Pfarrverband Mauern

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Amtseinführung unseres Pfarradministrators Viktor-Roland Spielauer

„Alle sollen eins sein“ Diese Worte aus dem Johannesevangelium stellte der neue Pfarradministrator des Pfarrverbandes Mauern, Viktor-Roland Spielauer bei seiner Amtseinführung am Sonntag, 9. September 2012, beim Festgottesdienst in den Mittelpunkt seiner Predigt. Er stellte dabei auch die große symbolische Bedeutung des im Jahr 2004 errichteten Pfarrverbandskreuzes besonders heraus.

Ein Freudentag für die drei Pfarreien Mauern, Volkmannsdorf und Schweinersdorf des Pfarrverbandes war der Tag der Amtseinführung geworden. Schon früh am Morgen besuchte Spielauer gemeinsam mit seinen Eltern in einem Autokorso die Pfarrkirchen und Filialkirchen im Pfarrverband. Am Kreisverkehr in Mauern wurde er schließlich vom Kolping Spielmannszug Moosburg musikalisch begrüßt. Mit Ortsvereinen der drei Pfarreien, den kirchlichen und politischen Vertretern marschierte ein langer Zug zur festlich geschmückten Pfarrkirche St. Johannes der Täufer.

Bürgermeister Alfons Kipfelsberger sprach zu Beginn der feierlichen Amtseinführung in seiner Begrüßungsansprache dem neuen Pfarrherrn seinen Dank aus. Er sagte, der ganze Pfarrverband freue sich, nach einem Jahr nun wieder einen Pfarradministrator zu haben.
Spielauer
Dekan Hans-Georg Platschek verlas anschließend die Ernennungsurkunde des Erzbischofs Reinhard Marx. Bei der Priesterweihe habe Spielauer sein Leben in den Dienst Christ und seiner Kirche gestellt. Diese Bereitschaft wurde bei der Amtseinführung von Spielauer mit einem deutlichen „Ich bin bereit“ erneut bekundet.

Im Namen aller Gläubigen des gesamten Pfarrverbandes brachte Pfarrverbandsratsvorsitzender Helmut Schrafstetter die Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck, dass Spielauer nun als neuer Seelsorger im Pfarrverband sei. Diese Freude brächten alle Ehrengäste, die zahlreichen Abordnungen der Vereine und die vielen Gottesdienstbesucher zum Ausdruck. Die Gläubigen seien dankbar, dass wieder ein Priester im Pfarrverband sei. „Ohne die Feier der Eucharistie würden wir im Pfarrverband unsere Kraftquelle und unseren Mittelpunkt verlieren, alle unsere Aktivitäten und Projekte liefen letztendlich ins Leere.

Der Mittelpunkt des Pfarrverbandes an dem die Flurgrenzen der drei Pfarreien zusammenstoßen, mit dem besonderen Kreuz aus drei Balken an einem besonderen Platz, mit einem traumhaften Blick über die Landschaft über Wiesen und Felder und einem Blick auf die Türme des Kastulusmünsters habe ihn bei einer Erkundungsfahrt durch den Pfarrverband ganz besonders bewegt, so Spielauer. Berührt habe ihn aber der Spruch: „Alle sollen eins sein“ und das, was die Pfarrangehörigen der drei Pfarreien dazu bewegt habe, die drei schweren Balken aus ihren Pfarreien mitzutragen und am Ende des Weges zu einem besonderen Kreuz, zu einem besonderen Bund zu vereinen - zu einem Zeichen des „Für- und Miteinander“. „Jesus ist für uns gestorben, damit wir „eins“ seien. Nur wenn wir auf ihn schauen und uns fest an ihn halten, werden wir es schaffen untereinander eins zu sein, werden wir es schaffen, gemeinsam unsere Sorgen und Probleme durchzustehen.“ Spielauer wolle als neuer Pfarradministrator immer ein offenes Herz, offene Augen und Hände für die Anliegen, Nöte und Bedürfnisse seiner Pfarrangehörigen haben. Damit dieses „Für- und Miteinander“ Wirklichkeit werden könne, bat er die Pfarrangehörigen gemeinsam dieser lebendige Pfarrverband Mauern zu sein, in der der Geist Jesus Christus zu spüren sei. Diesen Geist habe er in den letzen Wochen und Monaten zu spüren bekommen und gerade in der Vorbereitung des Festtages spüren dürfen. Es erfülle ihn mit großer Freude und Stolz in so einem Pfarrverband sein zu dürfen und mittlerweile auch Heimat gefunden zu haben. Symbolisch für die Einheit, das „Für- und Miteinander da sein im Pfarrverband“ fügte er die drei Kirchenschlüssel mit einem Ring zu einer Einheit zusammen.
Mit der Harmoniemesse von Robert Führer gestaltete der Kirchenchor und Solisten unter der Leitung von Rainer Elsässer (Orgel) den Festgottesdienst eindrucksvoll musikalisch. Als besonderen Gruß für den neuen Pfarrherrn brachte der Chor vor dem Schlusssegen „Sub tuum Praesidiuum“ von Mozart, die Vertonung eines der ältesten Mariengebete, dar.

Grußworte von der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte Pfarrerin Regine Weller, sie sagte, sie freue sich auf die geschwisterliche ökumenische Zusammenarbeit und die gemeinsame theologische Diskussion.

Worte des Dankes sagte Spielauer allen, die zum Gelingen des Festtags beigetragen hatten – ein großes Dankeschön gab es für Gemeindereferent Otto Pauer und den Kirchenchor.

Das „Für- und Miteinander“ im Pfarrverband war anschließend beim „Pfarrverbandsfest zum Empfang des neuen Pfarrers“ im Pfarrgarten zu spüren. Alle drei Pfarreien hatten sich zusammengetan und das Fest organisiert. Bei herrlichem Spätsommerwetter feierten überaus viele Pfarrverbandsangehörige miteinander gemütlich im Schatten der großen Linde. Der neue Pfarrherr nutzte mit Freude die Gelegenheit, um mit seinen Pfarrangehörigen ins Gespräch zu kommen.