Pfarrverband Oberes Priental

Kirchplatz 2, 83229 Aschau/Chiemgau, Telefon: 08052-4428, E-Mail: Darstellung-des-Herrn.Aschau@erzbistum-muenchen.de

Die Entstehungsgeschichte des Aschauer Kapellenwegs

In der ersten Hälfte des Jahres 2003 – bei einer Sitzung des Sachausschusses „Liturgie“ der Kath. Pfarrei Darstellung des Herrn, Aschau/Chiemgau - bedauerte Pfarrer Josef Winkler in einem Nebensatz: „Wir haben viele schöne Kapellen, doch leider wissen nur wenige davon!“

Das war für mich, Sr. Eva Maria Hackenberg, OSF (dmals Mitglied im Sachausschuss Liturgie und im PGR, Dillinger Franziskanerin und Förderlehrerin am Privaten Förderzentrum Aschau) der Impuls für den „Aschauer Kapellenweg“. Ich erinnerte mich, dass bereits in Scheidegg ein Kapellenweg existiert.

Ich setzte mich hin, plante, überlegte und skizzierte den „Aschauer Kapellenweg“. Meine Idee: die liegende Acht, also eine Nord- und eine Südschleife als grundsätzlichen Wegverlauf, lohnenswert für Einheimische, Touristen und für Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind. Unsere Aschauer Pfarrkirche sollte dabei Schnittpunkt und zugleich der jeweilige Ausgangs-, bzw. Endpunkt sein.

Die Wegbeschreibung arbeitete dann Herr Märkl aus. Dieser war Sonderschullehrer am Privaten Förderzentrum Aschau mit Förderschwerpunkt: Körperliche und motorische Entwicklung. Zusammen mit den Jugendlichen der Berufsschulstufe, darunter auch Rollstuhlfahrer, erkundete er die Wege. Er fertigte die beiden Skizzenpläne aus - wie sie hier im Internet sind - ich ergänzte diese mit kleinen Fotos.

Daraus hat dann später die Tourist-Info Aschau die beiden Faltblätter entwickeln lassen, die z. B. auch in der Aschauer Pfarrkirche gegen eine Schutzgebühr von 10 Ct aufliegen.