St. Laurentius

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Weihnachten 2014

"Mama, warum brauchen wir eigentlich zur Weihnachtskrippe so viele Figuren? Und warum feiern wir Weihnachten jedes Jahr?" – mit diesen Fragen begann das Krippenspiel am Heiligen Abend in der Pfarrkirche Volkmannsdorf. Die Mutter erklärte: "An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes. Weil dies ein ganz besonders großes Geschenk an die Menschen war, darum spielen wir gerne das nach, was damals passierte."

Und dann schlüpften Kinder begeistert in die Rollen von Engel und Wirten, Königen und Hirten und natürlich von Maria und Josef. Anschaulich erzählten sie den zahlreichen Besuchern, wie es dazu kam, dass Jesus in einem armseligen Stall zur Welt kam und dass einfache Hirten die ersten waren, die von dem frohen Ereignis hörten.

Umrahmt wurde die Weihnachtsgeschichte von einem Musikensemble und dessen stimmungsvollen Liedern.

Zum Abschluss nannte Diakon Heribert Schmucker Beispiele, woran wir merken, dass Weihnachten sei: Verzeihung, Verständnis, Hilfe, Ehrlichkeit und Liebe. Er wies auch darauf hin, dass Jesus mit seinen Eltern nach der Geburt nach Ägypten fliehen musste, um der Verfolgung durch König Herodes zu entkommen. Jesus sei also ein Flüchtlingskind, ein Asylant gewesen. Und Weihnachten sei auch, wenn ein Flüchtling bei uns gerne aufgenommen werde. Mit dem Gebet des Herrn und dem Segen für eine gute Weihnachtszeit entließ Schmucker die Besucher der Krippenfeier, die mit dem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" ausklang.


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Am Abend zelebrierte Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer feierlich die Christmette.

Er ließ sie ganz heimelig beginnen, indem er das Jesuskindlein in der nur von Kerzenschein erhellten Kirche in die Krippe legte.

Der Kirchenchor unterstützt von Instrumentalisten intonierte dazu:
"Heiligste Nacht! Heiligste Nacht!
Finsternis weichet, es strahlet hienieden
lieblich und prächtig vom Himmel ein Licht.
Engel erscheinen, verkünden den Frieden,
Frieden den Menschen, wer freuet sich nicht?
Kommet ihr Christen, o kommet geschwind,
seht da die Hirten wie eilig sie sind!
Eilt mit nach Davidsstadt!
Den Gott verheißen hat, liegt dort als Kind."

Fotos: Thomas Dietrich
Text: Irmi Schwarz