St. Petrus Ap.

Schwanhildenstr. 8, 85368 Schweinersdorf, Telefon: 08764-224, E-Mail: PV-Mauern@erzbistum-muenchen.de

Firmung 2015


Ein besonderer Festtag für die Pfarreien, vor allem aber für 85 junge Christinnen und Christen war am Freitag das Fest der Firmung. Im Pfarrverband Mauern spendete Domkapitular Prälat Lorenz Kastenhofer am Vormittag den Firmlingen aus den Pfarreien Schweinersdorf und Volkmannsdorf in der Pfarrkirche St. Laurentius das Sakrament und am Nachmittag empfingen die Firmlinge aus der Pfarrei Mauern in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer das heilige Sakrament. Stimmgewaltig und mit spürbarer Freude ertönte zum Einzug in die mit wunderschönen Blumenarrangements festlich geschmückten Gotteshäuser „Eingeladen zum Fest des Glaubens“. Die Musikgruppe Shalom gestaltete die Gottesdienste eindrucksvoll musikalisch. Unter dem Motto „Miteinander unterwegs“ bereiteten sich die Firmlinge des Pfarrverbandes in den einzelnen Firmgruppen auf das Sakrament vor. Der Geist des „Miteinanders“ sei nun besonders zu spüren und die Firmlinge freuten sich auf den großen Tag an dem sie mit dem heiligen Geist gestärkt zu vollwertigen Mitgliedern der Pfarrgemeinde werden, sagte Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer zu Beginn der Feier. Er sprach all denen, die die Firmlinge auf ihren Weg begleitet hatten, einen ganz besonderen Dank aus. Für die Firmgruppenleiterinnen und –Leiter gab es als „Vergelts Gott“ von den Firmlingen eine rote Rose. „Ihr habt euch entschieden, euch durch das Sakrament der Firmung durch den heiligen Geist stärken zu lassen“, gerne werde er im Auftrag von Erzbischof Kardinal Marx das Sakrament spenden, versicherte Domkapitular Kastenhofer. In seiner Predigt ging der Prälat auf die Worte Jesu ein, „Wer Ohren hat, der höre“. Hören könne so vielschichtig sein. Es komme besonders auf das Hören an, wenn man Jesu in der Heiligen Schrift begegne. Jesus habe oft in Gleichnissen gesprochen, um den Menschen das Gehörte leichter begreifbar zu machen. Seine Worte seien wie Samenkörner die ausgestreut werden. So wie die Saat auf gutem Boden reiche Ernte bringe, so sei es oftmals auch bei den Menschen. Manchmal sei das Wort Gottes nicht deutlich genug zu hören, dann könne es nicht aufgehen, so wie die Körner, die auf felsigen Boden keine Wurzeln schlagen können. Durch den heiligen Geist schenke Gott Gemeinschaft. Die Firmung sei der Auftrag an die Jugendlichen, guter Boden zu sein für das Wort Gottes, um als Zeugen Christi nicht nur Gottes Wort zu hören, sondern auch danach zu handeln, „der Geist soll in euch leben und wirken“. Nach der Erneuerung des Taufgelübdes erbat der Geistliche im Gebet für die Firmlinge die sieben Gaben des Heiligen Geistes, den Geist der Weisheit, den Geist des Verstandes und der Einsicht, den Geist des Rates, der Stärke, den Geist der Erkenntnis, der Frömmigkeit und den Geist der Gottesfurcht. Zur Firmung traten die Jugendlichen mit ihren Paten an den Altar und Prälat Lorenz Kastenhofer salbte durch Handauflegung mit Chrisamöl die Stirn der Firmlinge. Nach dem Festgottesdienst hatten die Firmlinge und ihre Familien beim Stehempfang Gelegenheit für ein Gespräch mit Domkapitular Prälat Lorenz Kastenhofer.
(Text und Bilder von Kathi Baumeister)
 

15_
fi1
Andreas Döbl, Andreas Schwertl, Louisa Daimer, Marie Zauner, David Sievers, 
Leonie Schwarzmeier, Lilian Fischer