Pfarrverband Mauern

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Firmung im Pfarrverband

Gruppenfoto_Schweinersdorf
Gruppenfoto_Mauern
Im Pfarrverband Mauern wurden am Mittwoch 86 junge Christen mit der Firmung zu vollwertigen Mitgliedern der drei Pfarreien Mauern, Schweinersdorf und Volkmannsdorf. Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger spendete am Mittwochvormittag in der blumengeschmückten Pfarrkirche Sankt Petrus in Schweinersdorf 44 jungen Christen das heilige Sakrament der Firmung. Am Nachmittag feierte Weihbischof Haßlberger in der Mauerner Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit 42 Firmlingen den Festgottesdienst.

„Atme in uns, Heiliger Geist“ ertönte es in beiden Gottesdiensten beim feierlichen Einzug von der Empore. Die harmonische musikalische Gestaltung lag beide Male beim Schweinersdorfer Chor Mosaik. In seinen   Predigten verdeutlichte Weihbischof Haßlberger in beiden Firmgottesdiensten, wie bedeutungsvoll es sei, dass Gott seine Liebe schenke. In Schweinersdorf spannte er einen Bogen zu einem schönen Schmuckstück, das viele Mädchen bestimmt zur Firmung bekommen werden. Ein Schmuckstück zeige, „du bist mir wertvoll“. Jeder Mensch wolle auch gerne ein Schmuckstück sein. „Auch wir leben vom Ansehen anderer“, jeder Mensch brauche Liebe und Zuneigung, sagte der Weihbischof. In seiner Ansprache zu den Firmlingen in Mauern stellte Haßlberger die Größe Gottes in den Mittelpunkt.  „Wir glauben, dass Gott das Universum geschaffen hat“ da werde erst bewusst, wie bedeutungsvoll diese Liebe Gottes sei. „Gott liebt dich mit deinen Stärken und Schwächen, mit der Begabung und mit all den Ecken und Kanten“, beteuerte der Weihbischof. „Gott schenkt den heiligen Geist, er will mit dir gehen und dich stärken auf dem Weg deines Lebens“. Dennoch gelte es auch Menschen außerhalb des eigenen Lebenskreises wahrzunehmen und dort zu helfen. Zu diesen Aufgaben gehöre, die Schöpfung zu bewahren und Sorge zu tragen für die Welt und für die Menschen. Dies könne man natürlich nicht alleine schaffen, dazu brauche es eine Gemeinschaft. Es gebe im Leben jedes Menschen viele Situationen, in denen Hilfe, Schutz und Stärke von Nöten sei  und da helfe die Gemeinschaft Gleichgesinnter. „Mit dem Geist Gottes habt ihr einen starken Partner an eurer Seite,  mit dem ihr euren  Weg gehen könnt, das wünsche ich euch“, sagte der Weihbischof an die Firmlinge gerichtet

Mit der Bitte nach den sieben Gaben des Heiligen Geistes, dem Geist der Weisheit, Einsicht, Erkenntnis, dem Geist des Rates, der Frömmigkeit und der Stärke zeichnete Weihbischof Dr. Haßlberger nach der Erneuerung des Taufgelübdes mit Chrisam das Kreuz als Zeichen Christi auf die Stirn der einzelnen Firmlinge. Jeden Firmling sprach er mit seinem Vornamen an und erzählte kurz von Besonderheiten seines Namenspatrons. Symbolisch stärkten ihnen dabei die Paten den Rücken, indem sie ihnen die Hand auf die Schulter legten - ein Zeichen auch dafür, dass die Firmpaten stets wichtige Menschen im Leben der jungen Leute bleiben.

Am Ende des Festgottesdienstes galt der Dank von Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer allen Firmhelfern sowie auch allen Helfern, die zum Gelingen der schönen Feier beigetragen hatten. Ihnen wurde von den Firmlingen eine Rose überreicht. Auch für den Chor Mosaik und die Musikgruppe Shalom, die in der Vorbereitungszeit die Jugendfirmgottesdienste musikalisch gestaltet hatte, gab es eine Rose.

Nach dem bischöflichen Segen trafen sich Firmlinge, Paten, Eltern und Firmhelfer zum Stehempfang. Dort hatten die Firmlinge Gelegenheit zu einem Gespräch mit  Weihbischof Bernhard Haßlberger.