St. Petrus Ap.

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Benefizkonzert von Mosaik in Schweinersdorf

Chor

Ein voller Erfolg war auch heuer wieder das Benefizkonzert der Gruppe Mosaik und obwohl man in die größere Pfarrkirche St. Petrus umzog, war diese, wie schon im vergangenen Jahr die Filialkirche St. Sixtus in Sixthaselbach, bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Ende des gelungenen Konzertes gab es von den vielen Zuhörer für den Chor und die Instrumentalgruppe unter der Leitung von Hildegard Vogtmannsberger einem anhaltenden, herzlichen und wohlverdienten Applaus.

Instrumente
Hildegard
Nach dem musikalischen Auftakt der Instrumentalgruppe mit dem Titel „Zeit“ in der stimmungsvollen, mit vielen Kerzenlichtern geschmückten Kirche, beschrieb Chorleiterin Vogtmannsberger den Chor Mosaik. „Wir wissen alle, was ein Mosaik ist – ein Bild aus vielen kleinen Steinchen, ein Fenster aus bunten Glassteinen….“. Die mitgebrachte Mosaikkugel verdeutlichte, dass jeder dieser Gegenstände mit vielen kleinen verschiedenen Teilen zu einem großen Ganzen zusammenwachse. So sei der Chorname Mosaik vor einigen Jahren entstanden, er solle diese Vielfalt widerspiegeln - unterschiedlich und doch Eins“. „Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist“, heißt es in einem Text von Daniel Spitzer, so Vogtmannsberger, und eine solche Freunde wolle der Chor mit dem Konzert bereiten. Dieses Konzert spiegle das große und gute Miteinander bei dem sich einige Mosaiksteinchen ganz besonders engagieren, dafür sprach Vogtmannsberger einen  großen Dank aus.
Zuhörer
Marion
Ein Dank galt natürlich auch den vielen Besuchern des Benefizkonzertes, die schließlich das Engagement von Mosaik nicht nur mit Applaus krönten. Großzügig verliehen sie mit ihrer Spende ihrer Freude Ausdruck -  für das Kinderheim St. Klara sind am Ende 2.250,21 Euro gespendet worden.

Mit dem Konzert präsentierte der Chor nicht nur sein Repertoire vorrangig rhythmisch-geistlicher Lieder mit vielfältiger Instrumentalbegleitung sondern er mache damit aufmerksam, dass nicht nur in Afrika oder Lateinamerika, sondern auch bei uns ganz in der Nähe Kinder leben, die auf Hilfe angewiesen seien, so Vogtmannsberger. Marion Lachner vom Kinderheim St. Klara in Freising war extra zum Konzert gekommen um  das Heim und die Aufgaben vorzustellen. „Das Kinderheim St. Klara in Freising, das aufgrund seiner bewegten 130-jährigen Geschichte auch als das 'Waisenhaus’ bekannt ist, ist heute eine moderne heilpädagogische Einrichtung der Jugendhilfe für rund 54 Kinder, Jugendliche und junge Volljährige“. Sie seien unter erschwerten Lebensbedingungen aufgewachsen und die altersgemäße Entwicklung in ihren jeweiligen Familie sei oftmals gefährdet, diese Kinder stehen mit ihren individuellen Bedürfnissen, Ressourcen und Verlangen im Mittelpunkt. Entsprechend der Fähigkeiten werde der junge Mensch in seiner emotionalen, sozialen, kognitiven, motorischen und kreativen Entwicklung begleitet, unterstützt und gefördert. Dies könne beispielsweise in der Kinder- und Jugendwohngruppe, in familienorientieren Wohngruppen, teilbetreuten Wohngruppen oder in den verschiedenen Arten von betreutem Wohnen mi seinen flexiblen Wohn –und Betreuungsformen stattfinden. Marion Lachner dankte dem Chor für sein Engagement und vor allem auch den Spendern für die großherzige Unterstützung.

Sonja
Erwin Vroni
Gefühlvoll mit Freude und Esprit trugen die 26 Sängerinnen und Sänger ein breitgefächertes, gut gewähltes Spektrum ihrer Lieder vor. Wie ein Liebeslied an den Herrn präsentierte Mosaik zum Auftakt „Immer nur neben dir“ und schon beim zweiten Programmpunkt sprangen Schwung und Lebhaftigkeit des Chores auf die Besucher über die im Rhythmus zu „Jeder Regenborgen“ mitklatschten. Mit der Geschichte „Nicht nur Engel haben Flügel“ und dem anschließenden wohlklingenden Solo von Sonja Riedmeier wurde eine Brücke zum Kinderheim St. Klara geschlagen. Bewundernswert und ergreifend auch das Duett von Veronika Klupsch und Erwin Scharrer, die neben Sonja Riedmeier bei einigen Liedern den Solopart übernommen hatten. Aufmerksam lauschten die Besucher den mitreißenden Instrumentalstücken „Sorrow and Sadness“ oder „A Thousand Years“, von Ute Wiesheu, Orgel, Mandy Huber, Geige, Helene Wagensonner, Querflöte und Veronika Klupsch, Gitarre. Auf Kapnlogos, den ghanaischen Fasstrommeln begleiteten Christa Wimmer und Martina Meixner einige Beträge des Chores. „Miteinander ist das Zauberwort, dass uns alle in die Zukunft trägt“ nicht nur in diesem Lied konnte man das gute Miteinander des Chores erfahren und erspüren, alle Lieder und Texte bauten einen Spannungsbogen zueinander auf, und ob schwungvoll oder getragen, die Sänger und Musiker schickten stets einen freundlichen Blick und ein strahlendes Lächeln ihren Zuhörern entgegen. -bk-

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