Pfarrverband Oberes Priental

Kirchplatz 2, 83229 Aschau/Chiemgau, Telefon: 08052-4428, E-Mail: Darstellung-des-Herrn.Aschau@erzbistum-muenchen.de

Unsere Pfarrkirche

Pfarrkirche Frasdorf mit Pfarrheimund Friedhofskapelle
Unsere Pfarrkirche wurde in der Zeit der Spätgotik, am Ende des 15. Jahrhunderts, erbaut und ist seither Ausdruck des Glaubenslebens vieler Generationen und Epochen. So wurde sie mehrfach umgestaltet: Um 1760 erfolgte im Zusammenhang mit der Einführung der Wessobrunner Marienbruderschaft „Mutter der schönen Liebe“ eine Barockisierung, später wurden die Deckengemälde übertüncht und einige Generationen danach wieder freigelegt. 1934 wurde das Kirchenschiff verlängert. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt unsere Kirche nach der letzten großen Renovierung von 1978 bis 1986, bei der die Zeugnisse aus über 500 Jahren zu einer gelungenen Einheit gestaltet wurden. Bei der Außenrenovierung wurde der wertvolle gotische Fries aus der Entstehungszeit der Kirche freigelegt, restauriert und ergänzt. Das barocke Hochaltarbild stellt unsere Kirchenpatronin, die Heilige Margaretha dar. Auf der linken Seite steht der Diözesanpatron, der Hl. Korbinian, und rechts der Hl. Blasius. 1135 (erste urkundliche Erwähnung Frasdorfs) schenkten die Freien Potto und Walther von Bertericheshusen und Gebholf von Aschering nach Eintritt ihrer Schwester in das Kloster Admont den Zehent ihres Frasdorfer Besitzes an dieses Kloster. Weil der heilige Blasius Stiftspatron von Admont ist, wurde dieser Heilige auch Patron von Frasdorf. 1165 schenkte Markgraf Engelbert von Kraiburg-Ortenburg die ihm gehörigen Güter in Frasdorf an das Augustiner Chorherrenstift Baumburg (Patronin ist die Hl. Margaretha), das Kirchenpatrozinium St. Margaretha erinnert daran. Der linke Seitenaltar zeigt das Bruderschaftsbild „Mutter der schönen Liebe“. Die 1760 gegründete Bruderschaft zur Verehrung der unbefleckten Empfängnis Mariens gründet auf die von Wessobrunn ausgehende Bruderschaft mit dem Gnadenbild „Mutter der schönen Liebe”. Sie war zu dieser Zeit die bedeutendste Marienbruderschaft Bayerns. Der rechte Seitenaltar ist dem Hl. Joseph geweiht. Die Altäre sind Zeugnisse der Renaissancezeit. Das Deckengemälde im Chorraum schildert das Leben der Hl. Margaretha und im Langhaus ist die Weihe der Herzen der Bruderschaftsmitglieder an das von Engeln getragene Bruderschaftsbild dargestellt.
Ambo und Volksaltar wurden 1984 vom zeitgenössischen Bildhauer Josef Hamberger geschaffen und zeigen Ähren und Trauben als Sinnbild für Brot und Wein.
Die kunstvolle Ausstattung unserer Kirche lädt Sie ein zu einem gemeinsamen Gottesdienst oder zu einem stillen Gebet, zum Gespräch mit Gott. Unser Gotteshaus ist tagsüber immer offen.
Links daneben ist der ehemalige Pfarrhof zu sehen, der heute als Pfarrheim dient. Unser Pfarrheim wurde im Jahr 2007 aufwendig und mit viel Eigenleistung von Frasdorfer Pfarreimitgliedern renoviert.
Adventkranz in der Pfarrkirche
Im Advent prangt ein großer Adventkranz in unserer Pfarrkirche, der von Ehrenamtlichen unserer Pfarrei gebunden wird.
Zur Weihnachtszeit wird unsere Pfarrkirche besonders schön geschmückt von unserem Mesner Franz Gasbichler mit seinen Helferinnen und Helfern.
Heiliges Grab in der Friedhofkapelle
Am Karfreitag und Karsamstag ist in der Friedhofskapelle ein Heiliges Grab aufgebaut, das von vielen Christen zum Gebet und zur Meditation aufgesucht wird.

Wallfahrtskirche St. Florian

Gotische Kirche mit barocker Brunnenkapelle.

Die Kirche wurde 1490/94 im Stil der Gotik erbaut, von 1652 bis 1764 in mehreren Schritten barockisiertund in den Jahren 1853 und 1889 wieder regotisiert. 1989/94 wurde sie intensiv renoviert und restauriert und stellt nunmehr ein echtes Kleinod dar. Aus der Entstehungszeit der Kirche sind zwei Altäre erhalten: Am Floriansaltar ist in der Mitte des Schreins eine Mutter Anna selbdritt dargestellt, mit dem Hl. Florian zu Linken und dem Hl. Wolfgang zur Rechten. Auf den Altarflügeln sieht man die Florians-legende und auf der Rückseite das Jüngste Gericht. Am Wolfgangsaltar sind im Schrein Wolfgang und Christophorus, auf den Flügeln Oswald und Achatius dargestellt. Der Wolfgangsaltar kehrte nach 140 Jahren Abwesenheit und einer Reise um die Welt mit Stationen in Amerika, Belgien und Freising 1994, zum 500-jährigen Jubiläum, wieder in seine Kirche zurück. Die wieder freigelegten barocken Deckengemälde zeigen ebenfalls die Florianslegende und Florian als Fürbitter bei Feuersnot. An der Stelle eines anzunehmenden Anna-Seitenaltars steht heute eine prächtige Rokokofigur des Hl. Florian.
Die Brunnenkapelle, über einer heute versiegten Heilquelle errichtet, besteht aus einem achteckigen Zentralbau mit schindelgedecktem Zeltdach, Zwiebelkuppel und Laterne aus dem Jahr 1659. Das Altarbild zeigt die Bibelstelle Joh. 5, 1 – 9, Jesus heilt einen Lahmen am Teich Bethesda.
St. Florian ist zu Gebet und Besichtigung in den Sommermonaten am 1. Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Führungen auf Anfrage bei Hildegard Osterhammer, Tel. 08052 2452, meistens am ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr.
Die Wallfahrtskirche St. Florian
Die Brunnenkapelle
Der Hochaltar von Sankt Florian beschreibt die Legende des heiligen Florian
Der Hauptaltar stellt in vier Bildern die Legende über den Heiligen Florian dar.
Der Mittelteil ist "Anna selbdritt", links der Heilige Florian, rechts der Heilige Wolfgang (Patrone der Kirche).
Altar in St. Florian
Der Wolfgangsaltar in St. Florian
in St. Florian
Die elegante Darstellung des Heiligen Florian