St. Johannes der Täufer

Hauptstr. 6, 85419 Mauern, Telefon: 08764-224, E-Mail: PV-Mauern@ebmuc.de

Freising Dom - Altstadt

Freising
Freising
Im Rahmen der Erwachsenenbildung unternahm der Pfarrgemeinderat Mauern eine Stadtführung in Freising. Die Anfänge und die Gründung der Stadt Freising gehen auf den Domberg zurück, sagte Stadtführerin Hedi Renner und servierte den Mauerner Gästen erst einmal einen malerischen Blick von der Terrasse am Dom hinaus ins Isartal bis hin zu den Alpen. Am Horizont war bei herrlicher Föhnwetterlage auch die Zugspitze zu erkennen. Siedlungsgeschichtliche Zeugnisse stammen aus dem frühen Mittelalter und bereits um 715 wurde Freising eine agilolfingische Residenz, zu der eine Burg, ein Wohnsitz und eine Marienkapelle gehörten. Freising ist die einzige bekannte Stadtgründung der bajuwarischen Agilolfinger und sei damit die älteste Stadt in Oberbayern. Der Dom ist der Heiligen Maria und dem Heiligen Korbinian geweiht. Korbinian, ein ‚Wanderbischof aus Arpajon, südlich von Paris, habe von circa 720 bis 730 in Freising gewirkt und werde daher als der erste Freisinger Bischof und Gründungsheiliger des Bistums angesehen. Auch ist der Heilige Korbinian Schutzpatron der Erzdiözese München und Freising. Natürlich erzählte Hedi Renner die Legende des Bären, der dem Heiligen das Gepäck über die Alpennach Rom getragen habe. Ein Bär sei daher Freisings Symbol und ziere auch das Stadtwappen und neben anderen Symbolen auch das päpstliche Wappen Papst Benedikt XVI. Vorbild für viele Kirchen der Barockzeit sei das Portal des Doms, der im 12 Jahrhundert als romanische Kirche geweiht wurde. Zwanzig Gemälde zeigen das Leben und Wirken Korbinians, sie umranden den Innenraum des Doms. In der Krypta deutete  die Stadtführerin die Symbolwelt der aus dem Mittelalter stammenden Bestiensäule, die einzige ihrer Art in Deutschland. Besonders beeindruckend war das Grab es Heiligen Korbinian und natürlich im besonderen Maße auch der das Jahr über dort aufbewahrte goldene Schrein des Heiligen. Stuckarbeiten von Johann Baptist Zimmermann konnten die Besucher auf dem Weg durch den Kreuzgang bestaunen. Bei herrlichem Herbstwetter wurde der Domberg verlassen und vorbei am Alten Gefängnis ging es zum Marienplatz. Ein Besuch des Stadtmuseums schloss sich an und schließlich führte der Weg durch die malerische Fischergasse zum Mittleren Graben an der Freisinger Stadtmauer und über den Rossmarkt zu St. Georg, wo nach der Besichtigung mit vielen gewonnen Eindrücken die Führung endete. Auf eigene Faust stiegen einige Pfarrgemeinderäte dann die rund 220 Stufen hinauf zum Aussichtsplatz im Turm und waren überwältigt von der einmaligen Sicht über die Dächer von Freising.
Eindrücke vom Dom und der Altstadt
Freising
Freising
Freising
Freising
Freising
Freising
Freising