Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

Wiesentfelser Str. 49, 81249 München   -   Telefon: 089 / 8971490    -   eMail: St-Markus.Muenchen@ebmuc.de

Berichte und Fotos aus dem Jahr 2012

Einführung von Pfarrer Robert Gawdzis als Leiter des Pfarrverbands (St.Lukas)

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Gendekgottesdienst "Bomben auf Neuaubing" am 21.07.2012

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Aktiven-Ausflug der Pfarrei St. Markus am 14.07.2012 nach St.Mang, Füssen

Pfarreiausflug 2012
Die Teilnehmer
Wie alle Jahre lud Pater Geßwein SAC seine ehrenamtlichen Mitarbeiter als kleines Dankeschön zu einem Tagesausflug ein.

Unser erstes Ziel war das Kloster St. Mang in Füssen. Die Stadt mit Umgebung und seinem faszinierendem Reiz ist immer eine Reise wert.

Nach der gemeinsamen Feier der Hl. Messe in der Klosterkirche erhielten wir eine ausführliche Führung durch die beeindruckende Anlage, deren Kern ja noch als Zelle des HI. Magnus auf das 8. Jahrhundert zurückgeht. Vom mittelalterlichen Baubestand ist nur die Krypta geblieben. In dieser Ostkrypta sind möglicherweise Reste der Außenmauer einer durch den Hl. Magnus errichtete Salvatorkapelle enthalten. Der Innenraum der ehemaligen Benediktinerklosterkirche schuf Johann Jakob Herkomer, von dem auch die Baupläne stammen. Er gestaltete den Altar, die Fresken und die Entwürfe für die Stuckdekorationen, die er teilweise auch selbst ausführte. Nach seinem Tod 1717 setzte sein Neffe Johann Georg Fischer das Werk fort. Wie großartig der Komplex von Kirche und Kloster St. Mang ist, sieht man erst, wenn man die Lechhalde hinuntergeht.
Totentanz
Totentanz
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der berühmte Füssener Totentanz von Hans Georg Hiebele. In Bild und Text steht dieses Werk in der Nachfolge des Basler Totentanzes von Hans Holbein. Auf zwanzig Einzelbildern stellt der Maler das Thema Tod und Mensch dar, begleitet von drastischen, manchmal schaurigen Versen.
Nach einem Abstecher nach Österreich zum gemeinsamen Mittagessen hatten wir dann Zeit zur freien Verfügung in Füssen, wo wir bei Kaffee und Kuchen den wunderschönen, erlebnisreicher Tag ausklingen ließen.

Alfred Lehmann

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11.06.–16.06.2012 - St.-Markus-Bildungsreise 2012 in die Niederlande

Unsere diesjährige Reise führte uns in die Niederlande. Nach dem Reisesegen von Pater Geßwein starteten wir aufgrund der doch sehr langen Fahrt bereits um 6.00 Uhr. Wir erreichten unser Hotel in Noordwijkerhout (Nähe Nordsee) um 18.30 Uhr bei strömenden Regen, der uns auch über die gesamte Fahrt begleitete.

Unser Ziel am nächsten Tag war Amsterdam. Wir sind begeistert von der größten Pfahlsiedlung der Welt mit den 160 Kanälen und 1200 Brücken. Eine sehr aufgeschlossene Stadt, in der 178 Nationalitäten friedlich zusammenleben. Selbst der Bahnhof ist eine Sehenswürdigkeit und ähnelt sehr dem Rijksmuseum. Beide Bauwerke wurden vom gleichen Architekten entworfen und sind im Stil holländischer Neugotik gebaut. Wunderschön war auch die Grachtenfahrt. Aus dieser Perspektive kann man am besten die wunderschönen Giebelhäuser bewundern. Eine besondere Art zu leben ist ein Haus mit Wassergrundstück, ein Hausboot. Ein sehr spektakuläres Gebäude ist das von einem italienischen Architekten errichtete NEMO, ein Wissenschafts- und Technologiezentrum.

In Volendam, einem Ortsteil von Edam, einem netten Fischerort mit kleinem Hafen, machten wir anschließend einen erholsamen Spaziergang.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Rotterdam, der Stadt mit dem drittgrößten Seehafen der Welt, die sich mit einer ganz besonderen Architektur (Kubushäuser, Erasmusbrücke u.v.m.) präsentiert. Außerdem fallen die über die ganze Stadt verteilten Skulpturen auf.

Unsere Stadtrundfahrt führte uns auch nach Schiedam, einem kleinen nahe gelegenen Städtchen, berühmt vor allen Dingen wegen des Genevers. Eine Fahrt durch den riesigen Containerhafen beendete den Besuch in Rotterdam.

In Delft waren wir in der Porzellan-Manufaktur und wurden über die Herstellung des Porzellans anschaulich informiert. Weithin sichtbar ragt der Turm der Nieuwe Kerk empor, die gotische Kreuzbasilika ist die Grablege des Hauses Oranien-Nassau. Bei einem Bummel über den Marktplatz sahen wir das wunderschöne Stadthuis im Renaissance-Stil.

Den Haag ist Sitz der niederländischen Regierung, Residenzstadt der königlichen Familie und Verwaltungszentrale der Provinz. Somit sahen wir den Arbeitsplatz der Königin und auch im Wald versteckt ein Stückchen von ihrem Wohnsitz „Huis ten Bosch“. Wir besuchten auch den Friedenspalast, der durch Schenkungen aus aller Welt finanziert wurde.

Am Nordrand von Den Haag liegt das populäre Seebad Scheveningen. Das prachtvolle einstige Kurhaus im Jugendstil ist nun ein Luxushotel.

In Erinnerung bleibt uns vor allen Dingen der Gottesdienst in den Dünen, den wir mit Pater Geßwein feiern durften.

Unser letzter Tag in Holland begann mit Regen, der uns leider bei unserem Stadtrundgang in Utrecht begleitete. Die renommierte Universitätsstadt wird überragt von dem markanten viereckigen Turm der Domkerk.

Bereits in Gouda war der Regen vorbei und wir ließen uns von Pater Geßwein die Glasfenster in der St. Janskerk erklären, die biblische Szenen und denkwürdige Ereignisse der Niederlande darstellen. Hier war auch die letzte Gelegenheit, sich mit Käse einzudecken.

Interessante Tage gingen zu Ende, wobei wir am Samstag auf dem Rückweg noch den Aachener Dom besichtigten, ein würdiger Abschluss unserer Reise.

Nach einer langen Fahrt und immer besser werdendem Wetter erreichten wir um ca. 22.00 Uhr Neuaubing. Herzlichen Dank an Pater Geßwein und Frau Leising sowie unseren Busfahrer Edmund.

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt, die uns in den Schwarzwald führen wird!

Marieta Halter

Fronleichnam 2012 in St. Markus

2012_Fronleichnam
Altar am Gößweinsteinplatz
Dieses Jahr fand unser Fronleichnamsgottesdienst und die anschließende Prozession wieder direkt an Fronleichnam, dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi (Donnerstag 07.06.2012 um 09:00 Uhr) statt.

Traditionell wird das Fronleichnamsfest am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest gefeiert. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das eigentlich Gründonnerstag gefeiert werden müsste, aber der Passionswoche wegen als zu diesem Termin unangebracht empfunden wurde. Es wurde deshalb an das Ende der österlichen Zeit gelegt.

Die Organisation des Festtages lag wieder in den bewährten Händen des Maibaum-Vereins unter Leitung von Günter Bauer sowie den Mitgliedern des Arbeitskreises Feste und Feiern. Nach dem Gottesdienst in St. Markus führte uns die Prozession über die Wiesentfelser Straße und Streitbergstraße zum Gößweinsteinplatz, wo der Altar errichtet war. Weiter ging es dann über Aufseßer Platz, Giechstraße, Reichenbergstraße, Dietrichsteinstraße, Ehrenbürgstraße und dem Fußweg hinter der Schule und dem Kindergarten wieder nach St. Markus.

Bei Faßbier oder alkoholfreien Getränken und Brezen beschlossen wir das Fest dann im Pfarrsaal oder im Innenhof der Pfarrei.

Alfred Lehmann

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Schafkopfen für die Mission am 24.03.2012

Schafkopfen_240312
Nerlinger, Budell, Nebel, Furtner
Am 24.03.2012 trafen sich 24 Spieler in unserem Pfarrsaal. Viele sind Stammgäste und kommen schon seit vielen Jahren.

Nach Beendigung überreichte Organisator Hartmut Krause Gutscheine an Kurt Budell (1. Platz mit 41 Punkten), Helga Nerlinger (2. Platz mit 37 Punkte) Alfred Nebel (3. Platz mit 26 Punkten). Den vom Maibaum-Verein gestifteten Preis für den vorletzten Platz überreichte der Zweite Vorstand Dietmar Ressel an Otto Furtner (Minus 37 Punkte). Auch alle anderen Mitspieler konnten kleinere Preise mit nach Hause nehmen.

Der Reinerlös wird wieder zur Unterstützung der Missionstätigkeit in Indien und Südamerika verwendet.

Das nächste Schafkopf-Turnier in St. Markus, zu dem auch neue Spieler immer willkommen sind, findet am Samstag, 27.10.2012 statt.

Alfred Lehmann

Ehepaarsegnung durch Abt Odilo Lechner in St. Markus am 11.03.2012

Rita und Josef Rickert (diamantene Hocheit-60 Jahre)
Rita und Josef Rickert
Altabt Odilo Lechner zelebrierte in St. Markus
wieder einen Dank- und Segensgottesdienst für „altgediente“ Ehepaare


22 Ehepaare aus St. Markus, aus den Nachbar-Pfarreien und sogar von weiter her, kamen am Sonntag (11. März 2012) in die Pfarrkirche von St. Markus, um sich von Altabt Odilo Lechner segnen zu lassen. Gerade die imponierende Persönlichkeit von Odilo Lechner, der im letzten Jahr 80 Jahre alt geworden ist, beindruckte alle. Er sprach wieder mit allen Paaren, danke, lobte, tröstete und segnete jedes einzelne Paar. Für viele Ehepaare ein unvergeßliches Erlebnis. Vorallem drei Paare hatten Grund zum feiern. Rita und Josef Rickert begehen dieses Jahr ihre diamantene Hocheit (60 Jahre) und Martina und Erich Strohmeier sowie Gertrud und Günter Bauer die goldene Hochzeit (50 Jahre).

Nach dem Gottesdienst traf man sich dann noch beim Stehempfang im Pfarrsaal um ein Glas Sekt zu trinken, miteinander zu sprechen und das Erlebte auch im Gespräch mit Odilo Lechner zu vertiefen.

Wer diesen Termin verpasst hat, hat die Möglicheit im nächsten Jahr am Dank- und Segensgottesdienst, für den Altabt Odilo Lechner bereits seine Teilnahme signalsiert hat, teilzunehmen.

Alfred Lehmann

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Fasching 2012 (Meuterei auf der St. Markus – Piraten, Gold und Rum)

Plakat Pfarrfasching 2012
Unser Pfarr-Faschingsball am Samstag, 11. Februar 2012, stand unter dem Motto „Meuterei auf der St. Markus – Piraten, Gold und Rum“.

Nachdem Reinhard Bauer, der Leiter des Arbeitskreises Feste-Feiern-Geselliges, Gäste, Helfer und Musiker mit einer launigen Rede im fantasievoll dekorierten Pfarrsaal begrüßt hatte, stürmten die Gäste, die sich sehr kreativ und in großer Zahl auf das Thema eingestellt hatten, die Tanzfläche, wo sie ausgelassen zu den Klängen der Kapelle „ESO ES“ (die bis 2 Uhr nachts spielte) tanzten.

Pater Geßwein freute sich über das Engagement seines Arbeitskreises, der wieder einmal viel Mühe auf die Vorbereitung, Dekoration und Durchführung des Pfarrfaschings verwendet hatte.

Die hungrigen Faschingsgäste konnten sich mit zum Thema passenden Speisen wie Piratenburger, Seeräuberwurst oder Planktonteller stärken und kurz nach 22 Uhr öffnete die „Spelunke“ im Keller. Dort konnte man sich bei den "Bardamen" das im Eintrittspreis enthaltene Glas Sekt abholen und bei guter Musik und in netter Runde noch lange so manchen Drink konsumieren – ein rundum gelungenes Fest.

Nach dem Familien-Gottesdienst am Sonntag, 05.02.2012, zu dem alle Kinder herzlich eingeladen waren, mit Faschingsmasken zu kommen, fand ab 14 Uhr unser Kinderfasching unter dem Titel „Die Piraten kommen“ statt. Die Kleinen hatten ihren Spaß an Musik und Tanz, konnten im Keller unsere „supergruselige" Geisterbahn besuchen und an verschiedenen Spielen teilnehmen.

Die Pfarrjugend, unterstützt durch ein Team des Arbeitskreises „Feste, Feiern und geselliges Leben", führte durch die Spiele, legte Musik auf und verkaufte Speisen und Getränke.

Ganz herzlich bedanken möchte sich das Planungsteam wieder bei seinen vielen Helfern. Es wurden die entsprechenden Plakate entworfen und gedruckt, die Band engagiert, Essen und Getränke vorbestellt und eingekauft. Essens- und Getränkeausgabe, Kasse, Bar, Discjockey usw. mussten besetzt werden. Die GEMA-und KVR-Anmeldung wurde erledigt, außerdem musste für Werbung in der örtlichen Presse und durch Aushang der Plakate gesorgt werden. Zur Planung, zum Basteln und zum Auf- und Abbau waren viele Abend- und Wochenendtermine notwendig und das Ergebnis konnte sich wieder sehen lassen und entschädigte für alle Mühen!

Alfred Lehmann

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Schäffler-Tanz am 22.01.2012 am Kirchplatz (Einladung durch den BA 22)

Alle 7 Jahre zwischen dem Dreikönigstag und Faschingsdienstag findet der Schäfflertanz statt. Um alle Bürger unseres Bezirks daran teilhaben zu lassen, beschloss der BA 22 an mehreren Stellen unseres Bezirks einen Auftritt zu ermöglichen. Einer davon fand auf dem Kirchplatz von St. Markus, direkt unter dem Maibaum statt.

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Geschichte:

Schäfffler sind Faßmacher, deren Beruf langsam ausstirbt, nachdem die Brauereien mehr und mehr auf Aluminiumfässer und Container umsteigen. Der Schäfflertanz ist heute der einzige noch bestehende öffentliche historische Münchner Handwerksbrauch.

Die Schäffler traten erstmals 1517 öffentlich auf. Sie zeigten damals das "Kübelstechen", einen Handwerksbrauch, der weit verbreitet war.

Erst 1702 ist der Schäfflertanz, wie wir ihn heute kennen, archivarisch (in den Gewerbeamtsakten des Stadtarchivs München) erfasst. Wie aus diesen Akten hervorgeht, wurde er jedoch schon vor dieser Zeit aufgeführt.