisabeth Planegg gespendet.

Elternabende

An der Schwelle zum Erwachsenwerden ist es für die Jugendlichen wichtig, dass sie den  Weg  der  Firmvorbereitung  eigenverantwortlich  gehen  können.  Damit  dieser Prozess  gelingen  kann,  braucht  es  aber  nicht  nur  die  Begleitung  durch  die Pfarrgemeinde, sondern auch die Unterstützung der Eltern. Um in Kontakt mit den Eltern zu kommen, gibt es  Elternabende, zu denen auch die Firmpaten herzlich eingeladen sind.