Pfarrverband Milbertshofen

St. Georg, Milbertshofener Platz 2, 80809 München, Tel. (089) 35 72 70-0, st-georg.milbertshofen@ebmuc.de
St. Lantpert, Torquato-Tasso-Str. 40, 80807 München, Tel. (089) 35 811 91-0, st-lantpert.muenchen@ebmuc.de

Die kirchlichen Sakramente

Wie können wir Menschen Jesus Christus heute begegnen? Wie können wir in Berührung kommen mit seiner Gnade, seiner liebenden Zuwendung zu den Menschen? Das geschieht durch die Sakramente: sie sind von Gebet begleitete Zeichenhandlungen, die in verschiedenen konkreten Lebenssituationen empfangen werden können. Die Sakramente sind wirksame Zeichen des Heiles, das Gott uns Menschen schenkt. Sie vermitteln Heilung, Befreiung, Segen und Trost.

Taufe

Das Sakramente der Taufe

Die Taufe ist das grundlegende Sakrament der Christenheit. In der Taufe wird der Mensch gewissermaßen „eingetaucht“ in das große Geheimnis Jesu Christi: in seinen Tod und in seine Auferstehung. Die Taufe ist Befreiung von Sünde, Anteil an Leben und Sendung Christi, Anfang des ewigen Lebens. Durch sie wird der Mensch zum Kind Gottes und empfängt die unwiderrufbare Zusage, von Gott geliebt und angenommen zu sein.

Wenn Sie sich bzw. Ihr Kind zur Taufe anmelden möchten, setzen Sie sich bitte mit dem Pfarrbüro in Verbindung. Die Sekretärin wird die Frage des Tauftermins mit Ihnen besprechen und Ihnen mitteilen, welche Unterlagen benötigt werden (i. d. R. eine Kopie der Geburtsurkunde, ein Bild sowie eine Bescheinigung, dass der Pate/die Patin der katholischen Kirche angehört).

Einer der Priester wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin für das Taufgespräch zu vereinbaren, bei dem es um die Bedeutung der Taufe geht sowie um den inhaltlichen Ablauf und die Gestaltung der Tauffeier. Dieses Gespräch findet in normalerweise bei Ihnen zu Hause statt und dauert ca. 1 Stunde. Wenn Sie möchten und es möglich ist, kann auch der Pate/die Patin gerne an diesem Gespräch teilnehmen.

Nähere Infos zum Sakrament der Taufe.

Taufe für Erwachsene

Wenn Erwachsene um die Taufe bitten, ist eine längere Vorbereitung notwendig. Die genaue Gestaltung dieser Vorbereitungszeit wird individuell mit dem Pfarrer abgesprochen.

Tauftermine

Es gibt bei uns im Pfarrverband Milbertshofen verschiedene Möglichkeiten:
  • Taufe in der Osternacht: dies ist der ursprüngliche Tauftermin in der frühen Christenheit und deshalb bis heute der „vornehmste“ Moment der Taufe. In der Osternacht wird besonders deutlich, dass die Taufe Anteil gibt an der Auferstehung und am ewigen Leben
  • Am Fest der Taufe Jesu (Sonntag in der ersten Januarhälfte)
  • Im Sonntagsgottesdienst: grundsätzlich ist es an jedem Sonntag möglich, in der Hl. Messe um 9.30 Uhr in St. Georg oder um 11 Uhr in St. Lantpert das Sakrament der Taufe zu spenden. Ausnahmen bei bestimmten Festen und Anlässen sind allerdings möglich.
  • An ausgewählten Terminen samstags um 11.30 oder 14 Uhr: im Rahmen einer Andacht können an so einem Termin bis zu drei Kinder gemeinsam getauft werden

Erstkommunion

Das Sakrament der Eucharistie (Erstkommunion)

In der Regel bereiten sich die Kinder im 3. Schuljahr auf dieses Sakrament vor. Dabei dürfen die Kinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen und so teilnehmen an der eucharistischen Gemeinschaft der Kirche.

Die Vorbereitung auf dieses Sakrament geschieht in Zusammenarbeit mit dem schulischen Religionsunterricht vor allem in der Pfarrgemeinde. In ca. 10 Treffen werden die Kinder in kleinen Gruppen und in Weggottesdiensten hingeführt zur Erstkommunion, die zwischen Ostern und Pfingsten gefeiert wird.

Im Rahmen dieser Vorbereitung dürfen die Kinder auch zum ersten Mal das Sakrament der Versöhnung empfangen (Erstbeichte). Im Hinschauen auf eigene Schuld steht dabei die Erfahrung der Vergebung durch Gott und seine Barmherzigkeit im Mittelpunkt.

Die Anmeldung zur Erstkommunion erfolgt im Herbst im Pfarrbüro. In der Vorbereitungszeit finden für die Eltern zwei Elternabende statt.

Weitere Infos zum Sakrament der Eucharistie (Erstkommunionfeier).

Firmung 2011

Das Sakrament der Firmung

Die Firmung wird ebenfalls in einem pfarrlichen Konzept, in Abstimmung mit dem Religionsunterricht, vorbereitet. Der Jugendliche befindet sich auf dem Weg, erwachsen zu werden. In vielen Bereichen übernimmt er mehr Verantwortung. In diese Zeit fällt das Sakrament der Firmung. Nicht mehr die Eltern melden den Jugendlichen zur Firmung an, sondern der Jugendliche selbst.

Mehr als in der Schule hat der Jugendliche in der Firmgruppe Gelegenheit, seine eigenen Fragen einzubringen und das Programm der Gruppe mitzugestalten. Die Leiterinnen und Leiter der Firmgruppen haben die gute Absicht, ihr Glaubenswissen und ihre Glaubenserfahrungen den Jugendlichen mitzuteilen. Ziel der Vorbereitung ist, dass der Firmling selber ein freies Ja zu seiner Taufe sagen kann: Ja ich bemühe mich, Christus, den Sohn Gottes als den Herrn meines Lebens anzunehmen. Diesen Entschluss kann ihm keiner abnehmen, weder die eigenen Eltern oder sonst jemand. Die Freundschaft mit Christus soll gestärkt werden.

Firmung ist aber noch mehr als ein nachgeholtes, freiwilliges Ja zur Taufe. Wie Jesus für die Seinen um die Gabe es Heiligen Geistes gebetet hat, so betet die Kirche für den Jugendlichen. Der Bischof salbt seine Stirn, auf dass Gott ihn mit dem Heiligen Geist erfülle.

Zur Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung gehören bei uns im Pfarrverband folgende Termine:

  • 5 Firmnachmittage, immer am Samstag
  • 1 Firmwochenende
  • Ein soziales Projekt innerhalb oder außerhalb der Gemeinde
  • Vor der Firmung: der Empfang des Sakramentes der Beichte
  • Jugendgottesdienste in unserem Pfarrverband
An den Firmnachmittagen teilen sich die Jugendlichen in Kleingruppen auf, um ein gehörtes Thema zu vertiefen. Hier haben sie die Möglichkeit ihre eigenen Fragen zu stellen und mit den anderen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.


Die bei uns im Pfarrverband gemeldeten Jugendlichen im Alter von 13 bzw. 15 Jahren werden angeschrieben und können sich dann für die Firmung anmelden (in der Regel im Januar). Bitte beachten Sie die Hinweise bei den Terminen auf unserer Internet-Seite. Die Firmung wird alle zwei Jahre bei uns im Pfarrverband gespendet.

Weitere Infos zum Sakrament der Firmung.

Pfarrbriefservice Beichte

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte)

Die Beichte gehört zu den Sakramenten der Heilung. Der Mensch kann sich nicht aus eigener Kraft von Schuld befreien. Durch den Zuspruch der Vergebung und die Lossprechung im Namen und in der Vollmacht Jesu Christi geschieht echte Befreiung und ein hoffnungsvoller Neuanfang ist möglich.

Bei uns im Pfarrverband besteht die Möglichkeit zur Beichte bzw. zu einem Beichtgespräch grundsätzlich immer samstags vor den Vorabendmessen in der Kirche (in St. Georg von 16.45 bis 17.15; in St. Lantpert von 17.15 bis 17.45 Uhr). Es besteht aber auch die Möglichkeit, individuell einen Termin zu vereinbaren (Anfrage über das Pfarrbüro).

Weitere Infos zur Beichte - Buße und Vergebung.

Ehe

Das Sakrament der Eheschließung


In der kirchlichen Trauung versprechen sich die Partner ihre unabdingbare Liebe und Treue. Sie stützen sich dabei nicht nur auf den eigenen Willen, sondern insbesondere auf die unendliche Liebe und Treue Gottes. Gott wird sozusagen der Dritte im Bunde, um den Partnern Anteil zu geben an seiner schöpferischen Liebeskraft.

Die Anmeldung zur kirchlichen Trauung findet über die Pfarrbüros statt. Dabei werden die Daten des Brautpaares aufgenommen sowie Termin und Ort der Trauung. Die Anmeldung sollte spätestens 6 Monate vor der Hochzeit stattfinden. Wenn Sie wünschen, dass wir die Trauung auch halten sollen, ist eine frühere Meldung aber sinnvoll.

Einer der Priester wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Ehevorbereitung durchzuführen und die notwendigen Formalitäten zu klären (Ehevorbereitungsprotokoll). Dazu benötigen Sie in der Regel folgende Dokumente: ein aktuelles Taufzeugnis (bei Katholiken) oder Taufnachweis (bei Christen anderer Konfessionen).

Sollten Sie nicht in unseren Kirchen heiraten wollen, sondern woanders, beachten Sie bitte, dass Sie dann in der Regel auch einen Priester oder Diakon finden müssen, der Sie an Ihrem gewünschten Ort traut. Aus terminlichen Gründen können wir nur innerhalb des S-Bahn-Bereichs München zusagen, dass ein Seelsorger aus unserem Pfarrverband Sie dort auch trauen kann.

Des weiteren findet im Pfarrverband ein Vorbereitungskurs auf die kirchliche Ehe statt. Die Teilnahme daran ist dringend empfohlen.

In der kirchlichen Trauung versprechen sich die Partner ihre unabdingbare Liebe und Treue. Sie stützen sich dabei nicht nur auf den eigenen Willen, sondern insbesondere auf die unendliche Liebe und Treue Gottes. Gott wird sozusagen der Dritte im Bunde, um den Partnern Anteil zu geben an seiner schöpferischen Liebeskraft.

Die Anmeldung zur kirchlichen Trauung findet über die Pfarrbüros statt. Dabei werden die Daten des Brautpaares aufgenommen sowie Termin und Ort der Trauung. Die Anmeldung sollte spätestens 6 Monate vor der Hochzeit stattfinden. Wenn Sie wünschen, dass wir die Trauung auch halten sollen, ist eine frühere Meldung aber sinnvoll.

Einer der Priester wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Ehevorbereitung durchzuführen und die notwendigen Formalitäten zu klären (Ehevorbereitungsprotokoll). Dazu benötigen Sie in der Regel folgende Dokumente: ein aktuelles Taufzeugnis (bei Katholiken) oder Taufnachweis (bei Christen anderer Konfessionen).

Sollten Sie nicht in unseren Kirchen heiraten wollen, sondern woanders, beachten Sie bitte, dass Sie dann in der Regel auch einen Priester oder Diakon finden müssen, der Sie an Ihrem gewünschten Ort traut. Aus terminlichen Gründen können wir nur innerhalb des S-Bahn-Bereichs München zusagen, dass ein Seelsorger aus unserem Pfarrverband Sie dort auch trauen kann.

Des weiteren findet im Pfarrverband ein Vorbereitungskurs auf die kirchliche Ehe statt. Die Teilnahme daran ist dringend empfohlen.

Weitere Infos zum Sakrament der Ehe.

Aktuelle Termine zur Ehevorbereitung "Traut Euch!"

Wir laden Sie zu diesem Vorbereitungskurs ein, der Ihnen Mut machen
soll, den Bund der Ehe gemeinsam und ohne Bedenken miteinander zu
schließen. 

  1. Ehe und Familie—ein Weg zum Glück?
  2. Was bedeutet „Sakrament“ der Ehe?
  3. Wie kann Kommunikation in der Ehe gelingen?
  4. Welchen Platz hat Sexualität in der Ehe (natürliche Empfängnisregelung) ?
     
    Anmeldung bitte in den Pfarrbüros

Wanderexerzitien für Paare

04. bis 11. Juni 2017
mit Pfarrer Rolf Merkle

Paarexerzietien - Was ist das?
Gemeinsam die Wüste erleben
Gottes Schöpfung bestaunen
Zeit für das Wesentliche haben
Zu sich selbst und zueinander finden
Wüste als Ort der Liebesbeziehung entdecken

näheres unter Beziehungsweise-Wüste

Innenraum

Das Sakrament der Krankensalbung

In jeder Situation einer schweren (lebensbedrohenden) Krankheit (körperlicher oder seelischer Art) sowie altersbedingter Schwäche kann das Sakrament der Krankensalbung (welches man wiederholt empfangen darf) ein Moment der Stärkung und des Trostes sein.

Gerne kommen wir dazu zu Ihnen nach Hause, wenn Sie oder Ihre Familienangehörigen uns Bescheid geben. Bei längerer Krankheit oder wenn Sie Ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, besteht auch die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen die Kommunion zuhause empfangen zu können (Krankenkommunion). Bitte melden Sie sich einfach im Pfarrbüro!

Das Sakrament der Krankensalbung erhält nochmals mehr Gewicht im Zugehen auf den Tod. Es empfiehlt sich, dieses Sakrament zu empfangen, solange man noch bei Bewusstsein ist. Als Stärkungsritual vor dem Sterben ist mit der Krankensalbung auch die Sündenvergebung und die Wegzehrung verbunden.

In St. Georg gibt es einmal im Jahr einen Krankentag (meist im Oktober, an einem Samstag), wo in einer Andacht das Sakrament der Krankensalbung allen Anwesenden gespendet wird. Der Sozialkreis kümmert sich auf Wunsch auch um Abholung zuhause und Fahrdienst zur Pfarrei und zurück. Bitte setzen Sie sich dazu mit dem Pfarrbüro in Verbindung.

Weitere Infos zum Sakrament der Krankensalbung.

Pfarrbriefservice Priester

Das Sakrament der Priesterweihe

Weitere Infos zum Sakrament der Priesterweihe

Wenn Sie sich die Frage stellen, ob so ein Weg für Sie eventuell in Frage kommt oder Sie klären möchten, was Ihre Berufung ist, können Sie sich jederzeit an einen Seelsorger wenden (Terminvereinbarung über die Pfarrbüros). Oder Sie vereinbaren ein unverbindliches Gespräch mit einem der Mitarbeiter im Erzbischöflichen Priesterseminar St. Johannes der Täufer.