Pfarrverband Kraiburg

Marktplatz 33, 84559 Kraiburg a. Inn, Telefon: 08638-88570, E-Mail: PV-Kraiburg@erzbistum-muenchen.de

Sanierungsarbeiten schreiten voran.

Im neuen Jahr ging es mit den Bauarbeiten gleich wieder weiter. Einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeuten die Gründungsarbeiten. Es sind Fundamente zu verstärken, andere Fundamente werden ergänzt und dies unter Berücksichtigung der strengen Augen durch des Landesamt für Denkmalpflege.
In den vergangenen Monaten wurden wieder erhebliche Eigenleistungen erbracht. Der Vorsitzende des Fördervereins zum Erhalt der Säle, Gregor Kifinger, ist ein unermüdlicher Antreiber. Die fleißigen Helfer haben zwischenzeitlich etwa 1.050 Stunden an Eigenleistungen eingebracht.
Am Bau selbst gehen die Gründungsarbeiten in die Endphase und gleich anschließend beginnen die Installationsarbeiten. Das Dach wurde bereits vor Weihnachten baulich verändert und ist bis auf Restarbeiten fertig. Nach den Planungen des Architekten Josef Anglhuber könnten die Säle schon vorab zur Nutzung freigegeben werden, der vordere Gebäudeteil wird noch etwas mehr Bauzeit beanspruchen. Nach jetziger Einschätzung und ganz vorsichtig betrachtet könnte mit einer Nutzung der Säle ab Winter 2016/2017 als zum nächsten Fasching gerechnet werden.

Bleibt zu hoffen, dass dieses Ziel erreicht wird und den Kraiburger Vereinen wieder die gute Stube am Marktplatz, der Bischof-Bernhard-Saal zur Verfügung steht.

Marktplatz.1
Zukunft für Kraiburg - Kultureller Mittelpunkt wird saniert

Gerne kann ehrenamtlich geholfen werden, Meldungen sind erbeten bei Gregor Kifinger, Tel. 08638/72626 oder in der Marktgemeinde Kraiburg.



Die Fotos zeigen den Bauzustand am 18.02.2016

Ansicht BBH
Von außen erkennbar, hier ist eine Baustelle

BBH-Rohbauzustand.01
Das ehem. Cafe
BBH-Rohbauzustand.02
Das Bild zeigt, dass einige Fundamentarbeiten erforderlich sind.

BBH-Rohbauzustand.03
So schaut es derzeit im großen Saal aus. Durch Eigenleistungen vieler Helfer wurde die Decke abgebaut, Leitungen demontiert und sonstige Einbauten entfernt.

BBH-Rohbauzustand.04
Ein Blick in den Zustand des kleinen Saals. Dieser Raum ist das künftige Pfarrheim.

Arkadenhof oder auch unser Pfarrgarten

Arkadenhof
Der Arkadenhof ist vermeintlich ein fester Bestandteil des BB-Hauses, es ist aber in der Tat der Pfarrgarten. Dieser wunderschöne Innenhof hat eine direkte Verbindung zu den Sälen und eignet sich daher für Feste im Freien. Hochzeiten, Musikveranstaltungen und sonstige Feiern werden hier abgehalten. In den vergangenen Jahren wurde auch als weltliche Feier zum Patrozinium unserer Pfarrkirche, der Barthlmä-Kirta als Frühschoppen veranstaltet. Ein wahrlich schönes Ambiente für Freiluft-Veranstaltungen. Leider müssen diese mit Rücksicht auf die Anwohner eingeschränkt werden.

Kultur im Saal am 7. Oktober

Das Fest "Kultur im Saal" fand unerwartet guten Zuspruch. Die Verantwortlichen unter der Führung des Fördervereins konnten sich nicht so recht vorstellen, wie der Tag verlaufen sollte. Man hatte sich gut vorbereitet. Am Samstag vorher wurde der Saal geschmückt, die Einzelheiten besprochen, die Arbeit der Freiwilligen eingeteilt und am Sonntagmorgen der letzte Schliff gemacht. Es regnete in Strömen und zugleich war die Bürgermeister-Wahl. Es waren gute Voraussetzungen.
Schon nach der Kirche ging es rund. Die Blaskapelle Kraiburg spielte zum "Einmarsch" und das Mittagessen im Saal zog viele Gäste an. Das vorgelegte Programm lief wie am Schnürchen ab. Der Nachmittag setzte sich bei Kaffee und Kuchen fort und die Befürchtung, dass es am späten Nachmittag abreißen würde, trat nicht ein. Die Veranstalter setzten mit der "Wahlparty" noch einen drauf. Vielleicht aus Neugier, wie die Wahl gelaufen ist, vielleicht auch, um noch ein Glas Wein zu trinken. Der große Saal war plötzlich wieder Mittelpunkt. Die Bürgermeister-Kandidaten trafen ein und der neu gewählte Bürgermeister, Dr. Herbert Heiml, nahm die Glückwünsche entgegen.

Wieder ein Argument für die Sanierung der Säle im Bischof-Bernhard-Haus. Sie bleiben Mittelpunkt für das kulturelle Leben in Kraiburg.

Um den gesamten Ablauf nochmals im Überblick zu sehen, rufen Sie einfach das Programm auf unter "Kultur im Saal"

Diskussion um die Säle

Es ist gut, wenn diskutiert wird, wenn über Für und Wider gesprochen wird. Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich die Verantwortlichen in der Marktgemeinde Kraiburg und in der Kirchenverwaltung nicht leicht machen, eine gute Entscheidung zu treffen. Es ist aber erforderlich, dass Fehlinformationen geklärt werden.

In einem Leserbrief werden verschiedene Darstellungen geliefert, warum der Saal nicht erforderlich ist. Hier besteht Erklärungsbedarf, denn diese Meinung kann klar widerlegt werden. Die Säle im BB-Haus in Kraiburg werden seit Jahrzehnten von der Kirche unterhalten und für Veranstaltungen bereitgestellt. In den vergangenen Jahren wurde die Betriebsgenehmigung durch das Landratsamt unter Auflagen gegeben. Flucht- und Rettungswege und der Brandschutz unterliegen strengen Vorgaben. Ein Saal, der für nahezu 400 Personen zugelassen ist, erfordert auch entsprechende Schutzbestimmungen.

Die Hinweise, dass Kraiburg mehrere Säle bietet, sind leicht zu widerlegen. In Kraiburg wird von keinem Gasthaus ein Saal betrieben. Die genannte Schul-Aula ist für öffentliche Veranstaltungen nicht zugelassen und auch keineswegs geeignet. Die Remise fasst bei voller Bestuhlung max. 140 Personen. Nimmt man die Tische hinzu, schafft der Raum knapp 100 Personen und für Tanzveranstaltungen müsste man eine Tischreihe wegnehmen, es erübrigt sich eine weitere Betrachtung. Außerdem ist anzumerken, dass für Feierlichkeiten von Vereinen (dazu gehören auch Tanzveranstaltungen) und private Feiern die Gemeinde keine Genehmigung erteilt. Weitere öffentliche Räumlichkeiten, Fehlanzeige.

Es geht nun darum, für das gesellige Leben und für das Vereinsleben in Kraiburg entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Glücklicherweise ist schon ein geeigneter Gebäudebestand vorhanden, noch dazu in der guten Stube von Kraiburg, am Marktplatz. Die Säle hatten im vergangenen Jahr eine sehr gute Belegung und dies ist nach den bisherigen Anmeldungen auch für 2012 zu erwarten. Ein Vergleich mit dem Stadtsaal Mühldorf, mit dem Kulturhof in Mettenheim oder mit dem Haus der Kultur in Waldkraiburg ist abwegig. Im Vergleich zu diesen Objekten finden im Bischof-Bernhard-Haus vor allem Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Familienfeiern, Vereinsfeste und Konzerte statt. Der kleine Saal soll weiterhin der Pfarrsaal bleiben.

Kraiburg muß diese einmalige Chance nutzen, den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu erhalten. Die Finanzierung ist durch den hohen Anteil aus der Kirche und den bereits zugesagten öffentlichen Zuschüssen vertretbar und belastet die Marktgemeinde Kraiburg nur mit einem Anteil von ca. 25 %. Zukunft Kraiburg ist das Motto. Ein Ort im schönen Inntal mit historischer Vergangenheit, lebenswert und liebenswert.