Pfarrverband Isen

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Pfarrversammlung am 22.11.2015, 14 Uhr im Pfarrheim

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Berichte der Sachausschüsse des Pfarrgemeinderates mit Bildpräsentationen
3. Minitheater
4. Bericht des Kirchenpflegers
5. Bericht der Senioren
6. Bericht der Kirchenmusik
7. Wünsche und Anregungen

Zum Kanon singen animierte Lorenz Gömbi gleich zu Beginn der Pfarrversammlung die Anwesenden - und weil Lorenz Gömbi ein Vollblutmusiker ist, klappte das wie am Schnürchen und sorgte von Anfang an für gute Laune.

Rund 90 Besucher konnten Dekan Josef Kriechbaumer und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Hibler begrüßen, darunter Bürgermeister Siegfried Fischer, Altbürgermeister Hans Edmund Lechner, Diakon i.R. Willibald Greinsberger, Gemeindereferent Bernhard Schweiger, Julia Kink, die in Isen ein ein Praktikum als Religionslehrerin absolviert, Josef Neumaier den Vorsitzenden des PGR Lengdorf, sowie die Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung. Pfarrer i.R. Thomas Zehetmaier hatte sich entschuldigen lassen.

Irmgard Hibler spannte in ihrer Begrüßungsrede den großen Bogen von der vergangenen PGR-Wahl bis zu den Aktivitäten des PGR heute, erwähnte dabei z.B. den Lob- und Meckerkasten an der Kirchentüre, den Blick über den Tellerrand durch das PGR-Schwerpunktthema „Fairer Handel“, sowie den neuen Info-Flyer der Pfarrei. Und hatte die Lacher auf ihrer Seite, als sie sich mit launigen Worten bei Bürgermeister und Gemeinde für die Kostenbeteiligung an zwei Hinweisschildern bedankte.

Pfarrer Josef Kriechbaumer stellte seine Begrüßung unter den Bibeltext „Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“. Dieses Wort spende Mut und Zuversicht in der aktuell schwierigen Situation der Kirche, die auch an der Pfarrei nicht spurlos vorübergeht. Grund zur Zuversicht gebe aber auch ein Blick auf das rege Gemeindeleben der Pfarrei, das sich zeigt z.B. in den Marktplatzgottesdiensten, den 37 Taufen, den 60 Erstkommunionkindern (davon 35 MinistrantenInnen), den Firmlingen, zwei Wiedereintritten in die Kath. Kirche, eine Erwachsenentaufe und -Firmung. Der Seelsorger schloß seinen Bericht mit dem Dank an die Aktiven und die Mitglieder der Pfarrgemeinde für Unterstützung und Treue.

Julia Kink, die in Isen eine Ausbildung zur Religionslehrerin macht (Praktikantin), nutzte die Pfarrversammlung, um sich persönlich vorzustellen.

Bürgermeister Siegfried Fischer dankte in seiner Rede der Pfarrei und Pfarrer Kriechbaumer für die gute Zusammenarbeit von der Liebesbundstiftung bis hin zur Flüchtlingshilfe.
Zur Aufnahme der Flüchtlinge in Isen gab er einen aktuellen Lagebericht und hob dabei die hohe Leistungs- und Hilfsbereitschaft des aus ca. 30 Personen bestehenden Helferkreises, sowie die entgegenkommende Unterstützung durch Pfarrer Kriechbaumer hervor.
Bürgermeister Fischer bat darum, den Flüchtlingen Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft entgegenzubringen.

Nach einem zweiten Kanon mit Herrn Gömbi folgten die Berichte zu den Sachausschüssen:

- Irmgard Hibler zu „Erwachsenenbildung“ (z.B. Erlebnis- und Bildungsreisen nach Sizilien, Assisi, Ottobeuren, Andalusien, auf den Spuren des Hl. Bonifatius, Scheyern, Flughafen München, Kapellen-Radltour, Radltour zu den 14 Nothelfern in Mittbach, um nur einige Stichworte zu nennen)

- Bernhard Schweiger zu „Jugend/Kinder/Minis“ (z.B. Ferienprogramm mit Kräuterbuschenbinden, „Kirche bei Nacht“, Lagerfeuer-Gottesdienst, Lichtandacht in der Josefskapelle zu Maria Lichtmess, Kinderbibeltag mit Kostümen und Abrahamzelt im Pfarrgarten, Klopfogehen für Rumänienhilfe, Ministrantenarbeit mit Romfahrt, Fußballturnier und Mini-Olympics, Sternsinger mit tollen 9.500 Euro Sammelergebnis, Erstkommunion und Firmung, Kinderkirche am 4. Sonntag im Monat)

- Renate Larasser zu „Feste und Veranstaltungen“ (z.B. Pfarrfasching mit Dank an Spender, Pfarrfest, Buffetfest). Irmgard Hibler zeigte dazu Bilder von der Krippe in der Vorhalle der Pfarrkirche, Weihnachtsblasen und Glühweinausschank am Marktplatz, Fest der Männerkongregation, Fußwallfahrt nach Altötting, Eucharistiefeiern am Marktplatz an Fronleichnam und Maria Himmelfahrt.

- Balthasar Nußrainer zu „Umwelt“ (Themen waren kirchliches Umweltmanagement und Fairer Handel – wir hoffen, dass wir Balthasar Nußrainers Referat zum Fairen Handel auf der Homepage noch in einem extra Artikel veröffentlichen können).

Den passenden Schlusspunkt unter diesen Bericht setzte des Lied Laudato Si, gesungen von allen Anwesenden unter Leitung von Herrn Gömbi.

Großen Applaus ernteten vier junge Mini-Schauspielerinnen, die mit dem Sketch „Im Pfarrbüro 2025“ (z.B. Hochzeiten muss man auf Jahre im voraus anmelden und der Pfarrer ist im Pfarrbüro nur noch telefonisch anwesend, weil er dank weiterer Pfarrverbandszuteilungen inzwischen fast bayernweit unterwegs ist) für viel Vergnügen und Heiterkeit sorgten. Es spielten: Pauline Kollroß, Sekretärin 1;
Fiona Schneider, Oma; Lena Pröll, Sekretärin 2; Magdalena Hibler, Kind.
Idee und Spielleitung: Bernhard Schweiger.

Manuela Maier sprach als Protagonistin der „Kirchenmaus“ (Kleinstkindergottesdienst-Stuhlkreis mit Eltern/Oma/Opas, jeden 3. Sonntag im Monat, gibt es seit März 2008) und neue Leiterin des Kindergartens St. Zeno (z.B. zur Zeit 75 Kinder des Kindergartens plus 15 Kinder vom Kinderhort, Feier des 40jährigen Jubiläums in 2015, am Anfang des Kiga-Jahres Besuch des Kiga durch Pfarrer Kriechbaumer und Kindersegnung).

Kirchenpfleger Martin Griesbeck informierte in seinem Kurzbericht u.a. über die Bausituation am Kirchturm, über die Überlegungen zu einem behindertengerechten Zugang zur Kirche und über den Energieeinsparungsversuch mit Sparlampen.

Kathi Burgmair berichtete aus dem Seniorenbereich wie man sie kennt: Witzig und locker vom Hocker, wobei man Letztgenanntes wörtlich nehmen konnte, denn die rüstige Seniorin forderte die Anwesenden zu einem „Sitztanz“ auf, einer Bewegungs- und Koordinationsübung die auf einem Stuhl sitzend absolviert wird und zum Standardprogramm der Seniorenrunde gehört. Und der Homepageschreiber muss gestehen, dass für ihn das „Mitkommen“ bei diesem Tanz gar nicht so einfach war. Nach der Übung erzählte Kathi Burgmair mit einem Augenzwinkern, dass man leider Nachwuchssorgen habe, und dass die Seniorengruppe nicht nur Feste feiern, sondern auch feste feiern kann. Der Beweis dafür: Bei den Seniorentreffen mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen kamen im Jahr 2015 Spenden in Höhe von 500 Euro zusammen und ergaben eine schöne finanzielle Unterstützung für die Arbeit von Schwester Rosenhuber in Afrika.

Den letzten Bericht auf der Tagesordnung lieferte Lorenz Gömbi zu Kirchenmusik und Chören.
Seit 1.11.2000 leitet Lorenz Gömbi die Kirchenmusik in Isen und darf damit in diesen Tagen sein 15jähriges Dienstjubiläum feiern. Seine großartige Leistung über all die Jahre konnten die aufmerksamen Zuhörer auch in seinem aktuellen Bericht nachempfinden. Mit dem Kirchenchor Isen-Lengdorf (Gestaltung der Kirchenmusik an Festtagen und z.T. darüber hinaus und - was nicht selbstverständlich ist – bei Beerdigungen), dem Kinderchor (Mitgestaltung der Kindergottesdienste und Krippenspiel) und dem Gospelchor (neues geistliches Liedgut) steht Lorenz Gömbi drei Chören vor, daneben organisiert und leitet er Kirchenkonzerte und sein kräftiger Solo-Gesang (z.B. zur Lesung) ist in weitem Umkreis einzigartig.

Anlässlich seines Jubiläums dankte Lorenz Gömbi Pfarrer Kriechbaumer und dem Seelsorgeteam, PGR und Pfarrei, besonders auch im Nachhinein Pfarrer Hlawitschka für dessen Einsatz bei der Einstellung, sowie den Chormitgliedern und Musikern, dem Festchor, der Liedertafel und der Blaskapelle und seinen „Organistenvertretungen Balthasar Nußrainer, Reinold Härtel und Franz Lanzl für die gute Zusammenarbeit.     
Pfarrer Josef Kriechbaumer und PGR-Vorsitzende Irmgard Hibler dankten dem Jubilar für sein musikalisches Werk und Wirken, seine langjährige Treue zu Pfarrei und Pfarrverband, für die unzähligen Stunden die er an den Orgeln des Pfarrverbandes und am Dirigentenpult verbracht hat, sowie für die gute Zusammenarbeit und überreichten ein nettes persönliches Geschenk.

Unter TOP „Wünsche und Anregungen“ wurde vorgeschlagen, die Mess-Intentionen VOR Beginn der Eucharistiefeier vorzulesen, z.B. durch die Lektoren, wie dies bei anderen Pfarreien praktiziert werde. Pfarrer Kriechbaumer versprach, darüber nachzudenken.

Am Ende der Versammlung stand der Dank an die Kuchenbäckerinnen, an Irmgard Geisberger, die für Kirchenreinigung und einen schönen Kirchenschmuck verantwortlich zeichnet, an alle Helferinnen und Helfer und an alle, die zum Gelingen der Pfarrversammlung beigetragen haben. Mit Unterhaltung, Kaffee und Kuchen ließ man den Nachmittag ausklingen.

Aus Spenden für die Bewirtung konnte ein Erlös von knapp 190 Euro erzielt werden, der an Schwester Rosenhuber weitergeleitet wird.

Die folgenden Bilder stellte uns freundlicherweise Hans Mittermaier zur Verfügung.
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