Pfarrverband Kraiburg

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Ministrantenausflug nach Krakau

Unterwegs in eine neue Welt

Die älteren Ministranten im Pfarrverband Kraiburg machten sich am Ostermontag nach einem feierlichen Gottesdienst auf nach Krakau. Nach einer 17-stündigen Zugfahrt u.a. mit einem Nachzug, der noch in der Deutschen Demokratischen Republik gefertigt wurde, konnten sie endlich am Ziel eine Stadtführung starten.
Anfangs besuchte die Gruppe, bestehend aus 16 Ministranten, 2 Begleiterinnen und Herrn Pfarrer Seifert das Erzbischöfliche Palais inklusive Garten, in dem die größten Taten des berühmtesten Bewohners, Johannes Pauls II. - Papst und ehem. Erzbischof von Krakau, ausgestellt waren.
Anschließend wurde auf dem Wawelhügel in und an der Kathedrale u.a. das Grab des vor genau zwei Jahren verunglückten Präsidenten Lech Kaczynski, und eine Glocke von 16 Tonnen, die sogar noch von Hand betrieben wird, besucht. Immer wieder fiel den Ministranetn auf, dass die Krakauer sehr katholisch sind, was an den unzähligen Kirchen und bis zu 10 Gottesdiensten pro Kirche am Tag erkannt wurde.
Am Mittwoch fuhr die Gruppe in die „weiße Goldkammer“ Krakaus, in das Salzbergwerk Wiliczka. Vom 14.-16. Jahrhundert erbrachte der Salzabbau und Handel 1/3 der gesamten Staatseinnahmen Polens. Zum Abschluss dieses Besuchs feierten die Reisenden einen Gottesdienst über 150 Meter unter Tage. Pfarrer Michael Seifert hatte auch dies bereits vorher geplant und so wurde nichts dem Zufall überlassen.
Am darauffolgenden Tag erhielten die Minis erschreckende Einblicke ins KZ Auschwitz. Die ganztägige Führung erstreckte sich über die beiden Lager Ausschwitz I und Ausschwitz II – Birkenau, in denen über 1,1 Mio. Menschen das Leben lassen mussten. Dieser Besuch sollte vor allem auch allarmieren, die Vergangenheit nicht zu vergessen.
Während des gesamten Aufenthalts in Krakau wurde immer wieder durch z. B. Gemälde oder Statuen deutlich, dass die Krakauer „ihren“ seliggesprochenen Papst Johannes Paul II. sehr verehren.
Bei der Heimfahrt am Freitag ging aus den Gesprächen heraus, dass dies wohl nicht der letzte Ministrantenausflug gewesen sei.

Minis on tour - beim Weltcup in Garmisch

Am 4. und 5. Februar haben sich fünf ältere Ministranten aus dem Pfarrverband Kraiburg mit Pfarrer Michael Seifert auf den Weg gemacht, um Garmisch kennen zu lernen.

Erste Station war die Abfahrt der Damen beim Ski-Weltcup. Bei anfangs minus 20 Grad zitterten die Minis nicht nur um ein gutes Abschneiden von Maria Höfl-Riesch, die schließlich doch „nur“ vierte wurde. Aber allein die Atmosphäre im Stadion und auch ein Autogramm von Viktoria Rebensburg machten das wieder wett.

Nach einer Stärkung und dem Aufwärmen in der Unterkunft im Garmischer Pfarrhaus – dafür sei Pfarrer Martin Karras und seiner Haushälterin Angelika Baier ein großes Vergelt’s Gott gesagt – ging’s zur Partenkirchener Skisprungschanze, die erklettert und zum Teil „errutscht“ wurde. Der im Vergleich zu Kraiburg viele Schnee hat dabei durchaus zu mancher Schneeballschlacht verleitet.

Am Abend trafen sich die Kraiburger Minis mit einigen Garmischer Ministranten, mit denen sie dann am Sonntag den Gottesdienst in der Alten Kirche feierten. Von den Garmischern wurden sie dann auch zum Frühschoppen ins Pfarrheim eingeladen.

Bevor es dann wieder bester Laune nach Hause ging, besiegten die „Ausländer plus Magnus (Nähbauer, einer der ehemaligen Minis aus Garmisch)“ die „Garmischer Mädchen“ und die „Garmischer Jungs“ beim Kegeln im Pfarrheim. Die Gastgeber nahmen es aber locker und haben sich bereits für einen Gegenbesuch angekündigt.
Maria Höfl-Riesch
Maria Höfl-Riesch im Trubel kurz nach ihrer Abfahrt
Skisprungschanze
Gruppenbild der Minis vor der Partenkirchener Skisprungschanze
Kandahar
im Weltcup-Stadion an der Kandahar-Abfahrt

Kirchenweihe nach der Außen-Renovierung

Lange schon liefen die Vorbereitungen für den Festtag. Nach etwa drei Jahren ist Durchatmen angesagt. Die Kirchenverwaltung, anfangs unter Pfarrer Aneder, nun unter Pfarrer Michael Seifert, hatten eine Mammut-Aufgabe zu bewältigen. Deutlich erwähnt muß an dieser Stelle werden, dass Kirchenpfleger Robert Haider wohl 90 % an der gesamten Abwicklung geleistet hat. Unermüdlich und fast täglich war er im Pfarrbüro, um "Schreibkram" zu erledigen, täglich viele Telefonate zu führen und mit der Bauleitung zu verhandeln. Die Sanierungs-Entwicklung musste überwacht werden, die Mitglieder der Kirchenverwaltung wurden laufend informiert, Entscheidungen waren zu treffen und Beschlüsse zu fassen.

Heute am 6. November 2011...
es war so weit. Die Außenrenovierung gilt als erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde, wie könnte es anders sein, mit einem Festgottesdienst gefeiert. Leider war Generalvikar Prof. Dr. Dr. Beer erkrankt, für ihn übernahm Domvikar Rupert Graf zu Stolberg den Besuch in Kraiburg. Pfarrer Seifert begrüsste die Kirchenbesucher und dankte anfangs allen Beteiligten bei der Kirchenrenovierung, insbesondere den beteiligten Handwerkern. In der Predigt verglich Domvikar zu Stolberg das notwendige Öl für das Feuer mit dem ständigen bereit sein für den Glauben. Er mahnte auch die christlichen Tugenden an und verurteilte die Fehltritte, die leider auch in der christlichen Kirche vorkommen.

Musikalisch umrahmt wurde die die Festmesse durch den Kirchenchor von St. Bartholomäus unter der Leitung von Stud.-Dir. Eduard Kästner. Es erklang die kleine Orgel-Solo-Messe in B von Josef Haydn mit dem herrlichen Benedictus-Solo, gesungen von Martina Muggendorfer und Regina Wimmer, an der Orgel Shanna Larionov.

Nach der Messe spielte die Blaskapelle Kraiburg die Geistlichkeit und die Kirchenbesucher zum Bischof-Bernhard-Haus. Bei einem Steh-Empfang ließ man sich nochmals über die Renovierung informieren. Ein Video, erstellt von Robert Haider und Eduard Kästner, zeigte den Verlauf der Arbeiten an der Marktpfarrkirche. Die Bauleitung und die beteiligten Handwerker wurden zum Mittagessen geladen.
Kirchenweihe
Das Bild zeigt Domvikar zu Stolberg während seiner Predigt.

Pfarrverbandsausflug, 1. Oktober 2011, Obersalzberg, Königssee, Ramsau

Samstagmorgen, 8 Uhr. In Taufkirchen steigen die letzten Fahrgäste in den Bus und ab geht es in Richtung Berchtesgaden. Unser erstes Tagesziel ist der Obersalzberg.
Obersalzberg war seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein vom Fremdenverkehr geprägtes Bergdorf und seit 1923 Hitlers Feriendomizil. 1933 erwarb Hitler das „Haus Wachenfeld“ und ließ es bis 1936 zu einer repräsentativen Residenz, den Berghof umbauen. Nach der Vertreibung der Ein-heimischen wurde aus dem einstigen Erholungsort eine zweite Schaltstelle der Macht neben Berlin, wo wichtige politische Entscheidungen, auch über Krieg und Frieden und den Holocaust, geplant und getroffen wurden.
Wir besuchen die Ausstellung über die Geschichte des Obersalzbergs und die NS-Diktatur. Es ist nicht jedermanns Sache, sich mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinanderzusetzen. Obgleich schon mehr als 65 Jahre zurück, leben noch Zeitzeugen unter uns, d. h. wir sind noch immer von den Ereignissen berührt in der Erinnerung und den Erzählungen dieser Menschen.
Nachdenklich gestimmt, verlassen wir diesen Ort und fahren über kurvenreiche Straßen talwärts zum Königssee. Dort wartet bereits das Schiff auf uns, das uns nach St. Bartholomä bringt. Unser Bootsführer bringt mit seiner Trompete das berühmte Echo vom Königssee zum Widerhall. Sein Begleiter versäumt es nicht, uns auf den „maroden Zustand“ des Schiffes und die zwei vorhandenen Rettungsringe hinzuweisen, was bei den Fahrgästen jedoch nur ein schallendes Gelächter hervorruft. Der Bootsführer trägt uns auch noch ein Gedicht aus der Feder seines Vaters vor.
Bei strahlendem Sonnenschein lassen wir uns im Biergarten zum Mittagessen nieder. Einige nutzen die Zeit für einen Spaziergang am See entlang. Eine Besichtigung der Kirche bleibt uns jedoch versagt, weil „angeblich“ gerade eine Trauung stattfindet, die sich im Nachhinein als Jahrgangstreffen herausstellt. Einige von uns konnten den richtigen Zeitpunkt erwarten und sind doch noch hineingehuscht.
Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Schlange vor dem Bootsanlegesteg fahren wir zurück nach Königssee, wo der Bus schon startbereit auf uns wartet zur Weiterfahrt zur Wallfahrtskirche Kunterweg bei Ramsau. Die Kirche ist bereits festlich geschmückt für das Fest Erntedank. An den Wänden befindet sich der Kopfschmuck, den die Kühe beim Almabtrieb getragen haben, am Kommuniongitter hängt eine gegossene, verzierte Kuhglocke mit einem gestickten Halsband. Der Seitenaltar ist mit Früchten und Erntegaben gedeckt. Frau Grill, die Mesnerin, erzählt uns wissenswertes über die Kirche. Herr Pfarrer Seifert hat eine Rosenkranzandacht für uns vorbereitet, die wir nun gemeinsam beten. Mit Gottes Segen machen wir uns auf den Weg zurück zum Bus, um die Heimfahrt anzutreten.
Beim Hammerwirt in Hammer bei Inzell kehren wir zum Abendessen ein. Gut gesättigt, aber müde machen wir uns auf das letzte Stück des Weges. Wie bei Busreisen üblich, werden noch ein paar Witze erzählt, wie könnte es bei einem Pfarrverbandsausflug anders sein, natürlich zum größten Teil Pfarrer-Witze. Unser Pfarrer Seifert musste einiges aushalten an diesem Tag. Aber er versteht Spaß und hat es tapfer hinunter geschluckt. So fand unser Ausflug einen versöhnlichen Ausklang und wir freuen uns auf den Pfarrverbandsausflug im nächsten Jahr. Wo’s hingeht? Wir wissen es noch nicht. Aber es liegen bereits einige interessante Vorschläge in der Schublade. Lasst euch überraschen!
PV-Ausflug 1
Am Obersalzberg
PV-Ausflug2
St. Bartholomä am Königssee
PV-Ausflug3
Andacht in der Kunterwegkapelle

Pfarrer Michael Seifert ist der neue Pfarrer im Pfarrverband

Es war schon einige Monate bekannt, dass Pfarrer Herbert Aneder seinem Wunsch entsprechend, eine neue Pfarrei sucht. Auch Gemeindereferent Alexander Weidinger bat um eine neue Stelle. Pfarrer Aneder bekam nun den Pfarrverband Buchbach und Weidinger erhielt eine neue Aufgabe in der neu formierten Stadtkirche Mühldorf, die mit Dekan Roland Haimerl als Pfarrherr ebenso neu besetzt wurde.
Es war spannend, wer der neue Pfarrherr werden wird. Die Kunde, dass ein ganz junger, frischer Pfarrer nach Kraiburg kommt, wurde schon fast mit Begeisterung aufgenommen. Und Alt-Pfarrer Josef Hamberger, er starb überraschend am 21. November, meinte, da kriagts an Guatn.
Nach Bekanntwerden des bisherigen Wirkens und einem 1. Gottesdienst im Juni lief die gute Botschaft durch die Pfarrei, der passt.
Nun kam am 1. September 2010 der Amtsantritt. Nach einem Kennenlernen des Pfarrverbandes und Klausuren mit verschiedenen Gremien im Pfarrverband, kam nun endlich die Installation am 24. Oktober mit einem festlichen Gottesdienst. Pfarrer Michael Seifert wurde unter großer Teilnahme der Bevölkerung empfangen und begleitet von den Fahnen der Vereine zur Marktpfarrkirche geleitet. Um die kirchlichen Aufgaben im Pfarrverband bewältigen zu können, wurden ihm zwei "Damen" zur Seite gestellt. Helga Ehses und Christina Fraunhofer fungieren als Pastoralassistentinnen.

Dekan Bednara überreichte Pfarrer Seifert symbolisch die Kirchenschlüssel, musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Bartholomäus und von den Sängern der Liedertafel. Herzliche Worte der Begrüßung sprachen der Dekanatsvorsitzende Klaus Schex und der Vorsitzende des Pfarrverbandsrats Georg Gottinger.

Nach dem Verlesen der Ernennungsurkunde sprach der neue Pfarrherr ein deutliches "Ich bin bereit".

Die weltliche Feier wurde im großen Saal des BB-Hauses fortgesetzt. Der Platz reichte nicht für alle Gäste aus. Es war ein großer Tag für den Pfarrverband.
Installation Pfarrer Seifert
Das Bild zeigt Pfarrer Seifert, daneben seinen Vater und Dekan Bednara bei der Kutschenfahrt zur Marktpfarrkirche.

Irland-Reise des Pfarrverbandes

Von Kelten, Christen und anderen Iren...
44 Reisende, hauptsächlich aus den Pfarrverbänden Kraiburg und Taufkirchen a. d. Vils, haben sich mit Pfarrer Michael Seifert vom 13.-21. Juni 2011 auf den Weg nach Irland gemacht. Von der keltischen Königsstätte Navan Fort, über die frühchristliche Klosterstadt Clonmacnoise, die Whiskey Distillery in Killbeggan bis zum pulsiernden Stadtleben in der Metropole Dublin war ein reichhaltiges Besichtigungsprogramm geboten. Aber auch die vielen irischen Naturschönheiten kamen nicht zu kurz, wie die 200 m ins fallenden, atemberaubenden Klippen von Moher an der Westküste.

Ein Höhepunkt war sicher die Feier der Messe in der kath. Hauptkirche der Insel, der Kathedrale von Amagh, dem Sitz des Primas von Irland, gelegen in Nordirland. Hier hat auch der Heilige Patrick, der Patron der Insel, im 5. Jahrhundert gewirkt und eine erste Steinkirche gebaut.

Die Bilder zeigen die Reiseteilnehmer und einen Blick auf die Klippen von Moher.
Reisegruppe
Klippen von Moher