Pfarrverband Im Würmtal

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Baugeschichte

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Planegger seelsorgerisch von der Pfarrkirche Martinsried aus betreut. Erste Bestrebungen für das wesentlich größere Planegg eine eigene Kirche zu bauen, reichen in das Jahr 1880 zurück. Die Freiherren von Hirsch wollten dazu unentgeltlich den Baugrund bereitstellen.

Bild alte Kirche St. Elisabeth
Erst 1920 wurde tatsächlich mit dem Kirchenbau begonnen. Eine kostenlos von Gräfin Tattenbach aus Eurasburg bei Wolfratshausen zur Verfügung gestellte hölzerne Reithalle wurde in Planegg als Langhaus aufgestellt. Der Hochaltar wurde gebraucht aus dem Regensburger Dom erworben. Auf das Dach der Halle setzte man einen kleinen Dachreiter mit zwei Glocken. Am 25. September 1921 wurde diese Notkirche durch Kardinal Michael von Faulhaber geweiht. 1933 wurde zum Abschluss noch ein Kirchturm mit fünf Glocken errichtet.

1967 begannen die Planungen, die zunehmend baufällige Notkirche durch einen Neubau zu ersetzen. Der in den Jahren 1971/1972 errichte Bau setzte einen harten Schnitt zum eher traditionellen Vorgängerbau. Ganz im Sinne der Zeit entstand so ein sehr sachlicher Kirchenraum im Stil der frühen 1970er-Jahre.
Die neu errichtete Kirche St. Elisabeth wurde am 17. Dezember 1972 von Kardinal Julius Döpfner im Beisein des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel geweiht.

Der bestehende Turm wurde nach langen Diskussionen neben der neuen Kirche erhalten, aber mit waagrechten blauen Querstreifen auf grauem Grund versehen. Die Planegger nennen ihn seitdem „Ringelstrumpf“.