Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

Wiesentfelser Str. 49, 81249 München   -   Telefon: 089 / 8971490    -   eMail: St-Markus.Muenchen@ebmuc.de
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Pfarrei- und Kirchenführung

Bau der Pfarrkirche und des Pfarrzentrums

  
 
Sommer 1965
Baubeginn der Siedlung Neuaubing-West
 
1. Advent 1966
1. Gottesdienst
1. Gottesdienst im Hinterzimmer der Aubinger Einkehr
 
22.03.1967
Endgültiger Auftrag zum Bau eines Pfarrzentrums durch Julius Krdinal Döpfner
 
04.02.1968
Die Behelfskirche wird durch Ordinariatsrat Tewes ihrer Bestimmung übergeben
 
März 1968
Grube
Beginn des Baus des Pfarrzentrums, vorerst ohne Kirche
 
01.02.1970
Feierliche Weihe von Pfarrheim, Pfarrwohnung und des Kindergartens durch Generalvikar Gruber
 
Ostern 1970
Er lebt
Erstes Osterfrühstück der Gemeinde nach dem Osternachtgottesdienst im Pfarrsaal; an der nördlichen Kirchenseite wird ab jetzt (bis heute) immer während der Osterzeit die Schrift „ER LEBT“ angebracht
 
21.07. 1972
Entscheidung, dass Kirchenbau unverzüglich beginnen soll
 
August 1972
Gründung des Kirchenbauvereins - Abbau der Holzkirche - Die Holzkirche findet ihre Weiterverwendung in Haar
 
18. 09.1972
Bau
Beginn der Aushubarbeiten zum Bau der Kirche
 
22.10.1972
Grundsteinlegung
Feier der Grundsteinlegung der Kirche
 
04.+05.04.1973
Die Kassettendecke wird aufgezogen
 
02.10.1973
"Startschuss" der bischöflichen Baukommission zum letzten Bauabschnitt
 
03.02.1974
Weihe
Festtag der Weihe unserer Kirche, am Abend Orgelweihe
 
 
Luftaufnahme
Katholisches Pfarramt St. Markus (Kirche - Pfarrheim - Kindertagesstätte)
(M 5857 C Reg. v. Obb. G 4/30.910)

Hl. Markus - Schutzpatron der Pfarrgemeinde

Der Festtag unseres Kirchenpatrons ist der 25. April
St. Markus3
Detail vom Markus-Schrein auf Reichenau
Markus war ein zum Christentum bekehrter Jude. Er wurde als Levit Johannes Markus geboren und war der Sohn einer Maria, in deren Haus die frühen Christen während der Zeit der Christenverfolgung ihre Treffen abhielten (Apostelgeschichte 12, 12) und wo nach der Überlieferung auch das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern stattfand. Die hellenistische Abstammung verrät sein Name Markus und seine Beziehung zu dem Zyprioten Barnabas. Petrus nannte ihn "Sohn" (1. Petrusbrief 5, 13), was auf die persönliche Bindung zwischen den beiden hinweist.
Markus wurde wahrscheinlich unter dem Einfluss von Petrus zum Christentum bekehrt und wirkte von da an als dessen Dolmetscher, da der kaum griechische Sprachkenntnisse besaß. Er zog zusammen mit seinem Vetter Barnabas und Paulus von Jerusalem auf deren erster Reise wohl im Jahr 44 nach Antiochia in Pisidien - heute Ruinen bei Yalvaç, trennte sich jedoch von ihnen in dem im Süden Kleinasiens gelegenen Perge - heute Ruinen bei Murtana, um nach Jerusalem zurückzukehren (Apostelgeschichte 12, 25 und 15, 38).
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Markus-Schrein auf der Reichenau
Er begleitete dann Barnabas um 50 auf dessen Reise nach Zypern, Paulus jedoch weigerte sich, ihn auf weitere Missionsreisen mitzunehmen. Während Paulus' erster römischer Gefangenschaft um 60 in Rom traf Markus, der sich auf eine Reise nach Kleinasien vorbereitete, wieder mit Paulus zusammen und sie versöhnten sich (Kolosserbrief 4, 10). Nach der Legende veranlasste Paulus ihn, sein Evangelium zu schreiben, und schickte ihn zunächst nach Aquileia, anschließend nach Alexandria, um das Evangelium zu verkünden.
Markus gilt als Verfasser des gleichnamigen Evangeliums, das er auf der Grundlage von Petrus' Predigten wohl in Rom schrieb. Er zog der Überlieferung nach um 65 nach Alexandrien und gründete die dortige Kirche; als Bischof von Alexandria überfielen ihn demnach christenfeindlich gesinnte Einwohner am Altar und schleiften ihn mit einem Strick um den Hals ums Jahr 67 zu Tode. Ein Unwetter hinderte die Mörder, ihn zu verbrennen; sein Leichnam blieb unberührt liegen, bis Christen ihn bestatten konnten.
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Schrein des Hl.Markus
Mit verschiedenen Wundern wird die abenteuerliche Überführung der Gebeine von Alexandria nach Venedig berichtet, die tatsächlich wohl erst im 9. Jahrhundert erfolgte. Ihren Platz fanden sie in der Kapelle der Dogen, später entstand dort zwischen 1063 und 1073 der Dom San Marco. Dabei soll nach der Legende ein Maurer vom Gerüst gefallen, nach seinem Gebet zu Markus aber unverletzt geblieben sein; deshalb wurde Markus Schutzheiliger der Maurer. Reliquien liegen seit 830 auch auf der Reichenau.
Patron von Venedig und der Insel Reichenau; Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Korbmacher, Notare und Schreiber; gegen Unwetter, Blitz, Hagel, Krätze, Qualen und unbußfertigen oder jähen Tod; für gutes Wetter und gute Ernte.

Bauernregeln

"St. Georgi und St. Marks / dräuen oft viel Arg's."
"Gibt's an Markus Sonnenschein, / so erhält man besten Wein!"
"Ist auf Markus die Buche grün, gibt's ein gutes Jahr."
"So lang es vor St. Markustag warm ist, so lang es nachher kalt ist."

Quelle: www.heiligenlexikon.de