St. Peter

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26.06.2016 Pfarrfest - 25 Jahre St. Peter

Am Sonntag, den 26. Juni 2016 feierten wir unser Patrozinium und das 25-jährige Bestehen von St. Peter Heimstetten.
Einen Festgottesdient mit Chor, humorvolle Reden, einen Beitrag des Kindergartens St. Elisabeth und ein wunderschönes Pfarrfest mit gutem Essen.  All dies durften wir an diesem Tag erleben.
Schön, dass sie mitgefeiert haben.
Einen großen Dank an alle Helfer, die das Pfarrfest wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

Impressionen vom Patrozinium finden sie in unserer Bildergalerie.
die Basis Jubiläum

Jubiläumsausgabe "die Basis"

Zum 25-jährigen Jubiläum von St. Peter erschien die Jubiläumsausgabe von "die Basis". In diesem Heft wird viel über die Vergangenheit, aber auch über die Wünsche für die Zukunft von St. Peter berichtet.
Über den nachfolgenden Link können sie sich die Jubiläumsausgabe anschauen oder auch ausdrucken.

Viel Spaß beim Lesen

Petra Kolb

Von St. Peter zum Pfarrverband Kirchheim-Heimstetten

Einer großherzigen Stiftung der alteingesessenen Heimstettener Bürgerin, der Godlbäuerin Maria Glasl (gest. 9.7.1980), im Jahre 1971 verdankt unsere Pfarrgemeinde das Grundstück, auf dem bereits 1972 der Kindergarten St. Franziskus errichtet wurde. Unmittelbar daneben wurde eine Behelfskirche erbaut und darin zu Weihnachten 1975 mit Pfarrer Josef Winkler der erste Gottesdienst gefeiert. Ab Ostern 1979 ergänzte dann noch ein provisorisches "Pfarrheim" das vorläufige Pfarrzentrum.
Mit Wirkung vom 1. Jun. 1986 wurde auf Beschluss von Erzbischof Friedrich Kard.  Wetter die Pfarrkuratie St. Peter, Kirchheim-Heimstetten, errichtet. Dies erfolgte durch
Abtrennung von der Pfarrei St. Andreas in Kirchheim "im Interesse der Seelsorge und
nach Anhörung verschiedener Gremien", wie es in der Gründungsurkunde heißt.
Zum ersten Seelsorger der Pfarrkuratie wurde Pfr. Wolfgang Wagner ernannt und am 7. Dez. 1986 im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes unter Mitwirkung des Dekans Erich Schmucker und des bisher für Heimstetten zuständigen Pfarrers Josef Winkler in sein Amt eingeführt. Eine wesentliche Aufgabe des neuen Pfarrers darin, die laufende Planung des neuen Pfarrzentrums mitzutragen.
Am 6. Nov. 1988 hieß es dann Abschied nehmen von der Behelfskirche. Ein letzter
Gottesdienst wurde gefeiert, ehe man dank vieler fleißiger Pfarrmitglieder mit der Inneneinrichtung in die nahegelegene, umgestaltete Halle der Familie Kraft umziehen konnte. Bereits eine Woche später, am 13. Nov. 1988, versammelte sich die
Pfarrgemeinde in der "neuen Kirche" um den Altar zur Messfeier.
Im Frühjahr 1989 wurde dann das Grundstück für den Neubau des Pfarrzentrums vorbereitet.
Den symbolischen ersten Spatenstich vollzog Pfr. Wagner am 10. Sept. 1989. Vor den interessierten Augen vieler unserer Pfarrmitglieder wurden bei der Firma Perner in Passau am 22. Dez. 1989 vier Glocken für unser Pfarrzentrum gegossen, die am 24. Jun. 1990 beim Patrozinium durch Prälat Georg Schneider geweiht wurden. Am 29. Apr. 1990 erfolgte die Grundsteinlegung durch Weihbischof Engelbert Siebler und Pfr. Wagner. Der Grundstein befindet sich im Bereich des Haupteinganges. Das Richtfest des Pfarrzentrums konnte am 17. Okt. 1990 gefeiert werden. Nach dem Richtspruch der Zimmerleute stellte der Architekt Freiherr von Branca seine Gedanken zum Bau dar. Pfarrer Wagner wünschte sich lebendige Steine im neuen Pfarrzentrum, bedankte sich bei allen Handwerkern und den beteiligten Firmen und erbat weiterhin eine harmonische Zusammenarbeit und Gottes Segen für den weiteren Bauablauf.
Am 30. Jun. 1991 wurde das Pfarrzentrum von Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter zusammen Pfr. Wagner, Pfr. Winkler und Pfr. Weggen (St. Andreas) eingeweiht.
Die ganze Gemeinde sowie zahlreiche Ehrengäste waren Zeugen eines großen und schönen Festes in Heimstetten. Bei strahlendem Sonnenschein versorgten Hunderte von Helferhänden auf dem noch provisorisch hergerichteten Kirchenvorplatz die Gäste mit Speis' und Trank.
Nach der Trennungsphase von St. Andreas folgte nun eine Zeit der Konsolidierung, d.h. des "Heimisch-Werdens" in den neuen Räumlichkeiten. Am 5. Mai 1996 weihte Generalvikar Dr. Robert Simon unter großer Beteiligung der Gemeinde die neue Orgel ein. An diesem Tag galt der Dank der Orgelbaufirma Thomas Jann, die die vielfältigen Probleme und Herausforderungen bei der Konzeption, beim Bau und der Intonation unserer Orgel zügig bewältigt hatte. Dank großzügiger Spenden war die Finanzierung der Orgel schon relativ kurz nach der Einweihung des Pfarrezntrums möglich.
Der 10. Nov. 1996 erfolgte mit einem Festgottesdienst die Einweihung des Triumphkreuzes in St. Peter, welches vom Kölner Bildhauer Prof. Elmar Hillebrand gegossen  und koloriert wurde. Die bis dahin dort hängenden Petrusbilder von Karl Köhler fanden einen neuen Platz im hinteren Bereich des Kirchenraums.
Im Frühjahr 1997 erfolgte der Auftrag für die Erstellung des Petrusbrunnens auf dem
Kirchenplatz, der bereits am 9. Nov. eingeweiht werden konnte.
Am 30. Mai 2002 hieß es dann Abschied nehmen von Pfr. Wagner, der Ende Aug. 2002 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Zum 6. Okt. 2002 läuteten dann die Glocken zum Festgottesdienst mit Amtseinführung von Pfarrer Werner Kienle, dem zum 1. Sept. die Pfarrei St. Peter übertragen wurde. Nach dem Tod von Frau Maria Glasl, der großen Gönnerin der Pfarrei St. Peter, am 28. Okt. 2008 wurde am 11. Jan. 2009 ihr zu Ehren eine Gedenktafel am "Petrusbrunnen" enthüllt.
Am 7. Dez. 2014 wurde mit einem Festgottesdienst in St. Peter die Gründung des neuen Pfarrverbandes Kirchheim-Heimstetten mit Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg gefeiert.
Am höchsten Punkt unseres wunderschönen Pfarrzentrums steht das vergoldete Kreuz
auf dem Kirchturm, das weit in das Land hineingrüßt. Möge auch in unserem Herzen
und in unserem Leben "das Kreuz" der Mittelpunkt unseres Denkens und Tuns sein!
Dr. Jürgen Erkens

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