St. Johannes der Täufer

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Maiandacht in Schwarzberg

Maiandacht
Zum 15. Mal gestalteten die „Attenkirchener Chormanner“ heuer schon die Maiandacht in Schwarzberg musikalisch – und dies war wieder, wie seit jeher ein wahrer Hörgenuss. Andächtig stimmten die fünf Männer zu Beginn der Andacht das Marienlied „Schutzfrau des Bayerlandes“ an und als dann in der Mitte der Andacht die Regenschirme der Besucher zugeklappt werden konnten, da konnten die Marienverehrer beim „Engel des Herrn“ ihre Blicke auf die malerische Marienkapelle und hinaus in die erwachende Natur schweifen lassen. Um das Bildnis der Muttergottes zu verehren, brauche es keine Reisen zu bekannten Marienwallfahrtsorten, man finde auch in der näheren Heimat vielerlei Zeugnis von ehrfürchtiger Marienverehrung, sagte Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer. Man könne auf die Gottesmutter vertrauen, denn wie ein kleines Kind den Eltern Urvertrauen schenke, so könne man es auch mit der Mutter des Herrn halten. Während eines Krankenhausaufenthaltes im Jahr 2010 hatte Spielauer ein Gebet zur Muttergottes verfasst, das er während der Andacht vortrug: „Allerseeligste Jungfrau und Gottesmutter Maria. Du hast an die Botschaft des Engels geglaubt und dein Herz ganz für Gott geöffnet. Du hast dich ganz dem Willen Gottes hingegeben und so empfingst du die Liebe Gottes, den Heiligen Geist. Du gebarst in voller Armut, aber in Liebe Gottes Sohn unseren Herrn Jesus Christus. Nimm uns alle als deine Kinder an. Nimm uns alle unter deinen Schutzmantel und bitte am Throne Gottes für uns sündige Menschen. Damit auch wir bereit sind für die Botschaft deines Sohnes.“ Andächtig richteten die Gläubigen mit der Lauretanischen Litanei ihre Anrufungen an die Gottesmutter. Die Wurzeln dieses Gebetes liegen in der Ostkirche. Durch die bild- und symbolreiche Sprache hat die Lauretanische Litanei einen sehr poetischen Charakter. Den feierlichen Schlusspunkt setzten die Chormanner mit dem Marienlied „Schwarze Madonna“ und viele Gläubige stimmten mit ein. Mariele Hanrieder bedankte sich am Ende der Andacht bei allen, die die Marienandacht an der Kapelle zu einem Fest gemacht hatten und lud die Besucher zu Kaffee und Kuchen auf den Schwarzbergerhof ein.
Maiandacht
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