St. Johannes der Täufer

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Fronleichnam

Fronleichnam
„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm“,  Mit dieser Stelle aus dem Johannesevangelium beschäftigte sich Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer beim Festgottesdienst zu Fronleichnam in der festlich mit Blumen und Birken geschmückten Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Einfach habe es Jesus seinen Landsleuten damals in Kafarnaum, dem kleinen Dorf am See Genezareth nicht gemacht, als er diese rätselhaften Worte gesprochen habe. „Ist Jesus ein Lebensmittel“, fragte der Pfarrer rhetorisch. Der Evangelist Johannes berichte, dass sich viele seiner Jünger von Jesus abgewandt hatten und ihn verließen. „Warum hatte Jesus seine Behauptung nicht richtig gestellt um die Jünger zurückzuhalten.“  Zu diesen Fragen gebe Jesus Hilfe, indem er sich als das Brot vom Himmel, das Leben spende, bezeichnete, so Spielauer. Mit Gott verbunden sein, sei lebenswichtig wie Brot. Gott gebe durch seine Speise Kraft – die Quelle dieser Kraft finde man in der heiligen Messe, in der Kommunion im Leib Christi. Spielauer weiter: „Wenn ich die Kommunion empfange, dann habe ich Gemeinschaft mit Christus und die Gemeinschaft mit allen mitfeiernden Gläubigen“. Daher habe das Fronleichnamsfest eine wichtige Bedeutung. „Denn da dürfen wir diese Kraftquelle öffentlich zeigen und verehren und aus ihr neue Kraft schöpfen“. Beim Gottesdienst lud Spielauer ein, die starke Gemeinschaft mit der Kommunion neu zu beleben. Anschließend demonstrierten die vielen Pfarrangehörigen in einer Prozession öffentlich ihr Glaubensbekenntnis. Angeführt von Mauerner Blasmusikanten zogen die Gläubigen und die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, der Kirchenchor und die Messdiener in einer Prozession von der Pfarrkirche aus über die Hauptstraße zum ersten Altar an der Hochfeldstraße, weiter zu den beiden Altären an der Bergstraße und zurück zur Mariensäule, an der traditionell der vierte Altar aufgestellt war. Den Mittelpunkt der Prozession bildete, gesäumt von Lichtern und Laternen, der Baldachin, der sogenannte „Himmel“, unter dem Pfarradministrator Spielauer die Hostie in einer wertvollen Monstranz trug. An den Altären wurden vier Evangelien vorgetragen, Fürbitte gehalten und der Segen unter Glockengeläut und Böllerschüssen in alle vier Himmelsrichtungen gespendet. Auch die jungen Mädchen der Pfarrei hatten sich wieder der Tradition gestellt und ihre tags zuvor geschmückten Figuren mitgetragen. Bei herrlichem Sonnenschein, musikalisch eindrucksvoll getragen vom Kirchenchor und den Blasmusikanten, wurde die Prozession zu einer erlebten Kraftquelle.
Fronleichnam
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