St. Petrus Ap.

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Aschermittwochfeier für Kinder


„Ich bin stärker als ein Bär“ lautete das Thema der Kinderandacht am Aschermittwoch in Sixthaselbach. Am Beginn wurden vor der Kirche St. Sixtus im Beisein von Pfarrer Spielauer nach altem Brauch Palmbuschen vom letzten Jahr verbrannt, um so die Asche für das Aschenkreuz zu gewinnen. Nachdem Kinder und Erwachsene dem Feuer eine zeitlang zugesehen hatten, erklärte Veronika Klupsch, dass nun die Fastenzeit beginne. Eine Zeit, bei der man auf etwas verzichten soll, z. B. auf das Fernsehen, auf Computerspiele oder aber auch auf Süßigkeiten. Sie hielt ein Gummibärchen hoch und wollte es schon fast in den Mund stecken, doch dann stellte sie fest, dass dieses kleine Bärchen es nicht schaffen wird, dass sie es ißt, denn sie ist stärker als ein Gummibär, stärker als ein Bär. Auch die Kinder nahmen sich vor, stärker als ein Bär zu sein. „Dem lieben Gott ist es warscheinlich egal, ob ich Süßes esse oder nicht, aber er freut sich über uns, wenn Süßigkeiten, Computer oder Fernseher es nicht schaffen, dass wir tun, was die wollen.“ Und sie sagte weiter: „ Zum Schluß bekommt jedes Kind ein kleines Päckchen Gummibärchen von mir. Legt es irgendwo hin, wo ihr es immer seht. Dort darf es liegenbleiben bis Ostern, und immer, wenn ihr es seht könnt ihr denken: Wow, ich bin stärker als ein Bär! Vielleicht stellt ja auch der Papa eine Flasche Bier dazu oder.... Wer es schafft sein Päckchen am Ostersonntag in den Familiengottesdienst mitzubringen, der darf sich nachher von meiner Riesenschüssel Süßigkeiten was holen. Bis dahin steht sie in der Kirche. “

Ich bin stärker
AM Feuer
AM2
Aschermittwoch
AM1
Aschenkreuz
Mit der gesiebten Asche, die von Kindern getragen wurde, zog man in die Kirche ein. Nach einem Lied und dem gemeinsamen Kreuzzeichen erklärte Hildegard Vogtmannsberger, dass auch Jesus einmal 40 Tage lang gefastet hat. Und weil er da großen Hunger hatte, versuchte der Teufel, ihn zu verführen und auf seine Seite zu ziehen. Diese Geschichte aus der Kinderbibel wurde von Rosi Sedlmeier vorgelesen.
Anschließend wurde den Kindern noch erklärt, woher der Brauch des Aschenkreuzes kommt. Pfarrer Spielauer segnete die vorher gewonnene Asche, zeichnete jedem Besucher damit ein Kreuz auf die Stirn und erinnerte daran, dass Jesus uns liebt.

Damit im nächsten Jahr wieder eine Andacht mit Austeilung des Aschenkreuzes stattfinden kann, werden am Samstag, den 16. März um 10 Uhr im Pfarrheim in Schweinersdorf kleine Palmbuschen mit den Kindern gebunden.