Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

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Berichte und Fotos aus dem Jahr 2010


Aktiven-Ausflug am 17.07.2010/45 jähriges Priesterjubiläum Pater Geßwein

Ausflug_2010
Aktivenausflug
Pater Geßwein SAC lud seine ehrenamtlichen Mitarbeiter als kleines Dankeschön am 17.07.2010 zu einem Ausflug ein. Nach der gemeinsamen Feier der Hl. Messe in der Katharinen-Kapelle in St. Ottilien führte Pater Anselm in einer begeisternden Art durch die Klosteranlage. Am Ammersee entlang ging es dann mit dem Bus weiter nach Raisting zum Mittagessen. Für den Nachmittag stand Diessen auf dem Programm und als Abschluss St. Alban mit seiner kleinen schmucken Kirche. Dazwischen war natürlich auch Zeit für einen kühlenden Spaziergang am Ammersee sowie Kaffee und Kuchen. Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag.

Bei der Heimfahrt gratulierten die Mitreisenden Pater Geßwein zu seinem 45jährigen Priesterjubiläum und überreichten ihm ein kleines Geschenk.

07.–12.06.2010 - St.-Markus-Bildungsreise 2010 nach Kärnten

Reise_nach_Kärnten
Auf einer Insel im See von Bled
Nach dem Reisesegen von Pater Geßwein begann unsere Reise mit einem nagelneuen Reisebus nach Kärnten. Auf Grund des herrlichen Wetters war die Fahrt auf der Autobahn durch die Gebirgswelt der Chiemseer und Salzburger Alpen sowie die Hohen Tauern schon ein Erlebnis. Nach einer Pause in Spittal ging es weiter zu unserem Hotel in St. Kanzian am Klopeiner See. Nachdem an sämtlichen Tagen der Reise die Temperaturen tagsüber mindestens 30 Grad betrugen, schätzten wir die Nähe des Sees, in dem einige auch direkte Abkühlung suchten.

Am zweiten Tag der Reise besuchten wir Klagenfurt, die Landeshauptstadt Kärntens. Eine Reiseleiterin zeigte uns Häuser mit herrlichen Arkaden-Innenhöfen, die Stadtpfarrkirche St. Egid und den Dom, sowie das Alte und Neue Rathaus, die alle überwiegend im 17.Jh. erbaut wurden. Natürlich durfte ein Besuch am Neuen Platz, dessen Mittelpunkt der Lindwurm ist, das aus einem riesigen Block Granit gehauene und an die Gründungssage der Stadt erinnernde Wappentier Klagenfurts, nicht fehlen. Nach einer Mittagspause ging es weiter zum Wörther See, wo uns ein Schiff zur Halbinsel Maria Wörth brachte. Wir bewunderten die barock ausgestattete Pfarr- und Wallfahrtskirche sowie die Winter- oder Rosenkranzkirche. Als nächstes Ziel ging es zum Stift Viktring, das seit seiner Gründung 1142 viel Wandel erfahren hat. Eine Besonderheit sind die im 15. Jh. gefertigten Glasfenster, darstellend die Passion des Herrn, das Marienleben und die Apostel.

Der dritte Tag begann mit einer Fahrt zum Dom in Gurk, einer romanischen Basilika aus dem 12. Jh., die im Laufe der Geschichte die unterschiedlichsten Stilepochen aufnahm und dadurch zu den bedeutendsten Bauwerken europäischer Sakralkunst zählt. In der romanischen Krypta, in der die Gründerin des Klosters, die Hl. Hemma begraben ist, feierten wir eine hl. Messe. Danach führte uns ein Theologiestudent durch den Domes und erklärte uns das 81 qm große gotische Fastentuch, das biblische Szenen darstellt. Nach einer Pause ging es weiter zur Burg Hochosterwitz, einer im Jahre 860 erbauten Felsenburg, die durch 14 Tore zu erreichen ist und von der man eine herrliche Aussicht hat. Ein Aufzug an einer fast senkrechten Felswand brachte uns nach oben. Über Maria Saal, eine der ältesten Kirchen Kärntens ging es ins Hotel zurück.

Der nächste Tag war eine „Dreiländerfahrt“ über Tarvisio /Italien nach Bled in Slowenien. Zwischenstation waren die Skiflug-Schanze Planica und ein Spaziergang zur Quelle der Save. Auf einer kleinen Insel im See von Bled steht idyllisch eine mit Wunschglocke ausgestattete Wallfahrtskirche, die wir mit geführten Ruderbooten erreichten (sh. Foto).

Am fünften Tag stand Graz auf dem Programm. Die Nähe zu Italien macht das mediterrane Klima und das Flair der Stadt aus. Graz war schon im Mittelalter Residenzstadt und gehört seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe. Unser geführter Rundgang durch die Stadt begann an der Burg mit einer einmaligen steinernen Doppelwendeltreppe, ging weiter zum Dom, an vielen kunstvollen Fassaden vorbei zu herrlichen Innenhöfen und schließlich zum hypermodernen Kunsthaus an der Mur. Der Schlossberg mit dem Glocken- und Uhrturm thront über der Stadt und bietet eine herrliche Aussicht. Nach einem Besuch des Benediktinerstifts St. Paul im Lavanttal ging es zum Hotel zurück.

Auf unserer Heimfahrt besuchten wir den Wallfahrtsort Mariazell. Dabei erlebten wir eine kurvenreiche Fahrt über den Seebergsattel (1.253 m). Die Gründung des Ortes im Jahre 1157 geht auf den Benediktiner-Mönch Magnus zurück, der - als ihm ein Felsblock den Weg versperrte - die Gottesmutter um Hilfe bat, und als sich eine Felsspalte öffnete, baute er um die mitgeführte Marienfigur eine Zelle (Maria in der Zelle). Wir sehen eine wunderschöne gotische Kirche mit barocker Erweiterung. Das alles überstrahlende Herzstück ist die spätromanische Statue der Gottesmutter in der Gnadenkapelle. Nach einer Einkehr fuhren wir über Amstetten, Linz, Salzburg zurück nach Aubing.

Der Dank für diese wunderschöne Reise gilt Frau Leising für die Organisation und Pater Geßwein, unserem geistlichen Bestand, sowie Herrn Zurbuchen, der uns wie immer sicher und perfekt gefahren hat.

Ute Plinninger

Fasching 2010 (Geisterstunde in St.Markus)

Faschingsplakat 2010
Fotos finden Sie hier

Etwa 130 Gäste, Helfer und Musiker hatten sich diesmal im fantasievoll dekorierten Pfarrsaal zum Pfarrfaschingsball, vorbereitet und durchgeführt vom Arbeitskreis „Feste, Feiern und geselliges Leben", eingefunden. Nach dem Einzug des „hauseigenen" Prinzenpaares (Marina Thalmaier und Michael Bauer) und des Hofstaats begrüßte AK-Leiter Reinhard Bauer die Gäste mit einer launigen Rede. Nach dem Eröffnungstanz des Prinzenpaares stürmten die Gäste, die sich überraschend kreativ auf das Thema eingestellt hatten, die Tanzfläche, wo sie ausgelassen zu den Klängen der neuen Kapelle „ESO ES" tanzten.

Der „Schlossherr' Pater Geßwein freute sich über so viel Engagement von Arbeitskreis und Pfarrjugend, die zu Michael Jacksons Thriller eine gekonnte Einlage bot. Die Faschingsgäste sparten dann auch nicht mit dem verdienten Applaus. Für die hungrigen Gäste gab es passende Gerichte, wie z. B. Vampirpflanzerl, Vampirburger, Geisterfäden (Spaghetti) mit Hackfleischsoße oder Zombiesalat und ab 22.00 Uhr öffnete die „Blutsauger-Bar" im Keller, wo man sich bei jungen Damen sein Glas Sekt, das im Eintrittspreis enthalten war, abholen konnte. Bei guter Musik und in geselliger Runde konsumierte man so manchen Drink, wobei die letzten „Nachtschwärmer" den Clubraum gegen 5 Uhr früh verließen.

Auch unser Kinderfasching war ein voller Erfolg, und wir konnten mit dem Besuch zufrieden sein. Die Kleinen hatten ihren Spaß an Musik und Tanz, konnten im Keller unsere „supergruselige" Geisterbahn besuchen und an verschiedenen Spielen teilnehmen, während es sich die Eltern im Clubraum gemütlich machen konnten.
Die Pfarrjugend, unterstützt durch ein Team des Arbeits- kreises „Feste, Feiern und geselliges Leben", führten durch die Spiele, legten Musik auf und verkauften Speisen und Getränke.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns wieder bei unseren vielen Helfern. Es wurden die entsprechenden Plakate und Eintrittskarten entworfen und gedruckt, die Einlage eingeübt, die Band engagiert, Essen und Getränke vorbestellt und eingekauft. Essens- und Getränkeausgabe, Kasse, Bar, Discjockey usw. mussten besetzt werden, die GEMA-Anmeldung wurde erledigt, sowie für Werbung in der örtlichen Presse und durch Aushang der Plakate gesorgt. Zur Planung und zum Basteln waren viele Abendtermine und mehrere „Deko"-Termine an Samstagen und während der Woche notwendig, um unser Pfarrheim in ein Gruselschloss und den Clubraum in die „Blutsauger-Bar" zu verwandeln. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und entschädigte uns für alle Mühen - wir hoffen auch nächstes Jahr auf Eure Mitarbeit.

Alfred Lehmann

27.02.2010 - Schafkopf-Turnier für die Mission

Preisschafkopfen am 270210
Am Samstag, den 27.02.2010, trafen sich 36 Freunde des beliebten bayrischen Kartenspiels in der Pfarrei St. Markus. So mancher ist Stammgast und kommt schon seit Jahren zu dem von der Familie Krause und Team vorbereitet und durchgeführten Turnier.

Am Schluss konnte Hartmut Krause an Eva Scharl, die mit 75 Punkten den 1. Platz belegte, einen Gutschein über 50 € überreichen. Den 2. Platz belegte Helmut Ocker mit 37 Punkten, er erhielt einen Gutschein über 30 € und Marius Schmauß den 3. Platz mit 33 Punkten (Gutschein über 20 €). Die Waren- oder Dienstleistungs-Gutscheine wurden von der Familie Krause gestiftet. Auch keiner der übrigen Mitspieler ging leer aus, für jeden war auch diesmal wieder ein kleines Präsent reserviert, wobei Otto Strobl als Vorletzter mit minus 33 Punkten einen vom Maibaum-Verein gestifteten Geschenkkorb aus der Hand von Vorstandsmitglied Manfred Rickert entgegennehmen konnte.

Wie immer war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt und da die Metzgerei Jukic, wie bereits in den letzten Jahren, die bestellten Wurstsemmeln stiftete, und auch diverse Kuchen von Pfarreimitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, konnten die gesamten Einnahmen aus dem Essensverkauf ebenfalls in das Gesamtergebnis einfließen.

Wie immer unterstützen wir mit dem Reingewinn soziale Zwecke in der Mission. Diesmal kann sich Pater Vinzenz Maidhof über 680,00 € für seine Arbeit in Kolumbien freuen.

Alfred Lehmann