St. Johannes der Täufer

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Kriegerjahrtag 2013

Mit einem feierlichen Gottesdienst gedachte die Krieger-und Soldatenkameradschaft Mauern, Abordnungen des Kriegervereines Schweinersdorf die Mauerner Ortsvereine sowie Vertreter der Gemeinde und die Pfarrangehörigen der gefallenen und vermissten Kriegsopfer beider Weltkriege. Auch eine Abordnung der Kameradschaft Neumarkt-St. Veit konnte Kraushaar begrüßen, denn beim Georgi-Fest in Neumarkt habe die KSK Mauern in der Vergangenheit des Öfteren teilgenommen. Nach dem Gottesdienst, mit der Schubert Messe musikalisch gestaltet von der Strogentaler Blasmusik, schloss Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer am Kriegerdenkmal in seine Gebete auch die Opfer von Terror und Gewalt ein und gedachte der Kriegsopfer unserer Zeit. Als deutliches Zeichen der Ehrerbietung hielten junge Mauerner Wehrdienstleistende während der Feier Ehrenwache am Kriegerdenkmal.

„Wer Wind sät wird Sturm ernten“,  zitierte Bürgermeister Alfons Kipfelsberger ein altes Sprichwort. Die Deutschen hatten vor 75 Jahren Wind gesät und der Sturm sei gewaltig gewesen. Elend, Leid, Tod, Hunger und Not seien die Folgen dieses Wahnsinns gewesen, so Kipfelsberger. Viele Kriege weltweit verletzen die Menschenrechte, sie bringen Tod und Leid mit sich und vertreiben Menschen aus ihrer Heimat – daher müsse man dankbar sein, in einem friedlichen Land leben zu dürfen. Den Frieden stets neu zu suchen sei Ziel und Aufgabe, in der Weltpolitik, in Europa und nicht zuletzt auch im Zusammenleben der Menschen in der Heimat und der Gemeinde. „Nie wieder Krieg“, der jährliche Gedenktag solle daran erinnern und mahnen, die Probleme in unserem Land friedlich zu lösen. Im Namen der Gemeinde legte der Bürgermeister für alle Kriegstoten einen Kranz nieder.

Friedhelm Kraushaar, der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Mauern gedachte an die Kriegstoten der beiden Weltkriege mit mehr als zehn Millionen Toten im Ersten Weltkrieg, und über 55 Millionen Menschen seien nach dem Zweiten Weltkrieg zu beklagen gewesen, so Kraushaar. Für die Gefallenen der Weltkriege gebe es auf der ganzen Welt verteilt 832 Kriegsgräberstätten. „Vor 70 Jahren, im Jahr 1943, endete der Kampf um Stalingrad, nach der Schlacht bei Kursk ging es nur noch zurück. Das Afrikacorps kapitulierte“, erinnerte Kraushaar an die markanten Geschehnisse vor 70 Jahren. Man frage sich, warum die Welt aus derartigen Katastrophen nichts gelernt habe. Auf unserm Kontinent scheine es gelungen zu sein, doch Kriege und Bürgerkriege toben auch im Jahre 2013 in vielen Ländern der Erde. Aufgabe der Krieger- und Soldatenvereine sei es, um den Frieden zu kämpfen.  Dafür gehe man auf die Straße - beim Jahrtag und auch dann, wenn Ende Oktober für den Erhalt der Kriegsgräber gesammelt werde. Es sei ein Vermächtnis der Gefallenen, dass an ihren Gräbern für Frieden und für die Erhaltung des Friedens gebetet werde. Wie in den vergangenen Jahren rief der Vorsitzende die Namen der Soldaten auf, denen es nicht vergönnt gewesen war ihre Heimat wiederzusehen und gedachte der 1943 vermissten Soldaten der Gemeinde. Zum Kommando „Senkt die Fahnen“ spielten die Strogentaler das Lied vom „Guten Kameraden“. Während Kraushaar einen Kranz niederlegte ertönten drei Ehrensalute. Anschließend erfolgte der Schlusssegen.

Kriegerjahrtag
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