Hl. Kreuz

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Das Heilige Grab in der Alten Pfarrkirche Heilig Kreuz

Heiliges Grab Kiefersfelden
Heiliges Grab Kiefersfelden
Auf der Rückwand einer Kulisse findet sich die Jahreszahl 1809. Die Tradition des Heiligen Grabes geht aber auf die Barockzeit zurück, in der man dem gläubigen Volk die Heilsgeheimnisse anschaulich und theatralisch vor Augen führen wollte.
Alljährlich wird das Heilige Grab von einer kleinen Gruppe ehrenamtlich aufgebaut, sodass es von Karfreitag bis Ostermontag besucht werden kann.

Zu den Lichteffekten heißt es bei Wikipedia (Heiliges Grab(Nachbildung)): "Geradezu charakteristisch sind für "Heilige Gräber" des alpenländischen Raumes die sogenannten Schusterkugeln; farbige wassergefüllte Glaskugeln, mit denen sich besondere Lichteffekte erzielen lassen. Ursprünglich dienten sie Handwerkern in der Werkstatt zur besseren Beleuchtung des Arbeitsplatzes (Sammellinseneffekt). Über die damalige Art und Weise, mit diesen Kugeln Theaterbühnen auszuleuchten, gelangten sie in den kirchlichen Raum. Früher waren die Mixturen für die Farben ein streng gehütetes Geheimnis - sogar Rotwein hat man dazu benutzt. Heute nimmt man in der Regel industriell hergestellte Farbstoffe, wie sie auch zum Eierfärben benutzt werden."