LT.Insel Mainau

Jahresausflug an den Bodensee

Die Wettervorhersage war nicht berauschend, kühl und kurzzeitige Regenfälle war die Prognose. Die Anfahrt am Freitag mittag war dann so. Allerdings war es ab Buchloe trocken und der Stadtrundgang in Lindau gut erträglich. Zwei Reiseleiter zeigten die Besonderheiten der Stadt mit dem einzigen bayerischen Leuchtturm. Die Ankunft am Hotel überraschte die Reisenden. Das Hotel Maier machte einen sehr guten Eindruck und das Abendessen war vorzüglich.
Am Samstag stand die Fahrt zum Zeppelin-Museum an. Staunen und schauen war angesagt. Anschließend ging es mit der Fähre von Meersburg weiter zur Insel Mainau. Mit dem Zutritt auf die Insel kam die Sonne. Erster Blickfang war ein blumiger Pfau und dann folgte ein Höhepunkt mit der Dahlienschau. Der Aufenthalt auf der Blumeninsel war kurzweilig. Wandern im Rosengarten (Shanna und Heinrich werden sich daran erinnern), Besichtigung der Schloßkirche und und und. Vor der Rückfahrt war noch ein Aufenthalt in Konstanz eingeplant. Die Teilnehmer konnten auf eigene Faust die schöne Stadt erkunden. Einige, insbesondere die Frau des Reiseleiters Haider, nutzten dies zum wichtigen Kleiderkauf. Diese Bemerkung sei hier erlaubt. Zurück im Hotel, wartete schon das Abendessen. Anschließend nutzte man den Speisesaal für den musikalischen Abend. Ingo, Martin und Hartmut packten ihre Instrumente aus und musizierten und sangen bis Mitternacht.
Am Sonntagmorgen ging's ab nach Bregenz. Die Pfänderbahn liftete in wenigen Minuten nach oben. Gespenstisch war es. Die Nebelfelder rissen nach oben, die Sonne kam immer wieder heraus und so hatte man zeitweise eine gute Sicht in die Bergregion um den Bodensee. In wenigen Minuten konnte man auf den Pfändergipfel wandern und viele nutzten noch die Wandermöglichkeit um den Wildpark. Nun ging es weiter nach Andelsbuch zur Schaukäserei. Interessiert umringten den Käsermeister neugierige Blicke. Mit seinem Temperaturfinger wartete er bis die Milch 33 Grad erreicht hatte. Nun begann der Käse zu entstehen. Die Verkostung diente natürlich dazu, den Käse nach dem persönlichen Geschmack zu kaufen. Nun war es aber Zeit, den Rückweg anzutreten bzw. zu fahren. In Immenstadt wurde noch eine Kaffeepause eingelegt und dann war bei herrlichem Herbstwetter die Rückfahrt nach Kraiburg fällig.
Es war wiederum ein Ausflug der besonderen Art. Das Programm war ausgewogen und vor allem abwechslungsreich. Ein Dank an den Organisator Robert Haider.
LT.Lindau
Leuchtturm in Lindau
LT.Münster in Konstanz
Münster in Konstanz
LT.Mainau.Pfau
Auf der Insel Main
LT.Käserei
in der Schaukäserei
Chöretreff 2016

Wir feierten "10 Jahre Haus der Musik"

Schon seit vielen Wochen liefen die Vorbereitungen. Das kleine Jubiläum sollte doch gebührend gefeiert werden. Als erstes war geplant, den Probenraum auf "Vordermann" zu bringen. Der Boden wurde ausgetauscht, dies war durch die finanzielle Hilfe der Marktgemeinde und der 500 € Spende eines Sängers möglich geworden. Nach dieser Maßnahme wurde durch fleißige Helfer ein Generalputz durchgeführt. Die Vorhänge wurden gewaschen und außen die Eingangstüre geschliffen und neu gestrichen. Am Tag der Veranstaltung, also am Sonntag, 31. Juli, wurde ab 8 Uhr hergerichtet, damit das Fest auch klappt. "Festwirt" Ziegler hatte Zelte aufgestellt und zum Mittagessen mit einem Grill-Braten gelockt. Lediglich das Wetter hatte man nicht in Griff. Man war allerdings schon zufrieden, dass es nicht 30 Grad Hitze hatte. Mit den angenehmen Temperaturen von knapp über 20 Grad und zwei kurzen Regenschauern konnte man gut leben, die Zelte waren fast durchwegs voll besetzt.

In kurzen Worte und zusammengefasst, es war ein tolles Chöretreffen. Die Blaskapelle spielte zur Mittagszeit und stimmte die Zuhörer auf einen unterhaltsamen Nachmittag ein. Nun begrüsste Vorstand Sepp Wimmer die Zuhörer und die Chöre eröffneten den Liederreigen. Es ging Schlag auf Schlag mit Songs und Liedern.  Zwischendrin gab es ein Grußwort des Bürgermeisters Dr. Herbert Heiml und die Übergabe von Gastgeschenken an die Chöre aus Braunau, Steinhöring  und Ampfing.

Mehr zu unserer Veranstaltung lesen und sehen Sie im Link Feste und Veranstaltungen.


Maiandacht 2016 Schlossberg

Maiandachten in Kraiburg und Pürten

Die geplante Maiandacht am 20. Mai auf dem Kraiburger Schloßberg war bis zuletzt ein Fragezeichen. Die Wetterprognose hieß kühl und einige Schauer. Aber plötzlich am Nachmittag kam die Sonne und nach Rücksprache mit Pfr. Werner Giglberger entschied man kurzfristig, die Maiandacht an der St.-Georgs-Kirche abzuhalten. Mit dem neuen Lied "Maria, schönste vom hohen Himmelsthron" eröffneten unsere Sänger. Weitere Lieder waren "Sancta Maria, du Mutter der Gnaden", "Ave Maria am Meere", "Sancta Maria" und zum Abschluss das "Vater unser", gleichermaßen als Ergänzung zum Engel des Herrn. Pfarrer Giglberger gestaltete die Gebetsteile mit Worten zum Pfingstgedanken und der Mutter Jesu. Etwa 100 Besucher fanden den Weg auf den Schloßberg und durften die herrliche Rundschau erleben.

Zwei Tage später war die Maiandacht in der Pfarrkirche zu Pürten. Die Kirche war bis auf wenige Plätze voll besetzt. Festzustellen ist, dass die Akustik in der Kirche für die Sänger ein Wohlgefühl ist und Sicherheit gibt. Nach der Maiandacht waren die Sänger zu Gast im Brunnhuberhof, hier wurden noch einige Lieder vorgetragen.
LT-Ehrung 2016

Gedenkmesse und Jahreshauptversammlung 2016

Am 30. Januar begann der Abend mit der Gestaltung des Vorabendgottesdienstes in der Marktpfarrkirche. Eine neue Messe von Lorenz Maierhofer umrahmte den Gottesdienst und zur Kommunion stimmten die Sänger das Panis angelicus an. Anschließend fand im Nebenzimmer des Gasthofes Unterbräu die Jahreshauptversammlung statt. Vorstand Sepp Wimmer begrüsste die Anwesenden, unter ihnen besonders Werner Schreiber für die Marktgemeinde Kraiburg, Ehrenvorstand Schorsch Ober und Ehrenmitglied Toni Thalhammer. Nach den Berichten von Vorstand, Schriftführer und Kassier wurde durch die Revisoren die Entlastung der Vorstandschaft beantragt und einstimmig erteilt.
Nun standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Der Vorstand nannte es zwar als nicht ungewöhnlich, 50 oder 60 Jahre bei einem Verein zu sein, aber 50 und 60 Jahre im Verein aktiv zu sein, das ist ehrenwert und verdient höchstes Lob. Für 60 Jahre wurde Schorsch Ober geehrt, für 50 Jahre Kurt Fischer, Eduard Kästner und Toni Thalhammer, zudem Franz Stenger für 40-jährige Mitgliedschaft.
Nun standen turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die bisherige Vorstandschaft wurde wieder gewählt. Neu als Kneipwart wurde Herbert Reichenauer gewählt, bisher Hartmut Pötzsch und Herbert Mühlhauser als 1. Fähnrich, bisher Heini Herrmann und 2. Fähnrich wurde Günther Legler.
Mit dem Vorhaben, am 31. Juli das 10-jährige Bestehen des Probenraums im Haus der Musik zu feiern, wies der Vorstand darauf hin, dass der Probenraum im Frühjahr generalgereinigt wird und einen neuen Bodenbelag erhalten soll. Nach Wortmeldung von einzelnen Mitgliedern wurde die Versammlung beendet.

Zum Tod von Dietmar Tschek

Dietmar Tschek war mehrere Jahre Sänger in der Liedertafel Kraiburg und auch im Chor von St. Bartholomäus. Anfang der 80er Jahre war er einige Jahre Dirigent der Liedertafel. In einer Handnotiz schrieb er: Meine schönsten Erinnerungen, dabei erwähnte er ausdrücklich seine Zeit in den beiden Chören. Dietmar Tschek verstarb überraschend am 1. Januar 2016 im Alter von 92 Jahren. Die Beisetzung in der Aussegnungskirche in Waldkraiburg wurde von der Liedertafel Kraiburg und dem Chor von St. Bartholomäus musikalisch umrahmt.

Singen im Seniorenheim St. Nikolaus

Die Sänger trafen sich in der neuen Aula zum kleinen adventlichen Abend für die Bewohner des Seniorenheims. Mit dem Lied "Jetzt kimmt a wunderbare Zeit" wurde es still im Raum. Anschließend begrüsste Vorstand Sepp Wimmer die Bewohner und sprach von der staaden Zeit, die gar nicht so staad ist und von Weihnachten, dem Fest des Friedens, der Friede aber weltweit gesucht werden muß. Es folgten die Lieder "Aus einer schönen Rose" und "Auf, auf ihr Hirten". Die Lesungen zwischen den Liedern trug Edi Kästner vor. Weitere Lieder waren "Panis angelicus", "Schöne Weihnachtszeit", "Es ist ein Ros' entsprungen und zum Schlußlied wurden die Bewohner aufgefordert, das "Stille Nacht, heilige Nacht", mitzusingen. Als Dank erhielten die Sänger Punsch und Gebäck. Viele Sänger unterhielten sich noch mit Heimbewohnern, die ihnen bekannt oder mit denen sie befreundet sind.
Mittenwald.2

Tagesfahrt nach Mittenwald und Benediktbeuern

Mit einem vollen Bus startete man über Rosenheim-Kufstein-Innsbruck und nach einer kurzen Pause über den Seefeldsattel nach Mittenwald. Der Markt Mittenwald mit seinen bekannten Lüftlmalereien war das Hauptziel des Tages. Gleich nach der Ankunft traf man sich an der Kirche von St. Peter und Paul, hier erwarteten uns zwei Ortsführer, die uns die Entstehung, die Geschichte und Schönheiten von Mittenwald näher brachten. Zuerst ging es in die herrliche Kirche und nach der kurzen "Kirchenführung" sangen wir Sänger ein Gloria und ein Halleluja von Lorenz Maierhofer. Der strahlend blaue Himmel ließ die Lüftlmalereien an der Kirche, am Kirchturm und an den Häusern so richtig zur Geltung kommen. Der Rundgang über Obermarkt, zum Gries und bis zum Untermarkt versetzte die Teilnehmer in Staunen und warf auch Fragen auf. Wie erhält man diese Schönheiten, wie heizt man im Winter bei diesen einfach verglasten Fenstern und den teils sehr dünnen Wänden. Nach den Eindrücken war es Zeit für eine Stärkung. Die fand man auf der Gröbl-Alm. Der herrliche Rundblick auf Karwendel und Wettersteingebirge, ebenso hinunter ins tiefer gelegene Mittenwald brauchte einige Zeit zum Verweilen. Aber die Tageszeit rief nach Weiterfahrt. Die nächste Etappe war von Mittenwald nach Krün, Wallgau und vorbei an Walchensee und Kochelsee nach Benediktbeuern. Die vielbesuchte Klosteranlage lud zum stillen Rundgang ein. In der Basilika sangen wir das Im Namen des Vaters (Kyrie) von Lorenz Maierhofer und anschließend stimmte Edi Kästner das Ube Caritas mit den Sängern an. Die Klostercafés konnte man im Freien besuchen, aber die Klostergärten mit allen anderen Einrichtungen zogen die Besucher an. Man merkte die Sinne, das Nachdenken, die Stille, das Insichgehen... Leider wurde es später Nachmittag. Dann war Heimfahrt angesagt. Das Abendessen nahm man im Gasthof Bichler in Ramerberg und Organisator Sepp Wimmer war zufrieden mit dem Verlauf der Tagesreise. Es ist anzunehmen, dass alle Teilnehmer einen wunderschönen Liedertafel-Ausflug verbrachten.

Proben im Haus der Musik

Unser Probe-Abend ist jeweils dienstags um 19.15 Uhr im Haus der Musik. Neue Sänger mit oder ohne gesangliche Vorkenntnisse sind herzlich willkommen. Einfach bei uns reinschnuppern. Bei uns kommt die Geselligkeit auch nicht zu kurz.