Kath. Pfarrei St. Konrad - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

Freienfelsstr.5, 81249 München   -   Telefon: 089 / 87 52 66   -   eMail: st-konrad.muenchen@erzbistum-muenchen.de

Sterben, Beerdigung, Trauerbegleitung

Wenn ein Angehöriger im Sterben liegt:

Beerdigung, Trauer Illustration
Eine wichtige Aufgabe der Katholischen Kirche ist es, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens, im Sterben und im Todesfall zu begleiten. Damit ein Mensch gut Abschiednehmen kann bzw. auch, um von einem Menschen gut Abschied nehmen zu können, gibt es unterschiedliche Unterstützung: ein Besuch, ein Gespräch vorab kann hilfreich sein, der Empfang der Krankensalbung/Krankenkommunion oder die Gestaltung einer Verabschiedungsfeier bzw. Aussegnung bei einem Todesfall zu Hause.

Für alle organisatorischen Fragen zur Beerdigung wenden Sie als Angehörige sich an ein Bestattungsinstitut (z.B. städtische Bestattung, Trauerhilfe Denk, Aetas) – gerne dürfen Sie aber auch vorab mit einem Seelsorger Kontakt aufnehmen.

Die Begleitung bis zur Beerdigung:

Vom Bestattungsinstitut bekommt die zuständige Pfarrgemeinde die Meldung des Todesfalles. Ein Seelsorger der Pfarrei setzt sich dann mit den Angehörigen in Verbindung und vereinbart einen Termin für das Trauergespräch.
Dieses kann im Pfarramt oder auch bei den Angehörigen zuhause stattfinden.
Das Trauergespräch will die Angehörigen in ihrer Situation der Trauer und des Abschiednehmens begleiten und dient natürlich auch der Vorbereitung der Beisetzungsfeier.
Manche Angehörige wünschen für ihren Verstorbenen eine Seelenmesse / Requiem. Die terminlichen Möglichkeiten dazu werden ebenfalls im Trauergespräch geklärt.

Es gibt drei Formen der Beisetzung:
Die Erdbestattung,
eine Trauerfeier kurz nach dem Tod und mit späterer Urnenbeisetzung nach der Einäscherung (etwa 2-4 Wochen nach dem Tod) oder
eine Urnenbeerdigung einige Wochen nach dem Tod (ohne vorherige Trauerfeier).

Die Zeit nach einer Beerdigung – Trauerbegleitung:

Für die Menschen im eigenen Umfeld, Nachbarn, Freunde geht das Leben weiter, auch wenn sie Anteil nehmen an der Trauer eines Angehörigen.
Für die engsten Angehörigen eines Verstorbenen verändert sich oft sehr Vieles und es beginnt die Phase der Trauerbewältigung.
Gerne sind die Seelsorger auch bereit, Trauernde auch nach dem Tod eines Angehörigen über eine längere Zeit zu begleiten oder an entsprechende Trauergruppen zu vermitteln (dazu gibt es Angebote z.B. an der Germeringer Insel sowie von stationären oder ambulanten Hospizvereinen). Bitte sprechen Sie die Seelsorger der Pfarrei an.
Aus Psalm 90

Herr du bist unsre Zuflucht für und für.
Ehe denn die Berge wurden
und die Erde und die Welt geschaffen wurde,
bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Der du die Menschen lässest sterben
und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!

Denn tausend Jahre sind vor dir
wie der Tag, der gestern vergangen ist,
und wie eine Nachtwache.

Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom,
sie sind wie ein Schlaf,
wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst,
das am Morgen blüht und sprosst
und des Abends welkt und verdorrt.

Unser Leben währet siebzig Jahre,
und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre,
und was daran köstlich scheint,
ist doch nur vergebliche Mühe;
denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.
Auch zum Thema Sterben, Tod & Trauerbegleitung finden Sie auf der Homepage unseres Erzbistums ausführliche Informationen.

Zusätzlich können Sie eine Broschüre zum Thema kostenlos bestellen. Ein paar davon liegen auch in unserer Pfarrkirche an dem einen oder anderen Schriftenstand aus.