Zu Unserer Lieben Frau

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Besinnliche Adventsfeier der Senioren

Das sind die Adventsfeiern, bei denen es duftet und schmeckt. Advent, dann Weihnachten und das Neue Jahr. Wir hetzen von einem zum nächsten und an vielem vorbei. Mancher kommt regelrecht aus dem Atem; in einer Zeit, in der die Natur  merklich zur Ruhe kommt. Wie wärs damit, hier und dort eine Kerze aufzustellen, wenn es draußen dunkel wird? Wie wohltuend ist eine Tasse heißer Tee oder Kaffee in der Hand? Innehalten in all dem Treiben und Gewusel dieser Wochen? Sich Zeit für sich nehmen, wenn sich das neue Jahr mit einer Unmenge Aufgaben vor einem aufbaut? Die Hirten waren damals die Ersten, die den neuen Spuren in diese Welt folgten. Auf altbekannte Weise wird uns die Weihnachtserzählung Jesu Geburt und die Ausbreitung der weihnachtlichen Botschaft auch dieses Jahr wieder vor Augen führen. Viele werden hören, wie alles begann. Viele erleben, wie brüchig ihre Existenz trotz der Weihnachtsfreude ist. Die Hirten machten damals den Anfang. Viele sollten sich auf den Weg machen, weil sie Spuren entdeckten, die ihre Neugier weckten.
Gott ist in diese Welt gekommen. Mitten hinein. Als Mensch. Er hat Spuren hinterlassen in dem Schnee der menschlichen Kälte. Hat sich auf die dichte Decke der Ablehnung gewagt. Mit Füßen nicht in edlem Leder, sondern nackt und schutzlos. Ist nicht in die Einsamkeit gegangen, sondern ganz bewusst dorthin, wo auch schon andere waren. So wurde er gesehen und sein Weg entdeckt.
Advent, Weihnachten und das neue Jahr. Wir hören sie automatisch, die Melodie,
nach der die einzelnen Schneeflocken tanzen mögen.
Die fürsorglichen Helferinnen in der Seniorenarbeit der Pfarrei haben sich wieder viel Mühe gemacht, für die vielen Senioren einen beschaulichen Nachmittag zu gestalten. Als weitere Gäste waren Betreute des Haus Bergblick (PurVital) und des Christlichen Sozialwerks mit Begleitpersonal gekommen. Alle zusammen lauschten den vorgetragenen heiter-feinfühligen Geschichten rund um die Weihnachtszeit. "Heiterkeit tut not, auch im Himmel wird gelacht" meinte Pater Prior Richard Basta OCD. Er wünschte allen Anwesenden einen in sich gekehrten Advent und lud zu den kirchlichen Veranstaltungen der kommenden Advents- und Weihnachtstage ein. Besonders bedankte er sich bei Christina Schreyer, Eva Fleischmann, Ursula und Lisi Resch, bei Lisi Kurz-Haller, dem unermüdlichen Team der allmonatlich stattfindenden Seniorennachmittage. Ein "Vergelts Gott" galt auch Ludwig Resch, der mit seiner Harmonika all die Lieder und Weisen begleitete, die mit sichtlicher Freude von allen kräftig mitgesungen wurden.
P.Richard OSB-SeniorenAdvent
Pater Richard OCD bei seiner Ansprache des Advents-Seniorennachmittags
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