St. Michael

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3084-12, E-Mail: St-Michael.Niederaudorf-Reisach@erzbistum-muenchen.de

Wenn Sie "Pfarrverbands Kirchenzettl vom ..... " anklicken, sehen Sie als PDF-Datei das Original des Kirchenzettls

Um PDF-Dateien anzuzeigen, können Sie hier kostenlos den Adobe Reader herunterladen:
Reisach - St. Theresia

So 5.2. 5. SONNTAG IM JAHRESKREIS
10.15 Heilige Messe mit Blasiussegen, Kerzenopfer,
für + der Familie Köster / Henke
musikalische Gestaltung: Männerchor Reisach
19.00 Heilige Messe mit Blasiussegen, Kerzenopfer
für + Anna Daxer
für + Ehemann Albert Stuna
 
Mo 6.2. Hl. Paul Miki und Gefährten, Märtyrer
8.00 Heilige Messe
für + Tante Inge und Onkel Günter von Familie Pfeiffer
für + Annemarie Moser von Frau Preußler
 
Mi 8.2. Hl. Hieronymus Ämiliani und hl. Josefine Bakhita
8.00 4. Josefsmittwoch – Heilige Messe
für + Eltern Praschberger und Gugglberger und für + Angehörige
für + Dominikanerinnen Sr.M.Christine, Sr.M.Angela, Sr.M.Rosaria und Sr.M.Maritta
für + Vater von Frau Berthold zum Jahrtag
 
Fr 10.2. Hl. Scholastika, Jungfrau

8.00 Heilige Messe
für die Armen Seelen von Leni Kurz
17.30 Beichtgelegenheit
 
So 12.2. 6. SONNTAG IM JAHRESKREIS
10.15 Heilige Messe
19.00 Heilige Messe
für + Dr. Traudl Huber zum Jahrtag von Familie Meilert
 
Mo 13.2. Montag der 6. Woche im Jahreskreis
8.00 Heilige Messe
für + Tante Ingeborg und + Onkel Günter Bonni
für + Mesner Josef Fröhler zum Jahrtag von Familie Meilert
für + Schwägerin Renate Winkelmann zum Jahrtag von Familie Meilert
 
Mi 15.2. Mittwoch der 6. Woche im Jahreskreis
8.00 5. Josefsmittwoch – Heilige Messe
für + Tante Maria Schweighofer von Traudi
zum Dank für Familie Meilert
 
Fr 17.2. Hll. Gründer des Servitenordens
8.00 Heilige Messe
zum Dank und zu Ehren der Hl. Gottesmutter Maria von Leni Kurz
17.30 Beichtgelegenheit
 
So 19.2. 7. SONNTAG IM JAHRESKREIS
10.15 Heilige Messe
19.00 Heilige Messe
 
 
Niederaudorf St. Michael

 
 
Di 7.2. Dienstag der 5. Woche im Jahreskreis

19.00 Heilige Messe
 
Do 9.2. Hl. Alto, Abt, Glaubensbote

18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
 
Di 14.2. Hl. Cyrill (Konstantin) und hl. Methodius, Glaubensboten,
Patrone Europas

19.00 Heilige Messe
für + Mutter und Oma Maria Kloo zum Jahrtag und für alle + aus dem Hause
 
Do 16.2. Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
 
 
Wall St. Josef
 
 
So 5.2. 5. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe mit Blasiussegen, Kerzenopfer
 
So 12.2. 6. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe
für + Ehemann und Vater Simon Kloo zum Jahrtag
und für alle + aus dem Hause
für + Angehörige von Irmgard Regauer, Zettl
 
So 19.2. 7. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe
für + Rupert Jäger von Freunden


Hinweise für Niederaudorf/Reisach

20. Februar,
19.30 Uhr, Reisach Refektorium:
Vortrag von P. Bertram Dickerhof SJ „Der spirituelle Weg“ Zur Gotteserfahrung im Alltag.
An diesem Abend lernen Sie die Architektur eines spirituellen Weges kennen, der auf den Boden der Wirklichkeit, wie sie ist, führt. Da das Wissen darum aus der Erfahrung stammt, ist es konkret, lebensnah und berührend. Themen, die dabei zur Sprache kommen, sind: Innen und Außen, Oberfläche und Tiefe, Standhalten und Loslassen, Durchbrechen zu einem Leben ohne Grund…

Veranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V.
und Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V. Eintritt frei.

21. Februar,
19.30 Uhr, Reisach : Pfarrgemeinderatsitzung



Lesungstexte für den Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntag der 8. Woche im Jahreskreis

1. Lesung JES 49,14-15

Lesung aus dem Buch Jessaja
Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.
Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

2. Lesung 1 KOR 4,1-5

Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther
Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes.
Von Verwaltern aber verlangt man, daß sie sich treu erweisen.
Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst.
Ich bin mir zwar keiner Schuld bewußt, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.
Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

Evangelium MT 6,24-34

Aus dem Evangelium nach Matthäus
Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht.
Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.

zum Seitenanfang

Immer sollte in uns die Stille sein, die nach der Ewigkeit hin offen steht und horcht.
Romano Guardini

Ewig leben

In dieser Welt geht alles vorbei. Die heutige Medizin kann wirksam helfen, unser Leben zu verlängern. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist heute fast doppelt so hoch wie in früheren Zeiten. Doch irgendwann kommt auch für die besten medizinischen Spezialisten die Situation, in der sie dem Patienten eröffnen müssen, dass ihm nur noch wenige Jahre, Monate oder sogar Wochen bleiben, bis sein Lebensende mit grösster Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
In jedem Alter kann es sein, dass jemand morgens gesund, mit der grossen Hoffnung auf noch viele zu­künftige Jahre des irdischen Lebens aufsteht und dann, noch vor dem Abend sein Leben durch einen Unfall ganz unerwartet zu Ende geht. So oder so geht jedes irdische Leben zu Ende. Diese Tatsache wird von vielen verdrängt. Mit dieser katastrophalen Verdrängung ist sehr oft verbunden eine christliche Irrlehre, die bei sehr vielen nicht katholischen Christen, aber auch immer mehr bei Priestern und Professoren an katholischen Hochschulen zu finden ist. Gemeinsam bei diesen Christen ist die Überzeugung, dass das irdische Leben keinen Einfluss auf das ewige Leben hat. Praktisch kommt dies einer Missachtung aller Gebote Gottes gleich, indem diese nicht für die Entscheidung der Liebe zu Gott gesehen werden. Viele denken, dass wir uns erst nach dem Tod für oder gegen Gott entscheiden, was der Offenbarung und der katholischen Glaubensüberzeugung widerspricht.
Welche Beziehung besteht wirklich zwischen dem Verhalten in dieser Welt, dem Verhältnis zu Gott und den Folgen für das ewige Leben? Zunächst helfen uns die Gebote, dem unsichtbaren Gott in gerechter Weise zu dienen und „Ihn lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken." Aber der auf dieser Welt unsichtbare Herr und Schöpfer wird für alle Menschen, die guten Willens und im Stand der heilig machenden Gnade sterben, in seiner drei persönlichen, strahlenden Schönheit erlebbar. In unvor­stellbarer Weise macht Gott dann unsere ganze Glück­seligkeit aus. Gott allein genügt uns; wir bedürfen ausser Ihm nichts, was uns Freude bereitet.
Trotzdem schenkt auch die Freundschaft mit den Heiligen und Engeln eine unvorstellbare Gemeinsamkeit der gegenseitigen Zuneigung, des Friedens und der schenkenden Liebe, aber niemals ohne das Bewusstsein, dass auch die gegenseitige Liebe ursprünglich aus jener
Liebe stammt, welche die drei göttlichen Personen zum einen wahren Gott vereint.
Was bedeutet dies aber für jeden ein­zelnen Engel und Heiligen? Das Mass des möglichen Em­pfangens und Schen­kens ist nicht für alle gleich. Entscheidend sind dafür alle guten Werke, die jeder Einzelne in seinem Leben zur Ehre Gottes getan hat. Für Gott bilden alle guten Gedanken und Taten des irdischen Lebens eines Menschen ewige Gegenwart. Auch für jeden einzelnen Engel und Menschen ist alles, was sie an Gutem und Liebevollem gewirkt haben, ewige Gegenwart und zugleich das unveränderliche Mass der ewig möglichen Glückseligkeit.
Für ewig bleibt die unsterbliche Seele des Menschen so, wie sie im Erdenleben geworden ist. Der Unterschied der Heiligkeit und damit der Schönheit zwischen den einzelnen Seelen ist unvergleichlich umfangreicher als die ganzen Lebensmöglichkeiten im Erdenleben. Eine mit den anderen Seelen kaum vergleichbare Schönheit der Liebe zu Gott zeichnen jene Seelen aus, die in ihrem Erdenleben an den transzendenten Gott geglaubt, Ihn auch im Allerheiligsten Altarsakrament angebetet und verehrt haben und in dieser Haltung in grösster Ehrfurcht die Heilige Messe mitgefeiert und die Heilige Kommunion mit entsprechender Liebe empfangen haben.
Worte können höchstens eine Ahnung von der Herrlichkeit im Himmel schenken:
„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." (Joh 6,54)