Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

Wiesentfelser Str. 47, 81249 München   -   Telefon: 089 / 89714911   -   eMail: St-Markus.Muenchen@ebmuc.de

Berichte und Fotos aus dem Jahr 2015


25.10.2015 - Schafkopfen für die Mission

Am 25.10.2015 trafen sich wieder die Freunde des bayerischen Kartenspiels im Pfarrsaal von St. Markus. Viele sind Stammgäste, aber auch neue Mitspieler sind immer gern gesehen und werden auch dringend gebraucht. Gewonnen hat Harry Frenzel mit 37 Punkten, Zweiter wurde Helmut Ocker mit 25 Punkten und den dritten Platz belegte Oskar Blöchl mit 19 Punkten. Werner Mayerle erhielt als Vorletzter mit Minus 27 Punkten den vom Maibaum-Verein gestifteten Preis.
 
Vielen Dank an die Organisatoren Gisela und Hartmut Krause. Sie konnten diesmal 560,00 € für die Missionstätigkeit der Pallottiner in Indien (Aufbau und Unterhalt einer Mädchen Schule) zur Verfügung stellen.
 
Alfred Lehmann

18.07.2015 - 50jähriges Priesterjubiläum von P. Geßwein

Am 18.07.2015 konnte Pater Roland Geßwein SAC sein 50jähriges Priesterjubiläum begehen. Zu seinen Ehren fand daher in St. Markus am 20.09.2015 ein festlicher Gottesdienst statt, den er in der aus diesem Anlass gut gefüllten Kirche im Beisein der Fahnenabordnungen der Aktionsgemeinschaft Westkreuz, der Dornier Eigenheimer, des Maibaum-Vereins, der Neuaubinger Volksbühne und des ESV Neuaubing, zusammen mit Pfarrer Robert Gawdzis, dem Leiter des Pfarrverbands Neuaubing-Westkreuz, feierte. Gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Markus unter Leitung von Irina Firouzi, die auch als Solistin glänzte. Auch die wunderbare Stimme des neuen Kirchenmusikers der Pfarrei St. Konrad, Péter Szeles, konnten wir bewundern.
 
Die Kinder des Kindergartens St. Markus sangen ein Lied, dass von Pater Geßwein höchstpersönlich auf der Gitarre begleitet wurde, danach segnete er jedes einzelne Kind. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Silvia Wallner-Moosreiner, überreichte ihm ein Geschenk und nach dem Gottesdienst bildeten die Fahnenabordnungen ein Spalier. Ehrenvorstand Günter Bauer und seine Frau Gertrud überreichten dem Jubilar im Namen des Maibaum-Vereins ein Geschenk und Blumen. Danach traf man sich im Pfarrsaal zu einem Stehempfang, wo ihm der Kirchenchor ein Ständchen brachte.

Alfred Lehmann

08.06 - 13.06.2015 - St.-Markus-Bildungsreise 2015 nach Kroatien

Die diesjährige Bildungsreise der Pfarrgemeinde St. Markus führte unsere Gruppe mit 34 Personen dieses Mal  nach Kroatien. Nach dem Reisesegen durch Pater Geßwein bestiegen wir unseren Reisebus der altbewährten Firma Unholzer und konnten nach einer  kleinen Verzögerung unsere Reise um 6:00 Uhr in der Früh beginnen. Bei herrlichem Wetter führte uns unser Weg vorbei an malerischen grünen Landschaften und Gebirgszügen.  Über Salzburg, Villach und Ljubljana erreichten wir am Abend nach ca. 12 Stunden Fahrt unser modernes Hotel. Dieses lag etwas außerhalb von Zadar, direkt am Meer. Bei einem Abendbuffet wurden wir in die kroatische Küche eingeführt,  welche uns allen auch in den nächsten Tagen ausgezeichnet schmeckten sollte.
 
Vom ersten Tag an stand uns  für die gesamte Woche als Reiseleiter Geschichtsprofessor  Goran zur Verfügung. Mit seinem unendlich großen Wissen führte er uns in die über 3000 Jahre alte Geschichte der kroatischen Küstenregion ein.
 
Am zweiten Tag unserer Reise wurde die Altstadt des mit mächtigen Mauern umgebenen Zadar besichtigt. Nach wie vor liegt hier ein kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt an der Küste Kroatiens. Ein Spaziergang führte uns, bei den Klängen der Meeresorgeln, an der Riva entlang.
 
Am dritten Tag fuhren wir nach Sibenik an die Mündung des Krka Flusses mit der Jakobs-Kathedrale und ihrem einzigartigen Tonnendach. Anschließend besichtigten wir ein landwirtschaftliches Anwesen mit eigenem Weinanbau, Schweinezucht und Käserei. Dort wurden wir mit selbstgemachten kleinen Köstlichkeiten versorgt.  Weiter ging es zum Krka Nationalpark. Bei einer Wanderung sahen wir uns die beeindruckenden Wasserfälle an. Hier wurden bereits einzelne Szenen für die Karl May-Filme wie Winnetou usw. gedreht.
 
Der vierte Tag  führte uns nach Trogir, das aufgrund seiner unter UNESCO-Schutz stehenden Altstadt auch „Museumsstadt“ genannt wird. Bei unserem anschließenden Besuch der Hauptstadt Split, welche vor 1700 Jahre aus dem Palast des römischen Kaisers Diokletian entstanden ist, besichtigten wir den Dom samt Jupiter Tempel. Mit ihren vielen verwinkelten Gassen  ließ uns Split erkennen, in welcher kulturellen und geschichtsträchtigen Region wir uns befinden.
 
Der fünfte und letzte Tag stand ganz im Zeichen der Entspannung. Mit dem Schiff fuhren wir zu den vielen Inseln des Kornat. An Bord hielt Pater Geßwein einen Gottesdienst, der durch die Landschaft und das Meeresrauschen nicht nur  für uns alle sehr beeindruckend war. An Bord hielt Pater Geßwein einen Gottesdienst, der durch die Landschaft und das Meeresrauschen nicht nur für uns alle sehr beeindruckend war. So etwas hatte es in Kroatien noch nicht gegeben und die Kunde davon verbreitete sich rasch per Funk von Schiff zu Schiff. Bei herrlichem Wetter und nach wunderschönen Spaziergängen ließen wir uns das  Mittagessen auf dem Schiff schmecken.
 
Am sechsten Tag wurden die Koffer gepackt und wir traten mit vielen beeindruckenden Erinnerungen unsere Heimreise an. Unser Busfahrer Damir, der uns die ganze Woche über hervorragend chauffierte, brachte uns sicher wieder nach Hause. Vielen Dank dafür!
 
Ein besonderer  Dank gilt unserem Pater Geßwein, der uns täglich im Bus bei einer Morgenandacht mit Gitarrenbegleitung auf den Tag einstimmte. Auch Inge Leising sei an dieser Stelle herzlichst für die wochenlange und perfekte Organisation der  Reise gedankt! Wir freuen uns aufs nächste Jahr!!
 
Dietmar Ressel

04.06.2015 - Pfarrverband feiert gemeinsames Fronleichnamsfest in St. Lukas

An Fronleichnam zeigen wir, was wir sind – Leib Christi

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Pfarrverbandspfarreien zum zweiten Mal das gemeinsame Fronleichnamsfest. In der gut gefüllten Kirche von St. Lukas erfreuten sich die Gläubigen an diesem Tag am feierlichen Gottesdienst, der von Sängerinnen und Sängern aller drei Kirchenchöre und einer Bläsergruppe gestaltet wurde. An dieser Stelle möchten wir Auszüge der Predigt von Pfarrer Robert Gawdzis veröffentlichen, die einen tiefen Eindruck der Bedeutung dieses Festes vermitteln:
 
„Die Eucharistie, die wir an diesem Tag besonders verherrlichen, ist Quelle und Höhepunkt allen christlichen Lebens. Doch was bedeutet das für mich? Wie kann man es erklären, dass die gewandelte Hostie wirklich der Leib Jesu Christi ist? Selbst bei so manchem Katholiken stößt dieser Glaube auf Unverständnis. Die Hostie besteht zunächst einmal aus Brot. Wenn sie auch im Laufe der Geschichte ihre ganz besondere Form erhalten hat, so dürfen wir doch nicht vergessen, dass sie ein Stück Brot ist. Brot gilt als unsere Nahrungsgrundlage. So bringen wir mit den Hostien das an den Altar, was uns das Überleben in dieser Welt sichert. Wir bringen im Brot die Gaben der Schöpfung, die Gott uns zur Nahrung gegeben hat … Christus hat gerade Brot ausgewählt, um darin der Welt seine Gegenwart zu schenken. Er will uns damit zeigen, dass er für unser Leben noch wichtiger ist, als das tägliche Brot. Er will uns zeigen, dass das, was unser Leben ausmacht, mehr ist, als das Irdische …
 
In der Eucharistiefeier wird Brot in den Leib Christi verwandelt. Dies ist möglich, weil Christus selbst Mensch geworden ist auf dieser Erde. Er, der Gott ist, wurde für uns Mensch. Gott hat die Welt nicht nur erschaffen, sondern selbst in ihr gelebt. Eine Welt, in der Gott Mensch geworden ist, kann nicht mehr so sein, wie vorher. Wenn Christus in einem menschlichen Leib auf der Erde leben konnte, was wundert es uns, dass er in der Gestalt des Brotes auch heute leibhaft gegenwärtig ist? …
 
Wir reden von der Kirche als den Leib Christi… Was diesen Leib eint und verbindet, ist die Eucharistie. Indem wir die Eucharistie feiern und essen, werden wir immer mehr verwandelt in den Leib Christi.

Doch ist das kein Automatismus. Paulus mahnt, dass der, der den Leib Christi empfängt, sich erst prüfen soll, ob er dessen würdig ist, damit diese Speise ihm nicht zum Gericht wird. Somit ist es unsere Aufgabe, unser Leben immer mehr dem Leben Christi anzugleichen. Mühen wir uns mit Gottes Hilfe redlich darum. Dann können wir auch feierlich durch die Straßen ziehen und der Welt zeigen, was wir sind: Leib Christi.“ (aus der Fronleichnamspredigt 2015)
 
Im Anschluss war auch der Hof zum gemeinsamen Mittagessen gut gefüllt. Rund 220 Gottesdienstbesucher/innen blieben und nutzten die Zeit zum Reden.

Silvia Wallner-Moosreiner

22.02.2015 - Ehepaarsegnung durch Abt Odilo Lechner in St. Markus

Altabt Odilo Lechner zelebrierte bei uns in St. Markus wieder einen Dank- und Segensgottesdienst für Ehepaare.
 
Besonders eingeladen waren Ehepaare, die in diesem Jahr einen runden Hochzeitstag oder ein Jubiläum feiern oder gefeiert haben.
 
Gestaltet und musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst wieder in hervorragender Weise vom Familienchor „just4fun“ aus St. Lukas.
 
Trotz seines fortgeschrittenen Alters und gehandicapt durch eine überstandene Hüftoperation, hielt Altabt Odilo Lechner zusammen mit Pater Roland Geßwein einen frischen, mit Geschichten und Anekdoten gewürzten Gottesdienst, in dessen Verlauf er die fast 50 Ehepaare um den Altar bat.  Er sprach mit jedem einzelnen Paar, dankte, lobte, tröstete und segnete sie. Für viele Ehepaare ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem Gottesdienst traf man sich dann noch beim Stehempfang im Pfarrsaal um ein Glas Sekt zu trinken, miteinander zu sprechen und das Erlebte auch im Gespräch mit Odilo Lechner zu vertiefen.  Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Dank- und Segensgottesdienst mit Altabt Odilo Lechner stattfinden kann.

Alfred Lehmann

08.03.2015 - Schafkopfen für die Mission


07.02.2015 Pfarrfasching in St. Markus

Kurtklinik St. Markus - Wir legen Ihnen den (Pfarr)verband an

Unter diesem Motto fand am Samstag, 7. Februar 2015, unser beliebter Pfarrfaschingsball statt. Das Thema hatte sich im Jahr des Zusammenschlusses der drei Pfarreien St. Konrad, St. Lukas und St. Markus zum Pfarrverband „Neuaubing-Westkreuz“ natürlich angeboten. Reinhard Bauer, der Leiter des Sachbereichs Feste und Feiern, stellte in seiner Begrüßungsrede sein kabarettistisches Talent unter Beweis und dann stürmten die Faschingsgäste, die sich mit ihren Masken mehrheitlich dem Thema angenommen hatten, die Tanzfläche des Pfarrsaals, wo sie ausgelassen zu den Klängen der „WAVE Band“ tanzten.
 
Gegen 21:30 Uhr trat dann, wie angekündigt, die Faschingsgesellschaft Narhalla Oberschleißheim mit ihrem Faschingsprinz (die Prinzessin war erkrankt), dem Hofstaat und der Prinzengarde auf. Nach dem vielbejubelten Auftritt der Garde, die mit ihren Pyramiden an die obere Grenze unseres Pfarrsaales stießen und auch vor unserer Deckendekoration nicht Halt machten, verteilte der Prinz einige Faschingsorden. U.a. erhielt Michael Bauer für seinen unermüdlichen Einsatz bei Vorbereitung und Durchführung der Faschingsbälle, verdienterweise einen Orden, über den er sich, wie man auf dem Foto deutlich sieht, sehr freute.

Die hungrigen Faschingsgäste konnten sich mit Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat, einer Nudel-Gemüse-Pfanne, einem Brotzeitbrettl oder mit Gulaschsuppe stärken und um 22 Uhr öffnete die Bar im Keller. Dort konnte man sich das im Eintrittspreis enthaltene Glas Sekt abholen und bei guter Musik und in netter Runde noch lange so manchen Drink konsumieren – wieder einmal ein rundum gelungenes Fest.
                                                                                                                                                                              Nach Neustart im Jahr 2014 fand auch diesmal wieder der Kinderfasching statt (01.02.15). Nachdem er 2013 aus Personalmangel ausfallen musste, hatte sich im letzten Jahr eine Elterninitiative zusammengefunden, die ihn unter Mithilfe und Beratung durch den Sachbereich Feste und Feiern, auch in diesem Jahr (sehr erfolgreich) durchgeführt hat.
 
Alfred Lehmann