Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

Wiesentfelser Str. 47, 81249 München   -   Telefon: 089 / 89714911   -   eMail: St-Markus.Muenchen@ebmuc.de

Berichte und Fotos aus dem Jahr 2014


25.10.2014 - Schafkopfen für die Mission

Am 25.10.2014 trafen sich wieder die Freunde des bayerischen Kartenspiels im Pfarrsaal von St. Markus. Viele sind Stammgäste und kommen schon seit Jahren. Gewonnen hat Kurt Budell (Bildmitte) mit 38 Punkten, 2. wurde Helmut Ocker mit 36 Punkten und 3. Manfred Rickert mit 29 Punkten. Roland Kulke erhielt als Vorletzter mit Minus 44 Punkten den vom Maibaum-Verein gestifteten Preis. Den neuen Sonderpreis (Spieler genau in der Mitte der Rangliste), erhielt Rosi Geiger (+ 5 Punkte).

Die Organisatoren Gisela und Hartmut Krause (im Bild links und rechts) konnten 500,00 € für die Missionstätigkeit der Pallottiner in Indien (Aufbau und Unterhalt einer Schule für Kinder aus armen Verhältnissen) zur Verfügung stellen.

Alfred Lehmann

18.10.2014 - Erzählcafé mit Zeitzeugen, Moderation: Karin Wimmer-Billeter

Es passierte in der Osternacht in der noch jungen Gemeinde St. Markus. Die Osterkerze machte sich selbständig, neigte sich immer mehr und fiel schließlich mit einem lauten Knall auf den Boden und brach in drei Teile. Pfarrer, Diakon, Mesner, Ministranten und die gesamte Gemeinde starrten auf dieses Geschehen – und konnten es doch nicht verhindern. Geistesgegenwärtig packten der Diakon und einige Ministranten die Teile, eilten in die Sakristei und klebten die Kerze wieder zusammen. „Sie hielt das ganze Jahr gut zusammen und nichts mehr passierte“, so berichtete Josef Trischler beim Erzählcafe im Pfarrsaal von dieser Osternacht.
                                                                                                                                                         Die Geschichte der Pfarrei wurde an diesem Nachmittag noch mal lebendig, was zum großen Teil daran lag, dass die Erzähler Pfarrer Fritz Kopp und Josef Trischler trotz fortgeschrittenem Alter äußert lebendig erzählten und sich gegenseitig die Bälle zuspielten. Einfühlsam wurde der Nachmittag von Karin Wimmer-Billeter, pädagogische Mitarbeiterin des Münchner Bildungswerkes, moderiert. 
 
Ein Höhepunkt war sicher auch die Anwesenheit von Anemone Schneck-Steidl, die den Wandteppich in der Kirche gestaltet hatte. Sie konnte sich gut daran erinnern, wie sie das große Werk in ihrer Küche auf einer Leiter stehend gestickt hatte. Sie nutzte den Besuch in Neuaubing gleich noch zu einer Stippvisite in der Kirche um ihr Werk zu begutachten.
 
Die Gäste erlebten einen heiteren und manchmal nachdenklichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Silvia Wallner-Moosreiner

13.09.2014 - Aktivenausflug der Pfarrei St. Markus nach Rothenburg ob der Tauber- Mittelalter hautnah erleben

Rothenburg ob der Tauber ist Romantik pur und immer wieder eine Reise wert. Kaum eine andere Stadt verkörpert so eindrucksvoll und lebendig Geschichte. Und auch wenn die Fahrt etwas weiter war, so lohnte sich der Ausflug ins Mittelalter.

Die Mitreisenden beim diesjährigen Aktivenausflug konnten sich davon überzeugen. Weltoffenheit, Idylle und eine 1000-jährige Geschichte verbinden sich zu einem einzigartigen Flair, so dass Rothenburg weit über Deutschland hinaus als eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges gilt. Nicht umsonst ist es für seine zahlreichen bedeutenden Altäre bekannt, von denen viele aus der Zeit Tilman Riemenschneiders stammen. Im Zentrum ragt die Pilgerkirche St. Jakob weit nach oben heraus. Bei einer begeisternden Führung brachte der Tourismuspfarrer die eindrucksvolle Kirche den Teilnehmern/innen näher. In der Nähe des Burgtors in der Herrengasse befindet sich die Franziskanerkirche, die von einer kleinen Gruppe ebenfalls besucht wurde.

Nach so vielen kulturellen Höhepunkten zog es die meisten ins Cafe und zum Genuss der Rothenburger Schneebälle. Eine Vesper in der katholischen Kirche St. Johannis rundete den Tag ab.

Silvia Wallner-Moosreiner

13.07.2014 - Sommerfest der Pfarrei

Am 13.07.2014 feierte unsere Pfarrei nach Jahren wieder ein Sommerfest, zu dem die Mitglieder der Pfarrei sowie der Pfarrverbandspfarreien St. Konrad und St. Lukas eingeladen waren. Aber auch Gäste waren herzlich willkommen. Das Fest begann direkt nach dem Gottesdienst mit dem Frühschoppen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen (warmer Leberkäse mit Kartoffelsalat, Wiener oder Debrecziner mit Kartoffelsalat, frisch zubereitetem Flammkuchen oder vegetarischer Gemüse-Lasagne) gab es ab ca. 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen. Musikalisch begleitet vom Duo „Grünberg Oldies“ verging der Nachmittag bei guten Gesprächen wie im Flug. Leider waren aufgrund des wechselhaften Wetters und der gleichzeitig stattfindenden Stadtteilwoche nicht so viele Gäste gekommen, als erwartet.  
 
Das Sommerfest fand im Rahmen des Festjahres „40 Jahre Kirchweihe St. Markus“ statt, wobei Spenden und Überschuss dem Pfarrhilfswerk St. Markus zugutegekommen sind. In diesem Zusammenhang vielen Dank an die Augustiner Brauerei (Niederlage Freiham), die uns ein 30 Liter Fass gestiftet hat.
 
Alfred Lehmann

06.07.2014 - Wallfahrt nach Maria Eich

Fotos finden Sie hier

Toskana_2014

23.06 - 28.06.2014 - St.-Markus-Bildungsreise 2014 in die Toskana

Die diesjährige St.-Markus-Bildungsreise führte Ende Juni in die Toskana. Bei herrlichstem Wetter, einem guten Hotel am Meer, konnten wir dank sehr guter Reiseleiter die Städte Siena, San Gimignano, Florenz, Lucca und Pisa erkunden. Ein besonderer Höhepunkt war die Insel Elba.

Inge Leising

19.06.2014 - Auf dem gemeinsamen Weg - Fronleichnamsfeier in St. Konrad

Fotos finden Sie hier
Pfarrverband feiert erstes gemeinsames Fronleichnamsfest
 
Ein langer Zug mit vielen Fahnen, Ministranten, Chor und Gemeinde setzte sich nach dem Fronleichnams-Gottesdienst von der Kirche St. Konrad in Bewegung.
 
Die erste gemeinsame Fronleichnamsprozession der Pfarrverbandsgemein­den St. Konrad, St. Lukas und St. Markus führte zu drei Altären und wieder zurück zur Kirche. Eine gelungene Premiere, die ein neues Kapitel in der Geschichte der Pfarrge­meinden aufgeschlagen hat. Viele Diskussionen im Vorfeld über den Tag, den Ablauf und Gestaltung traten damit in den Hintergrund.
 
Auf dem gemeinsamen Weg zu sein – dies war spürbar und so drückte es auch Pfarrer Robert Gawdzis in seiner Predigt aus.

Und Zeichen der Gemeinsamkeit gab es viele: Sängerinnen und Sänger aller drei Chöre wirkten mit, aus allen Pfarrgemeinden waren  Ministranten/innen gekommen, ebenso Lektoren/innen und nicht zu vergessen die vielen  Helferinnen und Helfer, die beim anschließenden Fest mitgeholfen haben.
 
In Gesprächen wurde hervorgehoben, dass das erste Mal alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbei­ter/innen im Pfarrverband gemeinsam wahrgenom­men wurden.
 
Ca. 300 Gottesdienstbe­sucher/innen füllten die Kirche; beim anschließen­den Mittagessen war der Brunnenhof gut gefüllt. Die Engpässe beim Leberkäse konnte das tüchtige Küchenteam problemlos meistern, so dass sich die Tische lange nicht leerten und die Gelegenheit zu Gesprächen genutzt wurde. Sollte es noch Berührungsängste gegeben haben waren sie zumindest an diesem Tag nicht zu spüren.
 
Der Pfarrverbandsrat hofft nun, dass die positiven Erfahrungen motivieren für weitere gemeinsame Veranstaltungen. In jedem Fall bietet das Fronleichnamsfest im nächsten Jahr – dann in St. Lukas – dazu Gelegenheit.

Silvia Wallner-Moosreiner

04.06.2014 - Kabarettabend von und mit Hartmut Gerl"Oiwei auf der Roas - aus dem Ministrantenleben des Bonifaz Tüftler"

Sockengolf und a fader Tag“ titelte die Aubing-Neuaubinger Zeitung, was einen Flopp vermuten lässt.
Aber ganz im Gegenteil, selten wurde im Pfarrsaal von St. Markus so viel gelacht und ge­schmunzelt. Hartmut Gerl, vielen bekannt als radelnder Reporter mit einer wöchentlichen Kolumne in o.g. Zeitung, gab in Person seines Alter Egos „Bonifaz Tüftler“ schräg-schöne valentineske Ge­schichten und Gedichte zum Besten; aber auch ganz einfach Nachdenkliches über seine wunderschöne und unbeschwerte Jugend am St. Pauls-Platz, die ihm seine Eltern ermöglicht hatten, war zu hören.

Den „Bewegungsmenschen“ Hartmut Gerl hielt es dabei nicht lange auf seinem Stuhl. Immer wieder sprang er auf, um etwas zu zeigen, mit den Zuschauern zu inter­agieren, sich umzuziehen, oder oben genanntes „Sockengolf“ (mit Schirm und Sockenbündel) vorzuführen. Der „fade Tag“ kommt nach seiner Erzählung ganz selten vor. Normalerweise lacht er jeden Morgen den Tag an und der lacht eigentlich immer gleich zurück. Nur an manchen Tagen eben gibt´s nichts, „was einem das Herz erwärmt“ und es bleibt halt „a fader Dog“! Das Spendenergebnis des Abends in Höhe von 270 € erwärmte das Herz der Veranstalter (Pfarrhilfswerk St. Markus). Spontan entschloss man sich, Hartmut Gerl, der ohne Gage auftrat, 100 € für den Verein „Helfende Hände“ zu überreichen.

Alfred Lehmann

Ehepaarsegnung durch Abt Odilo Lechner in St. Markus am 30.03.2014

Segensgottesdienst_2014
Altabt Odilo Lechner zelebrierte in St. Markus wieder einen Dank- und Segensgottesdienst für Ehepaare, Besonders eingeladen waren Ehepaare, die in diesem Jahr ein Jubiläum oder einen runden Hochzeitstag feiern. 

Zum vierten Mal fand in St. Markus ein Dank- und Segensgottesdienst statt. 40 Ehepaare aus St. Markus, aus den Nachbar-Pfarreien und von weiter her, waren gekommen um sich von Altabt Odilo Lechner segnen zu lassen.

Segensgottesdienst_2014_just4fun
In der aus diesem Anlass gut gefüllten Pfarrkirche wohnen die Gottesdienstbesucher einem Gottesdienst bei, der durch die imponierende Persönlichkeit von Altabt Odilo Lechner geprägt war.

Gestaltet und musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst in hervorragender Weise vom Familienchor jus4fun aus St. Lukas.

Segensgottesdienst_2014_Segen
Trotz seiner 83 Jahre und gehandicapt durch eine überstandene Hüftoperation, hielt er zusammen mit Pater Roland Geßwein und Diakon Robert Rausch  einen frischen, mit Geschichten und Anekdoten gewürzten Gottesdienst, in dessen Verlauf er alle Ehepaare an den Altar bat. Er sprach mit jedem einzelnen Paar, danke, lobte, tröstete und segnete sie. Für viele Ehepaare ein unvergessliches Erlebnis.

Nach dem Gottesdienst traf man sich dann noch beim Stehempfang im Pfarrsaal um ein Glas Sekt zu trinken, miteinander zu sprechen und das Erlebte auch im Gespräch mit Odilo Lechner zu vertiefen.

Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr ist wieder ein Dank- und Segensgottesdienst mit Altabt Odilo Lechner stattfinden kann.

Alfred Lehmann

26.03.2014 - Vortrag von Prof. em Alois Baumgartner

Prof. Dr. em. Alois Baumgartner
Die Pfarrgemeinde St. Markus, die in diesem Jahr die 40. Kirchweihe ihrer Kirche feiert, hat Prof. Baumgartner zu einem spannenden Thema eingeladen. Prof. Baumgartner war 12 Jahre Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum München und Freising und ist ein ausgewiesener Fachmann für das II. Vatikanische Konzil.

In seinem Vortrag am 26. März 2014 (Pfarrsaal - 20 Uhr) beschäftigte er sich mit dem Thema „Das II. Vatikanische Konzil und die Zeichen der Zeit heute – der bleibende Auftrag des Konzils für die Laien“

Laie – ein Ehrentitel? In den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils ist das so. Die Gleichheit aller Getauften, ja ihre gleiche Würde, wurde in den Vordergrund gestellt. Das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen wurde wieder entdeckt. Noch heute sind viele erstaunt, mit welcher Hochachtung das Konzil von den Laien spricht. Bei nicht wenigen sind diese Aussagen unbekannt. Andere sind begeistert. Die Impulse zum Kirchenverständnis und Laienapostolat sind für sie eine wichtige Motivationsbasis. Ein Teil von ihnen ist gerade deswegen verärgert über den Zwiespalt zur Realität. Sie spüren nicht, dass ihre Glaubens- und Lebenserfahrung das Gewicht erhält, das ihrer Würde als mündige Christen/innen entspricht. Weil alltagssprachlich mit diesem Wort eine Abwertung verbunden ist, da damit „Nicht-Fachmänner und -frauen“ bezeichnet werden, finden es wieder andere befremdlich, dass weiterhin der Begriff „Laie“ verwendet wird.

Als Papst Johannes XXIII. vor über 50 Jahren das Zweite Vatikanische Konzil ankündigte, rief er dazu auf, die Fenster der Kirche zu öffnen und frischen Wind hereinzulassen. Frischer Wind durch die geöffneten Fenster – dieses Bild macht deutlich: Die Kirche darf sich nicht abgrenzen von der Welt. Sie darf sich nicht einigeln und um sich selber kreisen. Ihr Auftrag ist es, sich den Menschen zu öffnen und ihnen zuzuhören, ihre Fragen aufzugreifen und zu verstehen, woran sie leiden und worüber sie sich freuen.


08.03.2014 - Schafkopfen für die Mission

Schafkopfen_1-2014
Am 07.03.2014 fand wieder das beliebte Schafkopf-Turnier für die Mission in St. Markus statt. 32 Spieler, darunter viele Stammgäste, trafen sich im Pfarrsaal, betreut von Hartmut und Gisela Krause und deren Helfer.

Nach Beendigung konnten die Organisatoren schöne Geschenkkörbe an Franz Werny (1. Platz mit 44 P.), Helmut Ocker (2. Platz mit 38 P.) Manfred Rickert (3. Platz mit 31 P.) überreichen. Den vom Maibaum-Verein gestifteten Preis für den vorletzten Platz übergab Schriftführer Alfred Lehmann an Hans Kastl (-24 P.). Aber auch alle anderen Mitspieler konnten kleinere Preise mit nach Hause nehmen.

Wie immer unterstützen wir mit dem Reingewinn soziale Zwecke in der Mission. Diesmal kann sich Pater Vinzenz Maidhof über 530,00 € für seine Arbeit in Kolumbien freuen.

Das nächste Schafkopf-Turnier in St. Markus, zu dem auch neue Spieler immer willkommen sind, findet am Samstag, 25.10.2014 statt.

Alfred Lehmann

Sonne - Samba - Zuckerhut – Pfarrfasching in St. Markus

Plakat_Pfarrfasching_2014
Am Samstag, 22. Februar 2014 fand unser beliebter Pfarrfaschingsball, der diesmal unter dem Motto „Sonne – Samba - Zuckerhut“ stand, statt. Das Thema bot sich im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien natürlich an, und nachdem Reinhard Bauer, der Leiter des Arbeitskreises Feste-Feiern-Geselliges, Gäste, Helfer und Musiker mit einer launigen Rede im fantasievoll dekorierten Pfarrsaal begrüßt hatte, stürmten die Faschingsgäste die Tanzfläche, wo sie ausgelassen zu den Klängen der „WAVE Band“ tanzten.

Gegen 21.15 Uhr trafen dann, wie angekündigt, das Prinzenpaar und die Prinzengarde der WÜRMESIA ein. Nach dem ersten Auftritt der Garde erhielten Pater Geßwein sowie die Arbeitskreis-Mitglieder Reinhard Bauer, Alfred Lehmann und Manfred Rickert den von Helmut Blümel gestalteten Würmesia-Faschingsorden aus der Hand von Prinzessin Franziska I. 

Auch Gisela und Hartmut Krause, deren Tochter im letzten Jahr Faschingsprinzessin war, erhielten Orden. An dieser Stelle vielen Dank an Familie Krause für die Übernahme der Kosten des Auftritts der WÜRMESIA.

Nach dem zweiten Tanz der Garde und dem Auszug der Faschingsgesellschaft unterhielt die Gruppe “Münchner Ruhestörung“ die Gäste mit ihren Sambatrommeln – sie machten dabei ihrem Namen alle Ehre! Dann durfte wieder getanzt werden und wer Hunger hatte, stärkte sich mit Samba-Burger, Leberkäs mit Kartoffelsalat, Obatztem mit Brot oder ab Mitternacht auch mit Gulaschsuppe. In unserer Bar im Keller konnte man sich das im Eintrittspreis enthaltene Glas Sekt abholen und in netter Runde noch so manchen Drink konsumieren. Dann trat auf vielfachen Wunsch nochmals die “Münchner Ruhestörung“ auf und während im Pfarrsaal die Musik gegen 2.15 Uhr nachts den Betrieb einstellte, ging es im Clubraum noch lange so weiter – ein rundum gelungenes Fest!

Auch der Kinderfasching fand in diesem Jahr wieder statt (09.02.14), da sich eine Elterninitiative zusammengefunden hatte, die diesen unter Mithilfe und Beratung durch den Arbeitskreis Feste + Feiern durchführte.

Alfred Lehmann

Fotos finden Sie hier

Festgottesdienst „40 Jahre Kirchweihe St. Markus" und „35 Jahre Maibaum-Verein St. Markus e.V."

Um die Münchner Wohnungsnot zu lindern, entstand in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts am westlichen Stadtrand unsere Großsiedlung Neuaubing, deren Aussehen geprägt ist, durch die mehrgeschossigen Wohnanlagen. Kardinal Julius Döpfner ganz persönlich gab damals den Auftrag, eine eigene Gemeinde mit einem Pfarrzentrum, Kindergarten und einer Kirche zu bauen. Doch es sollte dann noch viele Jahre dauern und es mussten so manche Hürden genommen werden, bis die Kirche tatsächlich fertiggestellt und geweiht werden konnte.
Pfarrer Fritz Kopp
Doch zunächst feierte die junge Gemeinde unter Leitung des damaligen Kuraten Fritz Kopp den allerersten Sonntagsgottesdienst am 1. Advent 1966 in der „Aubinger Einkehr“ am Gößweinsteinplatz. Es schlossen sich die Jahre in der Behelfskirche von 1968 bis 1972 an, bevor dann am 18.09.1972 mit dem Kirchenbau begonnen werden konnte.

Dass Regionalbischof Ernst Tewes die neu erbaute Kirche dann am Lichtmesstag des Jahres 1974 einweihen konnte, haben wir vor allem dem aufopferungsvollen Engagement von Pfarrer Fritz Kopp, der die Gemeinde aufgebaut hat, zu verdanken. Er ließ all die Jahre nicht locker und kämpfte um „seine“ Kirche wie ein Löwe, der ja auch das Symbol für den Evangelisten Markus ist, nach dem die Kirche benannt wurde.

Da sich der Weihetag nun zum 40. Mal jährte, feierten wir am 16. Februar 2014 einen Festgottesdienst. Er wurde gehalten von Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg sowie unserem Gemeindepfarrer Pater Roland Geßwein SAC und begleitet von den zu diesem Anlass gemeinsam auftretenden Kirchenchören aus St. Konrad und St. Markus. Auch sieben Fahnenabordnungen aus Aubing und Neuaubing (unser Maibaum-Verein, G.T.E.V. Aubing, ESV Neuaubing, Dornier Eigenheimer, Kaninchenzuchtverein B II Aubing, MGV Germania Aubing und Neuaubinger Volksbühne) waren gekommen.
Gleichzeitig begingen wir aber auch das 35. Gründungsfest des Maibaum-Vereins, der seit der Gründung im Jahre 1979 eng mit der Gemeinde verbunden ist und jedes Jahr seinen Maibaum im Rahmen eines Bürgerfestes vor der Kirche aufstellt.
Anschließend an den Gottesdienst bildeten die Fahnenabordnungen vor der Kirche ein Spalier durch den die Priestern auszogen. Günter Bauer, erster Vorstand des Maibaum-Vereins, bedankte sich bei Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg, Gertrud Bauer übereichte einen Blumenstrauß.

Dann fand im Pfarrsaal ein gemeinsamer Stehempfang statt, der vom Duo „Knöpf und Soatn“ musikalisch begleitet wurde. Nach verschiedenen Ansprachen, u. a. von Johann Sauerer (1.Vorsitzender der Arbeits­gemeinschaft Aubing-Neuaubinger Vereine) und Bezirksrätin Barbara Kuhn, sowie des Bezirksrats a.D. Johann Slezak, hatten die Menschen Zeit und Gelegenheit sich auszutauschen. Sehr schön war das Wiedersehen mit Wegbegleitern aus früheren Zeiten, die es sich nicht nehmen ließen, an diesem Festtag dabei zu sein. Leider konnten Einige und gerade die Priester, die aus der Pfarrei hervorgegangen sind, oder eine Zeitlang der Pfarrei vorgestanden haben, aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein.

Ein sehr gelungener Festtag ging zu Ende; unser Festprogramm anlässlich der 40. Kirchweihe, zu dem wir Sie herzlich einladen, geht aber weiter. (siehe dazu unser Faltblatt oder auch die Informationen auf unserer Homepage)

Alfred Lehmann

Fotos finden Sie hier