St. Johannes der Täufer

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Jakobsweg

Vortrag_ Jakobsweg
Mit großem Interesse wurde der Vortrag von Georg Anneser auch in Mauern aufgenommen - um die einhundert Besucher waren ins Café Dausch gekommen. Georg Anneser pilgerte vom 26. März bis zum 1. Juli 2011 von seinem Heimatort Schlag bei Schweinersdorf auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und von dort noch einmal um die einhundert Kilometer zum Cap Finisterre am Atlantik. Anneser berichtete von seinen Erlebnissen, Begegnungen und von der beeindruckenden Landschaft, durch die ihn sein Weg geführt hatte. Mit über 480 Bildern bereicherte er seinen Vortrag, viele imposante Bauwerke, Brücken und viele Kirchen und Kathedralen hatte er fotografiert. Wunderschön anzusehen waren die Bilddokumente der Wegstrecke. Er zeigte Bilder von Wegen, die in einer schier nicht endend wollenden Strecke geradeaus zum Horizont führten, Wege die mit Brettern oder Steinen befestigt waren und nur noch für die Jakobspilger, nicht aber für den Verkehr geöffnet sind. Nur zwei Tage hatte Anneser seine Wanderung ausgesetzt. Einen Tag Pause gab es in Genf, dort hatte er auf ein Paket aus der Heimat gewartet und einen Tag verweilte er in Burgos. An nur neun Tagen hatte es geregnet, aber auch an den Regentagen schaffte er seine geplante Tagesetappe ohne Mühe. Auch mit Zahlen konnte Georg Anneser aufwarten: jährlich wandern knapp 180 000 Pilger auf dem Jakobsweg, allein im Juli seien im vergangenen Jahr 25.000 Pilger in Santiago de Compostela angekommen, dies bedeute, dass täglich gut 800 Pilger dort eintrafen. Natürlich hatte Anneser neben seinem umfangreichen Bildmaterial auch seinen Pilgerausweis, seinen Rucksack mit Originalgepäck und seine Wanderschuhe dabei. Mit seinen Schuhen sei er über 3000 Kilometer gewandert. Vor dem Antritt seiner langen Pilgerwanderung habe er die Schuhe natürlich in den Bergen und auf einer Wallfahrt nach Altötting ‚eingelaufen‘.
Vortrag_ Jakobsweg