Pfarrverband Isen

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Ruhestandspfarrer Thomas Zehetmaier

Seit dem 1.9.2008 bin ich als Ruhestandspriester für den Pfarrverband Isen zur Seelsorgsmithilfe angewiesen und seitdem wohne ich auch in Isen in der Göttnerstraße. Hier wohnt auch die Pfarrhausfrau Elisabeth Rott, die mich seit 1976 in meinem Beruf begleitet und unterstützt.

Kurz zu meiner Person:
Ich bin am 8.12.1938 als viertes Kind auf dem Bernhardhof in Pyramoos geboren, nur 7 Kilometer von Isen entfernt. Bis 1960 arbeitete ich auf dem elterlichen Anwesen und war auch im Tierzuchtamt Mühldorf nebenamtlich tätig.

Mit fast 22 Jahren ging ich auf das Spätberufenenseminar in Waldram und machte dort 1965 das Abitur. Meine philosophischen und theologischen Studien absolvierte ich in Freising und in München.

Am 11.7.1971 wurde ich von Julius Kardinal Döpfner im Freisinger Dom zum Priester geweiht; acht Tage später durfte ich in Oberndorf Primiz feiern. Die Isener Blaskapelle spielte zum Gottesdienst und viele aus dem jetzigen Pfarrverband nahmen damals an der Feier teil.

Von 1971-1973 war ich Kaplan in St. Lantpert in München Schwabing; von 1973-1975 Kaplan in der Pfarrei Hl. Familie in München Harlaching. Kardinal Döpfner ernannte mich 1976 zum Pfarrer dieser Pfarrei, in der ich bis zu meiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2008 gerne als Seelsorger wirkte. Für sechs Jahre wurde mir auch das Dekaneamt übertragen. Als „Bauernbua“ habe ich mich in dieser großen Münchener Pfarrei sehr wohl gefühlt. Diese 35 Seelsorgsjahre haben mich sehr geprägt; viele Kontakte bestehen noch, so dass ich voll Dankbarkeit zurückblicken kann.

Nach meinem Weggang wurde ein indischer Priester mein Nachfolger.

Die Aufnahme im Isener Pfarrverband war sehr freundlich und unkompliziert; das Eingewöhnen wurde Frau Rott und mir leicht gemacht; Vergelt's Gott dafür! Gerne bringe ich hier meinen priesterlichen Dienst und meine seelsorgliche Erfahrung mit ein. Es freut mich, wenn ich die hiesigen Seelsorger Pfarrer Kriechbaumer und Diakon Greinsberger etwas entlasten kann. Wie lange und in welchem Ausmaß – das müssen wir dem überlassen, der mich in den priesterlichen Dienst berufen hat. So lange möchte ich auch meinem Motto treu bleiben:

„Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe,
will meinem Gott spielen, solange ich da bin“ (Ps 104,33).


Auf ein gutes und gesegnetes Miteinander freut sich Ihr Ruhestandspfarrer
Thomas Zehetmaier
Zehetmaier