St. Petrus Ap.

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Pfarrversammlung in Schweinersdorf am 9.11.2013


Besucher
Eine rege Diskussion, Zahlen und Berichte gab es in der gut besuchten Pfarrversammlung im Gasthaus Speckmaier.


Chor
HiVo
Eröffnet wurde der Abend vom Chor Mosaik mit dem Lied „Ankommen“, der Chor bereicherte den Abend mit weiteren Liedern und erntete von den Besuchen viel Applaus. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Vogtmannsberger stellte nach der Begrüßung den Ablauf des Abends dar, der auf Grund der bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen im Februar 2014 ganz unter das Motto „Wie geht es weiter? Geht`s überhaupt weiter?“ stand.
Ansprache
Dank
Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer sagte, die Pfarrversammlung sei ein wichtiger Abend für eine lebendige Pfarrei und das „Für und Miteinander“. Man müsse nicht mit Gewalt etwas ändern, aber man müsse nicht an allem festhalten, nur weil es immer schon so gewesen sei. Es stehe stets im Fokus, die Wünsche der Pfarrangehörigen zu berücksichtigen, so die Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Da die Werktagsgottesdienste, die in der Pfarrei derzeit freitags gefeiert werden, aufgrund der Nähe zum Wochenende und fehlender Messintentionen sehr schlecht besucht seien, wurde die Verlegung auf einen anderen Wochentag diskutiert. Zudem wurden die schwachen Besucherzahlen bei den Rosenkranzgebeten und bei den Kreuzwegandachten angesprochen. Einhellig wurde die Meinung geteilt, das Oktoberrosenkranzgebet nicht abzuschaffen. Pfarrer Spielauer erwähnte aber die Möglichkeit beispielsweise durch das Aussetzen des Zimboriums den Status des Gebetes wesentlich anheben. Es wurde beschlossen, den 1. Rosenkranz in der Pfarrkirche zu beten und die weiteren in der Filialkirche in Sixthaselbach, da dort die Besucherzahl höher ist. Kreuzwegandachten werden wie bisher freitags um 17 Uhr im Wechsel SD/SHB stattfinden. Ältere Besucher wünschen sich den gewohnten Ablauf , für Jüngere evtl. eine Meditation mit besinnlichen Texten im Pfarrheim organisieren.
Wegen der bevorstehenden Wahl appellierte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende an potentielle Kandidaten, sich zur Verfügung zu stellen. „Nicht nur warten oder erwarten, dass es die Andern machen, man muss schon selber auch mithelfen, natürlich jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten“. Damit jeder selbst reflektieren könne, ob und wie er sich in der Pfarrei einsetzen könne, wurde ein Fragebogen für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Pfarrei ausgeteilt. Dieser kann ausgefüllt in die aufgestellten Kartons in den Kirchen abgegeben werden. Ein großer Wunsch der Pfarrangehörigen, der zu einer regen Diskussion führte, war schließlich das Verlesen der Messintentionen. Viele positive Punkte, wie beispielsweise die Erinnerung an den Verstorbenen wurden vorgebracht. Der Punkt müsse allerdings erst im Pfarrverbandsrat vorgebracht werden, merkte Pfarrer Spielauer an, Ziel sei eine einheitliche Lösung im Pfarrverband. Es wurde beklagt, dass die Gottesdienstankündigung in der Zeitung unübersichtlich gestaltet ist. Lösungsvorschlag: Die Orte fett drucken, nicht den Tag. Spielauer wird sich nach einer Änderungsmöglichkeit erkundigen. Auch wurde der Wunsch geäußert, die Werktagsgottesdienste in der Winterzeit auf 18 Uhr zu legen und eine Urnenwand in den Friedhöfen zu errichten.
Kirchenpfleger Josef Schweiger beantwortete die Frage, was mit dem Geld der Caritassammlungen geschehe. Sechzig Prozent des Geldes werde sofort an die Erzbischöfliche Finanzkammer abgeführt und vierzig Prozent verbleibe bis Jahresende in der Pfarrei und könne für Bedürftige der Pfarrei verwendet werden. Bei Nichtbedarf werde das Geld an die Caritas Sozialstation in Freising abgeführt. Die anstehende Gesamtsanierung der Pfarrkirche gehe sehr mühsam voran. Derzeit passiere nichts, denn die Einstufung der Dringlichkeit beim Ordinariat sei noch nicht so weit. Als vorrangige Sanierungspunkte bezeichnete Schweiger die Trockenlegung des Mauerwerks sowie die Erneuerung der elektrischen Anlage und der Heizungsanlage. Auch die Sakristei stehe bei den Renovierungsarbeiten ganz vorne an. „Wir arbeiten trotz aller Schwierigkeiten weiter für unsere Kirchen und hoffen sehr auf die Mithilfe und Unterstützung der Pfarrangehörigen“ versicherte Josef Schweiger. Ein Dank des Kirchenpflegers galt allen freiwilligen Helfern der Pfarrei. Einen besonderen Dank sprach er Organist Josef Bauer aus, er habe bei der Orgelreinigung durch die Orgelbaufirma Eisenbarth aus Passau unentgeltlich mitgeholfen. Als Anerkennung für sein Engagement bedankte sich der Kirchenpfleger im Namen der Pfarrei bei Bauer mit einem Gutschein. Damit die Kosten der Orgelreinigung in Höhe von 8286,26 Euro  finanziert werden können, sei man auf Spenden der Pfarrangehörigen angewiesen. Geplant sei zudem ein Orgelkonzert im Frühjahr.
Josef  Bauer, der Kirchenpfleger der Filialkirche St. Sixtus, berichtete detailliert von den Baumaßnahmen in und um die Filialkirche. Neben kleineren Arbeiten sei auch der Einbau einer Sitzbankheizung in den Laienstühlen, eine Anobienbekämpfung am Mobiliar der Sakristei und die Aufstellung einer Schrankwand in der Sakristei notwendig geworden. Auch habe man Priester- und Ministrantenstühle im Altarraum angeschafft und in der Sakristei eine Neuinstallation der Elektrik vorgenommen sowie eine neue Außentüre eingebaut. Die Anschaffung des neuen Sakristeischrankes sei überwiegend aus Spenden finanziert worden genau so wie die Orgel durch die großzügigen Spenden bereits bezahlt sei, freute sich Bauer. Desweiteren laufe ein Bauantrag für die Innen- und Außenrenovierung der Kirche. Zurück gestellt auf das Jahr 2014 habe man die Erneuerung der Zugänge zur Kirche aus Granitpflaster. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Vogtmannsberger bedankte sich abschließend für das Interesse und die rege Diskussionsbeteiligung und lud zur Korbiniansfußwallfahrt nach Freising am Samstag, 23. November ein, Abmarsch um 5.00 Uhr an der Sixthaselbacher Kirche.
Mit einem gemeinsam gebeteten „Vater unser“, anschließendem Segen und dem Lied „Ein Segen sollst du sein“ endete die Pfarrversammlung gegen 22.20 Uhr.