Pfarrverband Isen

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Diakon Willibald Greinsberger

Seit September 2012 im Ruhestand - macht aber weiterhin die Krankenbesuche im Pfarrverband

Mein Lebenslauf ist geprägt von der Suche nach dem Schatz im Acker.
Meine Großeltern und vor allem meine Mutter haben mich durch ihren Glauben an diesen Schatz herangeführt.
Bereits als Zweitklässler durfte ich in meiner Heimatkirche ministrieren.
Damals war u.a. das lange, lateinische Stufengebet zu lernen.
Mich hat besonders der Abschnitt: "Introibo ad altare dei" bewegt,
"Zum Altare Gottes will ich treten,
zu Gott der meine Freude ist, seit ich je von ihm gehört."
Mein Werdegang war durch die elterliche Landwirtschaft vorgezeichnet.
Ich sollte Bauer werden und war auch auf dem besten Weg dazu.
(Schule, Berufsschule, Landwirtschaftsschule, Landwirtschaftliche Gehilfenprüfung, Ausbildung zum Baumwart)
Doch der Betrieb erwies sich als zu klein für ein normales Auskommen.
So ging mein Weg zuerst zur Baufirma Grasser in Englpolding.
Und nach einiger Überlegung entschied ich mich für die Umschulung zum Programmierer und Analytiker bei der Allianz.
Es war eine gute Zeit mit vielen persönlichen Erlebnissen mit den Kolleginnen und Kollegen.
Am 11. Juli 1971 wurde mein Cousin Willi Mittermeier zum Priester geweiht.
Er empfahl mir, den Weg zum Diakon zu überlegen und mit Gottes Hilfe anzufangen.
Am 15. April 1972 ist meine Elisabeth mit mir die Ehe eingegangen.
Kurz danach haben wir miteinander die Entscheidung getroffen, mich auf das Diakonat vorzubereiten.
Den Weg des Studiums und der begleitenden Treffen und Schulungen haben wir weitgehend gemeinsam gemacht. Das bedeutete u.a. 10 Jahre kein Urlaub.
Uns sind drei Kinder: Rita, Andreas und Stephan geschenkt worden.
In der Pfarrei St. Vinzenz in Klettham durfte ich meine Praktikumszeit erleben.
Am 16. Dezember 1979 wurde ich mit 10 Freunden vom jetzigen Papst zum Diakon geweiht.
Zunächst wollte ich nur nebenberuflich als Diakon wirken.
Doch bald haben meine Frau und ich uns entschieden, ganz in den Dienst der Kirche zu treten.
Das bedeutete, auf mehr als die Hälfte des damaligen Gehalts zu verzichten und ein Jahr lang (das schönste Jahr meines Lebens) in Benediktbeuern Theologie und Sozialpädagogik zu studieren.
Danach wurde ich als Diakon im Hauptberuf in der Pfarrei St. Johann in Erding angewiesen.
Dort durfte ich zusammen mit Pfarrer Mundigl 10 Jahre wirken.
Danach zog es mich in den Pfarrverband Bockhorn.
Hier wurde mir die Aufgabe eines Pfarrverbandsbeauftragten übertragen.
Nach 4 Jahren übernahm ich die Tätigkeit als Diakon und Pfarrbeauftragter in der Pfarrei Neuching. In "meiner Zeit" (10 Jahre) durfte ich mitwirken, dass beide Kirchen neue Orgeln bekamen, die Pfarrkirche außen und innen renoviert wurde und das Pfarrheim erweitert und renoviert wurde. Seit Herbst 2006 darf ich nun wieder als Diakon im Pfarrverband Isen mit Pfarrer Kriechbaumer und vielen Aktiven zusammenwirken.
Mein Weihespruch und Motto ist: "Dient dem Herrn mit Freude!"

Diakon Willibald Greinsberger


Anmerkung d. Redaktion:
Seit 1. September 2012 ist Diakon Willibald Greinsberger im Ruhestand; er macht aber weiterhin auf Wunsch Sprechstunden und Krankenbesuche. Telefon 08083-666.

Die von Diakon Willibald Greinsberger herausgegebene "Herzensworte-CD" mit vielen Gedichten und Gebeten ist im Pfarrbüro erhältlich.





W.Greinsberger