Pfarrverband Ottobrunn

St. Albertus Magnus | St. Otto

Eine-Welt-Kreis in St. Albertus Magnus

Misereor-Plakat 2014
Misereor 2014

Eine-Welt-Kreis - Unser Einsatz für die Mission

"Menschenwürdig leben - Kindern Zukunft geben!". Dieses Motto der Misereor-Fastenaktion 2012 weist dem Eine-Welt-Kreis in St. Albertus Magnus die Richtung. Dazu sei an die eindringlichen Hilferufe des Missionssonntags am 10. April 2011 erinnert: Als Karl Klebel mit einer aufrüttelnden Predigtansprache zum einen auf den großen Überfluss aber zum anderen auch auf Verschwendung und Ungerechtigkeit hin wies. Viele Zuhörer stimmten die Bilder nachdenklich, die er in seiner Ansprache skizzierte. Leben in einer Großfamilie auf engstem Raum – oft ohne eigenem Dach über dem Kopf, keiner Schulbildung, keinen Lebensperspektiven, Leben in Schmutz und Müll im Schatten der reichen Großstädte, Abhängigkeit von Staat und Politik oder „nur“ der tägliche Kampf um sauberes Wasser und Brot. Symbolisch wurden damals zur Gabenbereitung ein Schulbuch, das Grundgesetz, ein Ziegelstein, ein kleines Bäumchen, Verbandskästchen sowie Brot und Wasser zum Altar gebracht.
Doch die Not ist heute größer denn je. So kann und darf auch  Hilfe und Nächstenliebe nicht zeitlich beschränkt sein.
Und wieder machte Karl Klebel beim Missionssonntag 2013 mit bewegenden Worten aus eigenen Erlebnissen auf diese Not, aber auch auf den unermüdlichen Einsatz der Helfer aufmerksam, die unserer Hilfe und unseres Gebetes bedürfen
Logo für Eine-Welt-Kreis in St. Albertus Magnus

Vielleicht können wir alle – und nicht nur während der Fastenzeit – mutig auch mal auf etwas verzichten. Und nicht nur ein Verzicht auf so manch oppulente Mahlzeit, auf das neueste iPhone, oder das trendigste Outfit – sondern auch auf die Vermeidung von Strom- und Wasserverschwendung oder sinnlose Benzin-Vergeudung (15 kg Getreide stecken in einem Liter Benzin) und, und und …
Sicher finden auch Sie in Ihrem Leben „Überfluss und Verschwendung“. Geben Sie sich einen Ruck – verzichten Sie mal hin und wieder. Es tut bestimmt nicht weh. Mit Ihrem Verzicht ermöglichen Sie anderen Menschen ein menschenwürdigeres Leben – Überall!
Neben den Sammlungen für die großen Hilfswerke Misereor und Adveniat veranstaltet der Eine-Welt-Kreis in regelmäßigen Abständen Abendveranstaltungen wie Kabaretts, Liederabende, Konzerte, aber auch "Missionsessen" im Pfarrsaal und Verkäufe von meist selbst gefertigten Waren wie Kerzen, Adventkränze, Weihnachts- und Osterschmuck oder Blumen zum Muttertag und Marmeladen aus eigener Herstellung. All diesen Aktionen ist gemeinsam, dass viele Hände zusammenhelfen, um die Unkosten möglichst gering zu halten und den Reinerlös zu maximieren. Dieser fließt dann in vollem Umfang in einige mit uns besonders verbundene Hilfsprojekte (siehe unten). Schauen sie mal bei der nächsten Aktion vorbei und helfen Sie damit den Ärmsten in unserer Welt!

Merken sie sich bitte unsere Projekte vor:

  • Adveniatsammlung bei den Weihnachtsgottesdiensten
    Näheres zu Adveniat finden Sie hier
     
  • Sternsinger am Dreikönigsfest
    Das im jeweiligen Jahr aktuelle Spendenziel finden Sie hier  
     
  • Benefiz-Konzert in der Fastenzeit (meist im März)
     
  • Misereor-Fastenaktion 
    Näheres zur Fastenaktion Misereor finden Sie hier
     
  • Kirchenkollekte und Missionsessen am Missionssonntag im März
     
  • Kirchenkollekte und Missionsessen am Missionssonntag Ende Oktober
     
  • Benefiz-Veranstaltung im Herbst (meist im November)

Das Eine-Welt - Team

Leiterin des Eine-Welt-Teams ist Frau Gabriele Schwarz

Eine-Welt-Verkäufe

Neben unseren angekündigten Verkaufsaktionen haben Sie auf Dauer folgende Einkaufsmöglichkeiten:
Eingangsbils Eine-Welt-Kreis-Laden in St. Magdalena
(kl)Eine-Welt-Laden in St. Magdalena
Eine-Welt-Waren
Wegen der Unwirtschaftlichkeit der Lagerung des großen Warensortiments haben wir den ständigen Verkauf eingestellt. Sie können die Waren aber weiterhin im "(kl)Eine-Welt-Laden" in St. Magdalena erwerben.
Öffnungszeit: Donnerstag von 16:00 - 18:00 Uhr, Sonntags von 11.00 - 11:30 UhrNäheres im Internet unter www.st-magdalena-otn.de
Kerzenverkauf Eine-Welt-Kreis
Kerzen für jeden Anlass
Kerzen
Individuell verzierte Schmuckkerzen erhalten Sie ganzjährig im Pfarrbüro, auf Wunsch auch nach eigenen Vorstellungen. Im Vorraum können Sie eine ständige Ausstellung unverbindlich besichtigen.
Eine-Welt-Verkauf in St. Otto
Eine-Welt-Waren-Verkauf für Argentinien in St. Otto
Einmal monatlich nach der Vorabendmesse am
Samstag und nach der Sonntagsmesse bauen
Brigitte und Karl Hörger in der Kirche St. Otto auf
einem Tisch ihr Eine-Welt-Waren-Sortiment auf:
Mehrere Kaffee- und Teesorten, Kakao,
Schokoladen, Trockenfrüchte, Honig, Wein u.a.
Der Erlös geht zum Großteil an die „Fair-Trade“-
Händler und Produktionsgenossenschaften.
Überschüsse und Spenden sind aber für Capiovi
Misiones an der Grenze Paraguay/Argentinien,
als Hilfe für die Guarani-Indianer bestimmt.
Termine für den Verkauf im Monatsanzeiger.

Dorthin leiten wir Ihre Spenden:

Colegio Ave Maria - Missionsschule in La Paz, Bolivien
Colegio Ave Maria im La Paz / Bolivien
Das COLEGIO AVE MARIA, in einem Armenviertel von La Paz in 3800m Höhe gelegen, ist die größte Schule Boliviens. Diese Einrichtung, ursprünglich eine kleine Indioschule, wurde 1971 von Zisterzienserinnen aus der Abtei Seligenthal übernommen. Der Anfang war sehr schwer. Es fehlte an Brot Wasser und vor allen Dingen an Hygiene. Da es keine regelmäßigen Zuwendungen gab, musste täglich eine Schwester mit einigen Kindern auf den Markt gehen, um sich von Marktfrauen Obst, Fleisch und Gemüse in ihren Bettelsack stecken zu lassen.
Heute werden dort rund 4500 Kinder und Jugendliche unterrichtet und versorgt.
Die Einrichtung besteht inzwischen aus einem Internat, einem sehr bescheidenen Kloster, zusätzlichen Klassenzimmer, einem neuen Schultrakt für das Gymnasium, einer Hauswirtschaftsschule, ärztlichem Gesundheitsdienst, Kindergarten, Turnhalle und Lehrwerkstätten für Mädchen und Jungen (Schulküche, Nähzimmer, Schreinerei Schlosserei und Elektrotechnik). Durch den Erwerb einer Finca in fast 4000m Höhe ist es nunmehr auch möglich die Versorgung der Kinder und Schwestern mit Grundnahrungsmittel weitestgehend sicherzustellen.
Das Projekt wird zur Gänze durch private Spenden aus der Heimat finanziert. Weder von staatlichen noch von kirchlichen Stellen gibt es Unterstützung. So werden wir, wie schon in der Vergangenheit, diese tapferen Schwestern auch in der Zukunft unterstützen und das nicht nur materiell. Die katastrophale wirtschaftliche und politische Lage des Landes macht den Schwestern und ihren bolivianischen Mitarbeitern das Leben schwer; unsere Solidarität gehört ihnen.
Weiter Informationen finden sie unter www.colegio-avemaria.de
Sr. Maria Stadler mit Bischof Werth zu Besuch in St. albertus Magnus
Sr Maria Stadler mit Bischof Werth zu Besuch
Schwester Maria Stadler
Armenseelsorge in Novosibirsk / Sibirien
Schwester Maria Stadler ist in der Diözese "Von der Verklärung" in Nowosibirsk in Sibirien, einer der fünf katholischen Bistümer in Russland, tätig. In Russland sind Katholiken eine konfessionelle Minderheit, das Bistum in Sibirien ist das flächenmäßig größte der Welt. Maria Stadler ist ehemalige Ottobrunnerin. Sie ließ den Kontakt zu ihrer Heimatpfarrei nie abreißen, ihre Besuche in St. Albertus Magnus führten zur Partnerschaft.
Pater Gerhard - Afrika
Hilfe für Aids-Waisen
Haiti-Hilfe
Wir schlossen uns dem Haiti-Hilfsprojekt „Hands Together“ dreier brasilianischer Padres des Salesianer-Ordens an. Näheres hierzu im Internet unter www.handstogether.org oder www.osfs.eu/aktuell/erdbeben_haiti.html.
Am 12.01.2010 hat ein Erdbeben Haiti erschüttert und mehrere Hunderttausend Menschenleben gefordert. Über drei Millionen Menschen waren betroffen. Es war das weltweit schwerste und verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts. Die Folgen sind bis heute unabsehbar. Hunger, Obdachlosigkeit, Trauer über den Verlust von Familienangehörigen, herumstreunende kriminelle Banden und die Krankheit Cholera - eine der schlimmsten Seuchenerkrankungen – bedrohen die Menschen dort. Auch heute noch braucht Haiti finanzielle Hilfe. Viele Menschen leben noch immer in Notunterkünften, die während der Hurrikansaison dem Wind, Sturm und Regen nicht standhalten können.