Pfarrverband Ottobrunn

St. Albertus Magnus | St. Otto

Die Firmung

Illustration Firmung

Am Übergang zum Erwachsenwerden brauchen junge Menschen Kraft
und Halt. In der Taufe hat Gott zu ihnen Ja gesagt;
bei der Firmung dürfen sie ihr eigenes Ja zu Gott sagen.

Firmlinge sollen die Chance bekommen, sich zu mündigen Christen
zu entwickeln, die ihre Aufgaben in der Kirche und der Gesellschaft
verantwortungsvoll wahrnehmen. Durch die Firmung erfahren sie,
dass sie nicht "von allen guten Geistern verlassen sind",
sondern, dass Gottes Geist sie trägt und begleitet!


Ein Wort an die Eltern hier

Die Firmvorbereitung

Liebe Jugendliche / lieber Jugendlicher, liebe Eltern,

wir laden Dich ganz herzlich ein, das Sakrament der Firmung zu empfangen.

Als du klein warst haben dich deine Eltern taufen lassen und somit den Grundstein gelegt für deinen Glauben und für deine Zugehörigkeit zur katholischen Kirche. Jetzt bist du gefragt. Jetzt liegt es an dir, dich zu entscheiden, ob du deinen Lebensweg bewusst als Christ/Christin und als Mitglied der Kirche in einer konkreten Gemeinde gehen willst. Denn im Sakrament der Firmung bekräftigst du diesen Entschluss vor der ganzen Gemeinde und erhältst von Gott her die Zusage, dass er dich mit seiner Kraft auf deinem Lebensweg führen und begleiten will. Ob du zu diesem Sakrament der Firmung gehen willst, ist nun deine Entscheidung.

Zusammen mit allen Jugendlichen des Pfarrverbandes, die im kommenden Schuljahr 12 / 13 die 8. oder 9. Klasse besuchen oder 14 bzw. 15 Jahre (bis spätestens Juni 2013) und älter sind, kannst Du dich zur Vorbereitung auf die Firmung anmelden.

Bei der Anmeldung habt Ihr bitte mit dabei:
  • eine Kopie ihres Taufzeugnisses, (zu finden im Stammbuch – bitte nicht das Original)
  • das ausgefüllte und von den Eltern unterschriebene Anmeldeformular,
  • das ausgefüllte Blatt mit den organisatorischen Angaben
  • ein Passfoto (oder Foto, auf dem Du gut zu erkennen bist)
  • und einen Unkostenbeitrag von 20,- € mit.
Auf Euch kommen fünf Gruppenstunden, einige gemeinsame Gottesdienste, sowie ein gemeinsamer Besinnungstag zu. Alles in allem, damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst, werden es ca. 12 Termine sein.

Ein erster Elternabend, bei dem auch die Paten eingeladen waren, fand am Dienstag, 25.09.2012 um 20:00 Uhr im Pfarrsaal von St. Otto statt, erstes Treffen aller Firmlinge war dann am Donnerstag, 4. Oktober um 17:00 Uhr in St. Albertus Magnus.

Die Firmung selbst wird dann voraussichtlich Anfang Ende Februar 2013 in unserer Pfarrkirche St. Albertus Magnus stattfinden.

Wichtig ist auch noch die Wahl eines Firmpaten bzw. einer Firmpatin. Der/die Firmpate/in soll dich auf deinem Weg zur Firmung wie auch auf deinem Lebensweg helfen und dir zur Seite stehen. Er oder sie muss Mitglied der katholischen Kirche und selbst gefirmt sein und sollte aktiv am kirchlichen Leben einer Gemeinde teilnehmen. Außerdem sollte er oder sie einen „guten Draht“ zu dir haben. Bitte mache dir jetzt schon Gedanken, sprich mit deiner Familie darüber und melde uns den/die Firmpaten/in an. Falls du es noch überlegen möchtest, kannst du den Firmpaten bzw. die Firmpatin noch später anmelden, aber nicht später als einen Monat vor der Firmung.

Wir freuen uns schon auf die gemeinsamen Stunden und wünsche uns für die kommende Zeit viel Freude an unserem Handeln, die Unterstützung Eurer Eltern und Gottes Segen für unser Tun. Sollten noch Fragen offen sein, stehe ich gerne jeder Zeit zur Verfügung.
Was muss ich als Firmpate erfüllen?
Zu jeder Firmung gehört natürlich ein Pate oder eine Patin. Was versteckt sich hinter diesem Patenamt und was muss man beachten?
Wichtig ist, dass die Jugendlichen ihren Paten/in selbst wählen. Es soll ein Mensch sein, dem sie vertrauen, mit dem sie sich gut verstehen und der auch zu einer Anlaufstelle werden kann, wenn es zu Hause mit den Eltern oder in der Schule knirscht. Der Pate/die Patin übernimmt die Verantwortung, dem Jugendlichen ein Vorbild in Leben und Glauben zu sein und steht im Gottesdienst öffentlich – im wahrsten Sinn des Wortes – hinter dem Firmling. Deshalb ist es wichtig, dass der Pate/die Patin selbst dem katholischen Glauben angehört, Erstkommunion hatte und gefirmt ist. Eltern sollten aus diesen Gründen keine Patenschaft für ihre eigenen Kinder übernehmen. Die Volljährigkeit ist keine Voraussetzung, aber ein Mindestalter von 16 Jahren ist in unserer Erzdiözese festgesetzt.

Für alle weiteren Fragen steht Ihnen Christine Stauß gerne zur Verfügung unter Tel. (089) 610 66 73-0.

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