St. Laurentius

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Firmprojekte 2015

In der Pfarrgemeinde Volkmannsdorf bereiteten sich 33 junge Christen auf die Firmung vor. Eingeteilt in drei Gruppen trafen sie sich zu Gruppenstunden, die Pfarradministrator Spielauer vorbereitet hatte. Darüber hinaus arbeiten die Gruppen an unterschiedlichen Projekten. Beispielhaft seien hier zwei genannt.

Kirchengeschichte und Skapulier

Mit einer schönen Collage beschlossen acht Jugendliche aus der Gruppe von Mariella Obermeir ihr Firmgruppenprojekt, bei dem sie sich insbesondere mit den drei Kirchen der Pfarrei in Volkmannsdorf, Wang und Schloß Isareck und deren Geschichte auseinandersetzten. Neben ausführlichen Texten gestalteten die Firmlinge das Plakat mit diversen Bildmaterial.
Zum Firmprojekt gehörte auch, dass jeder Firmling unter Anleitung von Mariella Obermeir ein Skapulier und einen Rosenkranz anfertigen konnte. Im Juli feiert die Pfarrei Volkmannsdorf das Skapulier-Fest. Dessen Geschichte erfuhren die Firmlinge bei ihren eingehenden Kirchenführungen.
Firmvorbereitung Volkmannsdorf 1
Die Exkursionen der drei Gruppen führte auch zum Schloss Isareck. Graf Felix Basselet de la Rosée informierte die Gruppe unter anderem über die Schlosskapelle, die im Jahr 1572 zu Ehren der heiligen Maria geweiht wurde.

Heimatgeschichte und Stalag VIIA

Vor 70 Jahren endete der 2. Weltkrieg. Dies nahm die Firmlinge von Irmi Schwarz und Sepp Schlecht zum Anlass, sich damit zu beschäftigen, was damals in ihrer Heimat geschah. Mit ihren Fahrrädern erkundeten sie Moosburger Neustadt. Dabei konnten sie die riesigen Ausmaße des damaligen Kriegsgefangenenlagers "Stalag VIIA" selbst er-fahren.
Firmvorbereitung Volkmannsdorf 2
Im Moosburger Heimatmuseum erwartete sie dann Bernhard Kerscher. Anhand des ausgestellten Modells des Kriegsgefangenenlagers erläuterte Kerscher eindrucksvoll die Geschichte des Stalag VIIA.
Er erzählte den Jugendlichen, was er selbst erlebte: wie sich deutsche Mitbürger zu Gräueltaten gegen Hilflose hinreißen ließen. Er stellte fest: wenn die an ihrem christlichem Glauben festgehalten hätten, wäre es nicht so weit gekommen. Er erzählte aber auch, wie Deutsche andererseits Zivilcourage bewiesen und geholfen hätten.