Pfarrverband Mauern

Hauptstr. 17, 85419 Mauern, Telefon: 08764-224, E-Mail: PV-Mauern@ebmuc.de

Ministrantenwallfahrt nach Rom 2010

Ministranten auf der Treppe
Wie schon im Sommer 2006 machten sich auch heuer wieder Ministranten aus den Pfarrverbänden Mauern und Gündlkofen zusammen mit Minis aus Margarethenried und Gammelsdorf auf zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Am Freitag, den 30. Juli, starteten insgesamt 68 Teilnehmer und Betreuer ihre Reise in die "ewige Stadt", nachdem in Mauern ein gemeinsamer Aussendungsgottesdienst gefeiert wurde. Nach einer langen Busfahrt kam die Gruppe am Samstagnachmittag in Rom an, wobei zuerst die reservierten Bungalows auf einem Campingplatz bezogen wurden.

Am Sonntag führte Pfarrer Dr. Manfred Schwarzhuber, welcher als geistlicher Leiter mit nach Rom gereist war, die jungen Pilger in die Geheimnisse des Petersplatzes und der Basilika St. Peter ein.

Die in Kleingruppen eingeteilten Ministranten erkundeten die Sehenswürdigkeiten der Stadt fortan selbstständig mit ihren Guppenleitern und dabei gab es viel zu sehen: Trevibrunnen, Spanische Treppe, Engelsburg und Engelsbrücke, das Colloseum, Piazza Navona, die Lateranbasilika, die Papstgräber unterhalb des Petersdoms bzw. die Kuppel von St. Peter, das Pantheon oder Ostia Antica, die alte Hafenstadt des antiken Rom.

Ein gemeinsames Mittagsgebet in San Giovanni in Laterano, der wichtigsten Kirche der Christenheit, führte alle Minis aus der Erzdiözese zusammen. Jugendpfarrer Klaus Hofstetter und das Organisationsteam gingen dabei vor allem auf das Motto der Wallfahrt "Aus der wahren Quelle trinken" ein.

Am Dienstagabend trafen sich alle Ministranten auf dem Petersplatz, um gemeinsam zu singen und zu beten. Insgesamt verbrachten mehr als 53.000 Messdiener eine Woche in Rom, darunter rund 45.000 aus Deutschland.

Ministranten auf dem Petersplatz
Am Mittwoch fand der eigentliche Höhepunkt der Wallfahrt statt, die Audienz mit Papst Benedikt XVI. Per Hubschrauber wurde der Heilige Vater in den Vatikan geflogen, normalerweise verbringt er die heißen Monate in Castel Gandolfo, seiner Sommerresidenz in den Albaner Bergen. In seiner Ansprache dankte der Papst den Ministranten für ihren Dienst am Altar.

Die Zeit bis zur Abreise am Donnerstagabend nutzten die einzelnen Gruppen noch einmal intensiv, z.B. um das Olympiastadion der Stadt zu besichtigen oder einen ausgiebigen Einkaufsbummel auf der Piazza del Popolo zu unternehmen.