Pfarrverband Kraiburg

Marktplatz 33, 84559 Kraiburg a. Inn, Telefon: 08638-88570, E-Mail: PV-Kraiburg@erzbistum-muenchen.de
Saal 01.2017

Bischof-Bernhard-Saal - wie sieht er zum Sportlerball aus

Der große Saal, nun in den Händen der Marktgemeinde Kraiburg, wird bereits am 25. Februar 2017 seine Premiere erleben. Derzeit wird mit Hochdruck gearbeitet und es scheint ein Glanzstück in der Region zu werden. Der weitum bekannte Saal wird nach mehrjähriger Planung und Bauzeit wieder im Mittelpunkt des Marktes stehen.
Erwähnenswert ist, dies schildert auch der Beitrag der Tagespresse vom 05. Januar 2017, dass der einstige Beschluss, den Saal abzureißen, fatale Folgen für den Ort Kraiburg und für die Bürger und Vereine gehabt hätte. Die Kirchenverwaltung hat diesen Beschluss rückgängig gemacht und sich zusammen mit den Verantwortlichen im Erzbischöflichen Ordinariat und der Marktgemeinde Kraiburg die Aufgabe gestellt, den Sälen neues Leben einzuhauchen. Dass anfängliche Gespräche schwierig waren, war logisch, denn die Vorstellung der Gestaltung war noch in den Kinderschuhen. Aber, es entwickelte sich.
Der historische Bau am Marktplatz war natürlich auch eine Aufgabe für das Landesamt für Denkmalpflege. Viele Meinungen wurden ausgetauscht, es wurde verhandelt, es wurde geplant. Nach fast dreijähriger Umbauzeit wird der große Saal als Mittelpunkt punktgenau fertig werden. Allerdings sind die Nebenräume noch nicht fertig, auch das neue Pfarrheim, bisher Cusanus- oder kleiner Saal wird noch einige Zeit Arbeit erfordern.
Der Zugang zum Saal an der Erstveranstaltung, dem Sportlerball des TV 1865 Kraiburg, wird noch ein Provisorium sein, aber der Saal selbst wird den Besuchern ein herrliches Ballgefühl geben.
Die Bilder zeigen den großen Saal beim "letzten Schliff", den Aufgang zum Saal mit schönem Ausblick über die Aukirche bis nach Waldkraiburg und den kleinen Saal im unfertigen Zustand.
Saal - Ausblick
Pfarrsaal 2017
Marktplatz.1
Zukunft für Kraiburg - Kultureller Mittelpunkt wird saniert

Gerne kann ehrenamtlich geholfen werden, Meldungen sind erbeten bei Gregor Kifinger, Tel. 08638/72626 oder in der Marktgemeinde Kraiburg.



Die Fotos zeigen den Bauzustand am 18.02.2016

Ansicht BBH
Von außen erkennbar, hier ist eine Baustelle

BBH-Rohbauzustand.01
Das ehem. Cafe
BBH-Rohbauzustand.02
Das Bild zeigt, dass einige Fundamentarbeiten erforderlich sind.

BBH-Rohbauzustand.03
So schaut es derzeit im großen Saal aus. Durch Eigenleistungen vieler Helfer wurde die Decke abgebaut, Leitungen demontiert und sonstige Einbauten entfernt.

BBH-Rohbauzustand.04
Ein Blick in den Zustand des kleinen Saals. Dieser Raum ist das künftige Pfarrheim.

Arkadenhof oder auch unser Pfarrgarten

Arkadenhof
Der Arkadenhof ist vermeintlich ein fester Bestandteil des BB-Hauses, es ist aber in der Tat der Pfarrgarten. Dieser wunderschöne Innenhof hat eine direkte Verbindung zu den Sälen und eignet sich daher für Feste im Freien. Hochzeiten, Musikveranstaltungen und sonstige Feiern werden hier abgehalten. In den vergangenen Jahren wurde auch als weltliche Feier zum Patrozinium unserer Pfarrkirche, der Barthlmä-Kirta als Frühschoppen veranstaltet. Ein wahrlich schönes Ambiente für Freiluft-Veranstaltungen. Leider müssen diese mit Rücksicht auf die Anwohner eingeschränkt werden.

Kultur im Saal am 7. Oktober

Das Fest "Kultur im Saal" fand unerwartet guten Zuspruch. Die Verantwortlichen unter der Führung des Fördervereins konnten sich nicht so recht vorstellen, wie der Tag verlaufen sollte. Man hatte sich gut vorbereitet. Am Samstag vorher wurde der Saal geschmückt, die Einzelheiten besprochen, die Arbeit der Freiwilligen eingeteilt und am Sonntagmorgen der letzte Schliff gemacht. Es regnete in Strömen und zugleich war die Bürgermeister-Wahl. Es waren gute Voraussetzungen.
Schon nach der Kirche ging es rund. Die Blaskapelle Kraiburg spielte zum "Einmarsch" und das Mittagessen im Saal zog viele Gäste an. Das vorgelegte Programm lief wie am Schnürchen ab. Der Nachmittag setzte sich bei Kaffee und Kuchen fort und die Befürchtung, dass es am späten Nachmittag abreißen würde, trat nicht ein. Die Veranstalter setzten mit der "Wahlparty" noch einen drauf. Vielleicht aus Neugier, wie die Wahl gelaufen ist, vielleicht auch, um noch ein Glas Wein zu trinken. Der große Saal war plötzlich wieder Mittelpunkt. Die Bürgermeister-Kandidaten trafen ein und der neu gewählte Bürgermeister, Dr. Herbert Heiml, nahm die Glückwünsche entgegen.

Wieder ein Argument für die Sanierung der Säle im Bischof-Bernhard-Haus. Sie bleiben Mittelpunkt für das kulturelle Leben in Kraiburg.

Um den gesamten Ablauf nochmals im Überblick zu sehen, rufen Sie einfach das Programm auf unter "Kultur im Saal"

Diskussion um die Säle

Es ist gut, wenn diskutiert wird, wenn über Für und Wider gesprochen wird. Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich die Verantwortlichen in der Marktgemeinde Kraiburg und in der Kirchenverwaltung nicht leicht machen, eine gute Entscheidung zu treffen. Es ist aber erforderlich, dass Fehlinformationen geklärt werden.

In einem Leserbrief werden verschiedene Darstellungen geliefert, warum der Saal nicht erforderlich ist. Hier besteht Erklärungsbedarf, denn diese Meinung kann klar widerlegt werden. Die Säle im BB-Haus in Kraiburg werden seit Jahrzehnten von der Kirche unterhalten und für Veranstaltungen bereitgestellt. In den vergangenen Jahren wurde die Betriebsgenehmigung durch das Landratsamt unter Auflagen gegeben. Flucht- und Rettungswege und der Brandschutz unterliegen strengen Vorgaben. Ein Saal, der für nahezu 400 Personen zugelassen ist, erfordert auch entsprechende Schutzbestimmungen.

Die Hinweise, dass Kraiburg mehrere Säle bietet, sind leicht zu widerlegen. In Kraiburg wird von keinem Gasthaus ein Saal betrieben. Die genannte Schul-Aula ist für öffentliche Veranstaltungen nicht zugelassen und auch keineswegs geeignet. Die Remise fasst bei voller Bestuhlung max. 140 Personen. Nimmt man die Tische hinzu, schafft der Raum knapp 100 Personen und für Tanzveranstaltungen müsste man eine Tischreihe wegnehmen, es erübrigt sich eine weitere Betrachtung. Außerdem ist anzumerken, dass für Feierlichkeiten von Vereinen (dazu gehören auch Tanzveranstaltungen) und private Feiern die Gemeinde keine Genehmigung erteilt. Weitere öffentliche Räumlichkeiten, Fehlanzeige.

Es geht nun darum, für das gesellige Leben und für das Vereinsleben in Kraiburg entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Glücklicherweise ist schon ein geeigneter Gebäudebestand vorhanden, noch dazu in der guten Stube von Kraiburg, am Marktplatz. Die Säle hatten im vergangenen Jahr eine sehr gute Belegung und dies ist nach den bisherigen Anmeldungen auch für 2012 zu erwarten. Ein Vergleich mit dem Stadtsaal Mühldorf, mit dem Kulturhof in Mettenheim oder mit dem Haus der Kultur in Waldkraiburg ist abwegig. Im Vergleich zu diesen Objekten finden im Bischof-Bernhard-Haus vor allem Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Familienfeiern, Vereinsfeste und Konzerte statt. Der kleine Saal soll weiterhin der Pfarrsaal bleiben.

Kraiburg muß diese einmalige Chance nutzen, den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu erhalten. Die Finanzierung ist durch den hohen Anteil aus der Kirche und den bereits zugesagten öffentlichen Zuschüssen vertretbar und belastet die Marktgemeinde Kraiburg nur mit einem Anteil von ca. 25 %. Zukunft Kraiburg ist das Motto. Ein Ort im schönen Inntal mit historischer Vergangenheit, lebenswert und liebenswert.