St. Michael

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3084-12, E-Mail: St-Michael.Niederaudorf-Reisach@erzbistum-muenchen.de

Der spirituelle Weg. Zur Gotteserfahrung im Alltag.

Vortrag von P. Bertram Dickerhof SJ

Montag, 20. Februar 2017, 19.30 Uhr

Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V. und
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Eintritt frei

Kurzbeschreibung des Vortrags:
An diesem Abend lernen Sie die Architektur eines spirituellen Weges kennen, der auf den Boden der Wirklichkeit, wie sie ist, führt. Da das Wissen darum aus der Erfahrung stammt, ist es konkret, lebensnah und berührend. Themen, die dabei zur Sprache kommen, sind: Innen und Außen, Oberfläche und Tiefe, Standhalten und Loslassen, Durchbrechen zu einem Leben ohne Grund…
Dykerhof
Bertram Dickerhof
Biographisches:
Bertram Dickerhof, Jesuit, Mathematiker und Theologe, Trainer für Gruppendynamik und Lehrer für Vipassana-Meditation, gründete 2003 die Christliche Lebensschule Ashram Jesu, die Suchende inspiriert, ihren persönlichen spirituellen Weg zu entdecken und zu gehen.

Die Trennung der Wege Vom Judentum zum Christentum

Vortrag von Prof. Dr. Pierfelice Tagliacarne

Montag, 27. März 2017, 19.30 Uhr

Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V.,
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Bei dieser Veranstaltung ist auch die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München e.V." Kooperationspartner.

Eintritt frei

Kurzbeschreibung des Vortrags:
Der Übergang vom Judentum zum Christentum - als voneinander getrennte "Religionen" - verlief nicht abrupt, wie oft angenommen wird. Eine nüchterne Betrachtung der erhaltenen Quellen zeigt, dass dies ein langer Prozess theologischer Diskussionen, Abgrenzungen und Formulierungen eigener Überzeugungen war.
Als die Mehrzahl der Menschen, die an Jesus glaubten, aus den (Heiden-)Völkern kam, wurden leider die eigenen Wurzeln im Glauben Israels vergessen oder sogar verleugnet. Vorstellungen und Bilder, die in den Schriften des Neuen Testaments noch im Gespräch mit ihrem jüdischen Milieu standen, wurden allmählich mit Hilfe von anderen kulturellen Impulsen gedeutet und vertieft. Es entstanden komplexe Gebäude von "Lehren".
Geschichtliche Entwicklungen können nicht rückgängig gemacht werden, aber die Besinnung auf den Ursprung gibt wertvolle Impulse für den Glauben in der heutigen säkularisierten Welt.
Pierefelice Tagliacarne
Pierefelice Tagliacarne
Biographisches:
Pierfelice Tagliacarne geb. 1948 in Sannazzaro dei Burgondi (Pavia) Italien. Promotion in Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1991 bis 2013 Professor für Exegese des Alten Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Von 1996 bis 2009 Lehrbeauftragter für alttestamentliche Einleitungswissenschaften an der Hochschule für Philosophie München; Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München.

"Keter haBajit – Die Krone des Hauses" – Die jüdische Frau zwischen Anspruch und Realität. - Die Frau im Koran

Freitag, 28. April 2017 14.30 Uhr

"Keter haBajit – Die Krone des Hauses" – Die jüdische Frau zwischen Anspruch und Realität

Vortrag von Michaela Rychlá

Kurzbeschreibung des Vortrags:
Die jüdische Frau und Mutter gehört zu den Säulen des Judentums in mehrfacher Hinsicht: sie ist die Bewahrerin der Tradition, die Quelle der Erfahrung und der Geduld. Die allgemein bekannte "jiddische Mame" leistet große Arbeit im Bereich der Erziehung, ist die Mitte der Familie - und ist mehr denn je gefragt, auch außer Haus tätig zu sein.

Biographisches:
Michaela Rychlá, geb. in der Tschechoslowakei, machte in Frankfurt am Main Abitur, wo sie auch Geschichtswissenschaften und jüdische Disziplinen studierte. Seit 1995 ist sie Lehrerin für jüdische Religion; sie verfasste Lehrbücher für den jüdischen Religionsunterricht. Seit 1988 ist sie tätig im interreligiösen Dialog und Trialog mit Vorträgen und Konzerten (jiddischen und hebräischen Liedern).


16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr

Die Frau im Koran

Vortrag von Gönül Yerli

Kurzbeschreibung des Vortrags:
Die Stellung der Frau in der islamischen Gesellschaft ist ein viel diskutiertes Thema, sowohl unter Christen wie auch unter Muslimen. Je nachdem, in welches muslimische Land man blickt, wird man Unterschiede finden, dabei sind das politische System, der Bildungsstand und die wirtschaftliche Situation entscheidend. Doch was meint dazu eigentlich der Koran? Wie werden hier die Rollen von Mann und Frau definiert?
Gönül Yerli
Gönül Yerli
Biographisches:
Gönül Yerli wurde in Anatolien geboren und ist in der Nähe von Miesbach aufgewachsen. Sie studierte islamische Religionspädagogik, katholische Theologie und aktuell "Interreligiösen Dialog". Seit 2005 ist sie Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg, seit 2007 stellv. Vorsitzende des Münchner Forums für Islam und seit diesem Jahr stellv. Vorsitzende des Lehrhauses der Religionen in München.

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V. und
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Bei dieser Veranstaltung ist auch die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München e.V." Kooperationspartner.

Eintritt frei

Das Ruhegebet. Hinführung zu einem einfachen Gebetsweg aus der christlichen Tradition

Vortrag von Dr. Peter Dyckhoff

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V.,
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Eintritt frei

Kurzbeschreibung des Vortrags:
Mit dem Ruhegebet stellt Pfarrer Dr. Peter Dyckhoff einen Weg für alle vor, mit dem er über vierzig Jahre vertraut ist. Diese Gebetsweise ist eine Hilfe für alle, die über die Begrenztheit im Alltag hinaus wollen, um von der wirklichen, unerschöpflichen Kraftquelle zu erfahren – unabhängig vom Beruf, persönlichem Lebensweg und theologischem Wissen.
Dr. Peter Dyckhoff
Dr. Peter Dyckhoff
Biographisches:
Dr. Peter Dyckhoff, geb. 1937, Studium der Psychologie und Theologie, Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes, Priester, Krankenhaus-Seelsorger, Gemeindepfarrer, Leiter eines bischöflichen Bildungshauses, Kurse und zahlreiche Veröffentlichungen zum Ruhegebet, zur spanischen Mystik, zu frühen Mönchsvätern und zur Gebetspraxis.

"Mitten im Gelärm das innere Schweigen bewahren." Der Christusmystiker Dag Hammarskjöld

Vortrag von Prof. Dr. Peter Zimmerling

Montag, 19. März 2018, 19.30 Uhr

Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V.,
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Eintritt frei

Kurzbeschreibung des Vortrags:
Dag Hammarskjöld (1905–1961) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. 1953 bis zu seinem Tod 1961 war der gebürtige Schwede Generalsekretär der UNO, damit der ranghöchste Beamte der Welt. Während einer politischen Mission kam er bei einem Flugzeugabsturz in Nordrhodesien ums Leben. Dass er ein beeindruckender Christusmystiker war, blieb zu seinen Lebzeiten verborgen. Erst sein posthum veröffentlichtes geistliches Tagebuch „Zeichen am Weg“ legte vor der Weltöffentlichkeit Zeugnis von seinen mystischen Erfahrungen ab. Hammarskjöld verstand es als eine Art Weißbuch seiner Verhandlungen mit sich selbst und mit Gott. Es lasse sein „einzig richtiges Profil“ erkennen. Der Vortrag will die mystische Prägung von Hammarskjölds Frömmigkeit nachzeichnen und sie in Beziehung zu seinem politischen Handeln setzen.
Peter Zimmerling
Peter Zimmerling
Biographisches:
Peter Zimmerling, geb. 1958 in Nidda/Oberhessen; Studium der Theologie in Tübingen und Erlangen, 1989-1993 Pfarrer der Kommunität „Offensive Junger Christen“ auf Schloss Reichenberg/Odw.; Promotion 1990, Habilitation 1999, Privatdozent Universität Heidelberg; 2003-2005 Hochschuldozent Universität Mannheim; 2005 Prof. für Praktische Theologie mit Schwerpunkt Seelsorge Universität Leipzig; seit 2009 Domherr zu Meißen; 2009-2013 Studiendekan; 2012 Erster Universitätsprediger. Forschungsschwerpunkte: Seelsorge, Spiritualität, charismatische Bewegungen, Dietrich Bonhoeffer, theologische Frauenforschung, Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf.