Pfarrverband Isen

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Nachtrag zum Weihnachtssingen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie sich jetzt ob der vorliegenden Überschrift überrascht die Augen reiben, kann ich Sie beruhigen: Nein, jetzt ist noch nicht Weihnachten, sondern erst in sechs Monaten! Aber der Anton Deuschl hat mir vom vergangenen Weihnachtssingen einen so schönen Text und nicht minder schöne Bilder überlassen, dass ich Ihnen beides nicht vorenthalten kann.
Ich danke also dem Anton und wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Anschauen (und beim nächsten Mal sind wir mit der Veröffentlichung bestimmt schneller):

 
Es ist ein Stern auf´gangen. . .
Ein Weihnachtssingen in St. Zeno
Manchmal lohnt es sich einfach doch, sich durch Schnee und Eis auf den Weg zu machen, wenn Volksmusikanten wieder einmal zum Verweilen einladen. Wer dort war beim Isener Weihnachtssingen in der Pfarrkirche St. Zeno, hat das wahrscheinlich nicht bereut. Der Toni hatte zusammen mit Ruhestandspfarrer Thomas Zehetmeier, Musikanten und Sänger, alle aus der näheren Umgebung eingeladen, um mit Texten, Liedern und Volksmusik über das Weihnachtsfest zu erzählen.
Denn nicht nur für die Adventszeit, auch für das Weihnachtfest hat die Volksmusik viele schöne Lieder und Stück´l in ihrem Schatzkästchen nur, man hört sie viel zu selten. Dankbarkeit kann noch so ein Grund für so einen Nachmittag sein. Dankbarkeit gegenüber dem, den wir ja gerade an Weihnachten feiern, dass er für unser Heil einer von uns geworden ist.
Die Westacher Sänger und der Haager Viergesang hatten überliefertes und neues Liedgut mitgebracht, auch über einen „Stern“, der heute noch die Herzen der Menschen verändern kann. So ein Stern des Spätnachmittags waren sicher auch die beiden jüngsten Mitwirkenden, die Geschwister Evi und die Simone mit einem ihrer Lieder, wie es denn auch ohne „Liacht im Laterndl“ trotzdem wieder weiter gehen kann.
Und wie das musikalisch weiter ging, das zeigten die Musikanten, in ganz unterschiedlichen Besetzungen, von der Saitenmusik, mit Akkordeon, über Geige, Klarinette und Oboe bis zu den vier Weisenbläsern.
Zu so einem Weihnachtssingen darf natürlich auch das gemeinsame Singen nicht fehlen. Den richtigen Ton dafür, hat auch gleich am Anfang der Balthasar mit der Orgel angestimmt. Schlusspunkt, nach dem Segen, war dann noch das zweite gemeinsame Lied von der Kathi Stimmer Salzeder „Nun freut euch, liebe Menschen“.
So konnten viele der Zuhörer ganz sicher auch über die Texte, die Lieder und die Musik etwas von der großen Freude, dem Licht und der Hoffnung spüren, die von der Weihnachtsbotschaft auch noch am Ende des Jahres 2014 ausgeht, wie es Ruhestandspfarrer Thomas Zehetmeier in seinen verschiedenen Betrachtungen angesprochen hatte.
Ob es eine Melodie der Musik, ein Liedtext oder auch eines der gemeinsam gesungenen Lieder waren, die in den Ohren der Zuhörer auf dem Nachhauseweg noch nachgeklungen hatten, die inzwischen eiskalte Winternacht war fast vergessen und die Isener Schwester Eva Rosenhuber wird mit den großzügigen Spenden dieses Nachmittages auch noch Menschen helfen können, wenn das neue Jahr schon wieder ein ganzes Stück älter geworden ist.

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