Pfarrverband Obergiesing

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Ökumene

Liebe Gemeindeglieder von St. Helena,

als evangelische Nachbarn von Philippus und noch unter dem Eindruck unseres ökumenischen Gottesdienstes mit Einführung unserer Ökumenebeauftragten Frau Katharina Friderich und Fastenessen gestern (20. März 2011) grüßen wir Sie ganz herzlich.

Es ist schön, dass ökumenische Zusammenarbeit zwischen unseren Kirchen so einfach möglich ist. Neben dem Weltgebetstag und dem Fastenessen gibt es ja noch eine Reihe anderer gemeinsamer Aktivitäten wie gegenseitige Besuche am Ostermorgen, bei dem Pfarrer Beucker ein Licht von Ihrem Osterfeuer mitbringt, um daran unser Osterfeuer zu entzünden. Auch Schulgottesdienste und Feiern wie St. Martin oder Adventskranzsegnung gestalten wir gemeinsam.

Die Philippuskirche an der mittleren Ringkreuzung von Tegernseer Landstraße und Chiemgaustraße ist für viele unter der Woche ein Ort stiller Einkehr. Auch Gruppen der benachbarten Behinderteneinrichtungen besuchen uns immer wieder einmal. Wir sind eine Gemeinde, die versucht, Antworten auf die Fragen der Zeit zu finden und entsprechende Angebote zu machen oder Kooperationen zu aktivieren: So werden jeden Montag für über 200 Menschen im Rahmen der Münchner Tafel Lebensmittel auf dem Kirchengelände verteilt. Als Mitträger der „Diakonie im Münchner Süden“ begleiten wir geistlich vor allem die Kinderkrippe in der Soyerhofstraße und bieten Abende zur religiösen Erziehung an. Die Angebote des Arbeitskreises „Offene Tür“, bei dem wir Mitglied sind, wenden sich vor allem an Obdachlose und Durchreisende.

Unser Gemeindebrief „Philippus“ sowie unsere homepage www.philippuskirche-muenchen.de informieren über die Gruppen und Kreise, die sich bei uns treffen.

Neben Kindergruppe und Seniorenclub gibt es ein reges Team, das sich um Umweltschutz kümmert. Auch kulturelle Veranstaltungen haben bei uns Raum: Kooperationen mit Musiktreibenden und vor allem mit der Künstlerin Rachel Knobler (ihr Stück „Hiob“ wurde anlässlich des ökumenischen Kirchentages bei Ihnen aufgeführt) bereichern unser Gemeindeleben.

Nicht unerwähnt bleiben darf eine der Kraftquellen jeder Gemeinde: der Gottesdienst am Sonntag, den wir in der Regel um 9:30 Uhr feiern. Neben gebundenen agendarischen Formen haben auch Gottesdienste unterschiedlichen Stils und Frömmigkeit Platz bei uns. So reicht das Spektrum von der hochkirchlich stark liturgisch geprägten Messe bis zu den sehr freien Anbetungsformen mit Rapgesang einer Gastkirche (Beginn immer Sonntags um 13:00 Uhr) mit afrikanisch freikirchlichen Wurzeln.

Für uns als Pfarrersehepaar ist wichtig die Offenheit zum Gespräch und wir freuen uns auf Begegnungen aller Art. Kommen Sie auf uns zu, am einfachsten und ungezwungen geht das beim Kirchenkaffee nach jedem Sonntagsgottesdienst. Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen, die uns als Kinder des einen Vaters in der einen Kirche Jesu Christi zusammenwachsen lassen. Mit Gottes Geist wird der ökumenische Traum Wirklichkeit.

Ihr Pfarrersehepaar

Susanne Trimborn und Michael Trimborn