Pfarrverband Ottobrunn

St. Albertus Magnus | St. Otto

Presseinformationen Archiv 04/2015 - 06/2015

21. 06. 2015 - Kirchenmusik in St. Otto
Am Sonntag, 21. Juni 2015, wird der Gottesdienst in St. Otto um 10.30 Uhr musikalisch gestaltet . Mit der Auswahl der einzelnen Messteile gestaltet Kirchenmusiker Christoph Koscielny eine Reise durch die Musikgeschichte vom 16. ins 20. Jahrhundert. Unter seiner Leitung singt der Kirchenchor „Kyrie“ aus der Missa pour un plaisir von Blasius Ammon (1558-1590), „Gloria“ aus der Missa a capella von Andrea Lotti (1667-1740), „Credo“  aus dem Deutschen Hochamt von Michael Haydn (1737-1806), „Sanctus“ aus einer Choralmesse von Anton Bruckner (1824-1896) und „Agnus Dei“  aus der Missa tertia von Lajos Bardos (1899-1986). (15.06.2015, Stiebler)

Gospelchor des Pfarrverbandes
Gospelchor des Pfarrvebandes
20. / 21. 06. 2015 - Tag der Musik
Der Pfarrverband Ottobrunn lädt zu zwei Konzerten ein, die im Rahmen des Tages der Musik stattfinden. Jedes Jahr wird der "Tag der Musik" mit Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet ausgetragen. In diesem Jahr ist dieses Festival der Musik vom 19. bis 21. Juni und steht unter dem Motto: "ERBE schützen - VIELFALT leben - ZUKUNFT bauen".

- Am Samstag, 20. Juni, präsentiert sich der Gospelchor "sound of spirit", begleitet von einer Jazzband, bei einer Gospelchornacht, ab 20 Uhr in St. Albertus Magnus. Die Veranstaltung findet im Pfarrsaal mit einer Getränkebar und in einer Jazzclubatmosphäre statt. Die Besucher dürfen sich auf ein besonderes Erlebnis freuen.

Chor "Fantana musicale" in St. Otto
Fontana musicale
-  Der Kammerchor "fontana musicale" gestaltet ein Konzert am Sonntag, 21. Juni um 19 Uhr in der Kirche St. Albertus Magnus. Auf dem Programm stehen Werke für Chor a capella von Max Reger und Edward Elgar, sowie Musik für Chor mit Orgelbegleitung von Charles Villiers Stanford und Heinrich Schütz. Die Orgel spielt Brigitte Schweikl-Andres (Kirchenmusikerin in St. Maximilian Kolbe, Neuperlach), die außerdem auch reine Orgelwerke von J.S. Bach und C.H. Rinck vortragen wird.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um Spenden für die Kirchenmusik wird am Ausgang gebeten. (15.06.2015, Stiebler)

20. 06. 2015 - „Geh aus mein Herz und suche Freud“
Ökumenischer Gottesdienst 2015 in der Michaelskirche
Michaelskirche: Ökumen. Gottesdienst 2015
war das Motto des Ökumenischen Gottesdienstes am 20. Juni 2015 in Ottobrunn, zu dem Dekan Mathis Steinbauer in der Michaelskirche über 120 Mitglieder der Pfarreien St. Albertus Magnus, St. Magdalena, St. Otto, der Michaelskirche und der Freien evangelischen Gemeinde München-Südost begrüßte.
Nach einem von Maik Führing (Freie evangelische Gemeinde) gesprochenen Lob- und Dankgebet wurde gemeinsam Psalm 104 gelesen; der Satz „Du feuchtest die Berge von oben her“, war Realität, denn der für die Wiese am Maibaum geplante Gottesdienst war wegen des schlechten Wetters in die große Michaelskirche verlegt worden.
Dekan Steinbauer und Gemeindereferentin Christine Stauß(Pfarrverband Ottobrunn) brachten Gedanken zum Lied Paul Gerhardts, das zum Motto des Gottesdienstes gewählt worden war; in Wort und Melodie versuchte der Dichterkomponist die Menschen nach dem 30-jährigen Krieg in einem verwüsteten Land aufzumuntern und auf die Schönheit der Schöpfung zu verweisen. Die insgesamt 15 Strophen wurden, in einzelne Themenabschnitte unterteilt, gesungen und von Orgel und Bläserchor der Michaelskirche unter Dietrich Magnus begleitet.
Ökumenischer Gottesdienst 2015 in der Michaelskirche
Die Natur stimmt froh, aber sie mahnt auch - Pater Tadeusz Sobczyk (St. Magdalena) las aus dem Markusevangelium 24,32-36, das Gleichnis vom Feigenbaum, in dem Jesus auf die Endzeit verweist.
Das Lied führt von der Erde in den Himmel zu den Psalmen singenden Engeln und endet mit Bitten, ins ewige „Paradeis“ zu kommen.
Das Seelsorgeteam verteilte bunte Zettel in Form ausgeschnittener Äpfel, Birnen, Kirschen, auf die jeder Besucher schreiben sollte, was er als Frucht seiner Bemühungen im Leben betrachtet. Die Ergebnisse wurden dann auf einem Baum-Plakat an der Kirchenwand befestigt; viele hatten ihre Kinder aufgeschrieben, andere Haus oder Garten u.a.
Mitglieder der teilnehmenden Pfarreien trugen die Fürbitten vor, jeweils unterstützt von einem Ton der Ökumeneglocke und einem gesungenen Kyrie eleison. Die Kollekte geht an die Erdbebenopfer in Nepal.
Dekan Steinbauer dankte allen die diesen traditionellen Ökumenischen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten, und nach dem gemeinsamen Segen endete die Feier mit dem feierlichen „Großer Gott, wir loben dich“.   
(21.06.2015, Stiebler)
Auf dem Foto von links:
Nicolas Gkotses, Pater Tadeusz Sobcyk (beide St. Magdalena), Dekan Mathis Steinbauer, Maik Führing (FeG), Christine Stauß, Pfarrer Philipp Wahlmüller (beide Pfarrverband Ottobrunn).

Ökumenischer Gottesdienst 2014
Ökumenischer Gottesdienst 2014
20. 06. 2015 - Ökumene auf der Maderwiese
Mit dem traditionellen Gottesdienst im Freien am Samstag, den 20. Juni um  18 Uhr auf der Ottobrunner Festwiese (Maderwiese) demonstrieren die Christen beider Konfessionen wieder ihre gemeinsame Verant-wortung. Unter dem Motto „Geh aus, mein Herz, und suche Freude“
des bekannten Liedes von Paul Gerhardt laden die evangelisch-lutherische Michaelskirchengemeinde, die drei katholischen Pfarreien und die Freie evangelische Gemeinde München-Südost (FeG) alle Ottobrunner und die benachbarten Gemeinden zum Mitfeiern ein. Personen mit Hörproblemen hilft eine Hörschleife; für Gehbehinderte, die keine Fahrgelegenheit haben, kann nach Anmeldung bis 16. Juni bei ihrem Pfarramt ein Fahrdienst organisiert werden.
Der Gottesdienst ist beim Maibaum auf der Maderwiese, sodass bei gutem Wetter einem anschließenden gemütlichen Zusammensein im benachbarten Biergarten nichts im Wege steht. Sollte wider Erwarten das Wetter nicht mitspielen, findet der Gottesdienst in der Michaelskirche in der Ganghoferstraße statt.
(12.05./11.06.2015, Dill)

19. 06. 2015 - Kardinal Wetter firmt in Ottobrunn
Am Freitag, den 19. Juni kommt der frühere Erzbischof Kardinal Friedrich Wetter nach Ottobrunn. Bei einem Festgottesdienst um 17.00 Uhr in St. Albertus Magnus wird er 38 Jugendlichen aus dieser Pfarrei und  aus St. Otto das Firmsakrament spenden. Anschließend treffen sich die Firmlinge mit dem Bischof zu einem Stehempfang im Pfarrsaal.
Es wird dringend darauf hingewiesen, dass in der Albert-Schweitzer-Straße nur ganz wenige  Parkplätze sind. Mit dem Auto anreisende Eltern, Paten und Verwandte müssen daher erheblichen Zeitaufwand für Parkplatzsuche in der weiteren Umgebung und für den Anmarsch in die Kirche einrechnen. Die Anfahrt mit der Buslinie 210 (alle 10 Minuten ab Neuperlach-Süd zur Haltestelle Röntgenstraße) wird empfohlen.
(12.05./11.06.2015. Dill)

Ausflug des Frauenkreises nach St. Korbinian
mit Heimatpfleger Günther Staudter vor St. Korbinian
17. 06. 2015 - St. Otto besucht St. Korbinian – Ausflug des Frauenkreises
Jeweils am dritten Mittwoch im Monat ist das traditionelle Frauenkreis-Treffen; daher ging es am 17. Juni 2015 unter Führung von Therese Hörsgen in die Nachbar- und Muttergemeinde Unterhaching, nach St. Korbinian. Heimatpfleger Günter Staudter begrüßte die 17 Damen und einen Herren und führte sie in und um die idyllisch gelegene Kirche.
Nach einem kurzen Bericht über die - im Vergleich zu Ottobrunn – lange Tradition Unterhachings ging es um die Geschichte von St. Korbinian, einer sog. Torturmkirche. In den „Konradinischen Diözesanmatrikeln“ in Freising wird die Kirche bereits 1315 erwähnt, sodass sie in diesen Tagen ihr 700-jähriges Bestehen feiert. Aus der romanischen Holzkirche, die abbrannte, entstand die Kirche „Mariä Himmelfahrt“, die durch historische Ereignisse und bauliche
Ausflug des Frauenkreises nach St. Korbinian - Relief "Heiliger Wandel"
Wandrelief "Heiliger Wandel"
Erweiterung, über Einflüsse von Gotik, Barock, Renaissance und Neuromanik zur heutigen Dorfkirche wurde. Die Kirche war Ziel zahlreicher Wallfahrer, unter ihnen auch das Kurfürstenpaar Ferdinand Maria und Henriette Adelaide, deren Kinderwunsch durch die Geburt Max Emanuels erfüllt wurde. Auf dem 1669 gestifteten Gnadenbild der Heiligen Familie (heute am Hochaltar) trägt Maria die Züge Henriette Adelaides und Jesus vielleicht die Max Emanuels. Dieses Bild wurde als „Heiliger Wandel“ bezeichnet: es zeigt die Heilige Familie auf dem vom Evangelisten Lukas beschriebenen Heimweg vom Tempel in Jerusalem nach Nazareth. Wegen des großen Andrangs zu dieser Wallfahrt wurde an der Ostseite des Turms im 18. Jahrhundert eine Kopie des Gnadenbildes in Form eines Mörtel-Stuck-Reliefs angebracht. Das Interesse an Wallfahrten ließ allerdings in späterer Zeit spürbar nach, und es wurde auch allmählich übersehen, dass es sich um eine Marienkirche handelte, sodass 1835 der Patroziniumswechsel zu St. Korbinian erfolgte.
Nachdem die Ottobrunner auch das Außenrelief des Heiligen Wandels bewundert hatten, dankten und verabschiedeten sie sich vom Heimatpfleger und der Dorfkirche in Unterhaching, um sich in der Gastronomie der Nachbargemeinde für die Heimfahrt zu stärken. (19.06.2015, Stiebler)

16. 06. 2015 - Recht auf Leben - Recht auf Sterben
In der gemeinsamen ökumenischen Vortragsreihe „Glauben stärken“ der Ottobrunner Pfarreien spricht der Krankenhausseelsorger Pfarrer Thomas Kammerer am Dienstag, den 16. Juni zum Thema „Recht auf Leben - Recht auf Sterben. Das Thema greift die aktuelle Diskussion in der Politik um eine Sterbehilfe auf und versucht Standpunkte und Hintergründe aus christlicher Sicht zu interpretieren. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Pfarrsaal St. Otto in der Beiserstraße 1. (12.05./07.06.2015, Dill)

09. 06. 2015 - Christentum und Islam – Podiumsdiskussion in St. Albertus Magnus
Auf die Frage „Was schätzen Sie am Christentum?“, antwortet Dr. Ahmad Al-Khalifa, Leiter des Islamischen Zentrums München (aufgewachsen in einen französischen katholischen Internat und Mitglied der Evangelischen Akademie Tutzing): Barmherzigkeit, Verbreitung des Wissens, die Hierarchie, das Zusammenwirken mit dem Staat in Form des Konkordats und die Zehn Gebote, die auch die Fünf Säulen des Islam beinhalten. Pfarrer Dr. Rainer Oechslen, Beauftragter der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für interreligiösen Dialog und Islamfragen, schätzt am Islam das unbedingte Gottvertrauen – InshAllah, die Strukturierung des Alltags durch die Gebetszeiten und die Egalität in der Religion – alle Menschen sind gleich – kein Rassismus!
Mit diesen beiden Statements hatte die Podiumsdiskussion im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus am 9. Juni 2015 begonnen, zu der Dekan Mathis Steinbauer über 100 Besucher begrüßen konnte.
In sieben religiös gemischten Gruppen wurden die Themenbereich „Was schätze ich am Islam“, „Was ich schon immer wissen wollte“ und „Was ist mir in meiner Religion besonders wichtig“ diskutiert und danach im „Plenum“ einige Fragen gestellt. Oechslen: Im Christentum ist der Glaube an die Menschwerdung Gottes unverzichtbar. Die Bibel ist wohl ein heiliges Buch, aber ihr ist nichts Menschliches fremd. Das Christentum zeigt großen Abstand zu allem, was Geld bedeutet; alles ist nur von Gott anvertraut. Al-Khalifa: Das Minimum, das jeder Muslim zu erfüllen hat, besteht in den Fünf Säulen des Islam: der Glaube an Gott und die Propheten, das fünfmalige tägliche Gebet, Fasten (Verzichten), Almosen geben (Nächstenliebe, damit kein Neid entsteht) und die Pilgerreise nach Mekka, ein großes Potential an Gebeten.
Auf die Frage aus dem Publikum nach dem Missionsauftrag („Alle Religionen sind gleich gut, aber meine ist doch besser!“) zitierte der evangelische Theologe das Matthäus-Evangelium „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker!“ Die Christen sind nicht verpflichtet, alle anderen zu Christen zu machen, aber niemandem darf das Evangelium vorenthalten, keiner darf zurückgewiesen werden.
Al-Khalifa: Der Islam missioniert nicht, er lädt ein. Es gibt keinen Zwang, in den Islam einzutreten, und auch nicht, dabei zu bleiben. Gott wollte die Vielfalt, und daher gibt es eben mehrere Religionen. 
Ziel der Veranstaltung war es gewesen, sachlich zu informieren und über seinen eigenen Standpunkt klar zu werden. Nicht die Unterschiede, sondern die Bemühungen um ein tolerantes und friedliches Miteinander sollten im Mittelpunkt stehen.
Dass Barmherzigkeit ein Kernpunkt in beiden Religionen ist und dies zur Toleranz auffordert, war abschließender Konsens des Abends, zu dem DIKO (Deutsch-Islamischer Kulturkreis Ottobrunn e.V.), die Michaelskirchengemeinde, die Pfarrverbände „Vier Brunnen“ und Ottobrunn sowie die Freie evangelische Gemeinde München Südost eingeladen hatten. Zum Dank überreichte Hussein Durmic vom DIKO beiden Referenten je ein Exemplar des von ZIE-M neu herausgebrachten Buches „München und der Islam“. Nach fast drei Stunden dankte Dekan Steinbauer allen für Vorbereitung und Durchführung des Podiumsgesprächs und für die Zukunft deutete er eine mögliche Fortsetzung an. Großer Beifall gerade hierzu zeigte, dass mit dieser Veranstaltung ein wertvoller Schritt für das interreligiöse Zusammenleben gelungen ist.    
(10.06.2015, Evamaria Stiebler / Peter Dill)

09. 06. 2015 - Religionen kennenlernen und wertschätzen
Am Dienstag, den 9. Juni laden der deutsch-islamische Kulturkreis Ottobrunn (DIKO e.V.), die Evang.-Luth. Michaelskirchengemeinde, die Freie Evangelische Gemeinde (FeG), und die katholischen Pfarrverbände 4 Brunnen und St. Albertus Magnus / St. Otto zu einem interreligiösen Dialog zwischen Muslimen und Christen ein. Hierzu findet um 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Albertus Magnus Ottobrunn, Albert-Schweitzer-Straße 2 ein Podiumsgespräch statt. Ergänzt wird es durch Gesprächsgruppen, bei denen sich die Besucher mit ihren Gedanken und Fragen einbringen können. Gesprächspartner sind der Leiter des Islamischen Zentrums München, Dr. Ahmad Al-Khalifa und Pfarrer Dr. Rainer Oechslen, Beauftragter der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für interreligiösen Dialog und Islamfragen.
Die Angst vor einer Islamisierung des Abendlandes, gebündelt in der so genannten Pegida-Bewegung, beherrschte wochenlang die Medien. Anti-Pegida Demonstrationen schafften es, Tausende gegen die ausländerfeindlichen Parolen zu mobilisieren. Demonstrationen als Möglichkeit der Meinungsäußerung sind wichtig. Ebenso wichtig ist es aber, sich sachlich zu informieren, das Gespräch mit dem vermeintlich „Fremden“ zu suchen und sich über seinen eigenen Standpunkt klar zu werden.
Diesen Weg möchten die Einladenden  mit ihrer Veranstaltung am 09.06. beschreiten. Nicht Abwertung oder das Fixieren auf die Unterschiede der Religionen sollen im Mittelpunkt des Abends stehen, sondern die wertschätzende Auseinandersetzung mit diesen beiden abrahamitischen Religionen. Die Veranstalter wollen auch auf diese Weise zu einem toleranten und friedlichen Miteinander der Menschen vor Ort beitragen und sich gegen die Spaltung unserer Gesellschaft einsetzen. (12.05./30.05.2015, Bauer/Dill)

Fronleichnamsgottesdienst auf der Eichendorffwiese
04. 06. 2015 - Der Herrgott meinte es gut …
So konnten bei Bilderbuchwetter auf der Ottobrunner Eichendorff-Wiese  ca. 400 Gläubige der drei katholischen Pfarreien mit ihren Pfarrern Pater Tadeusz Sobczyk und Philipp Wahlmüller gemeinsam das Fronleichnamsfest feiern. Nach dem Gottesdienst zogen zwei farbenprächtige Prozessionen nach St. Magdalena und St. Otto, wo schließlich  auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Dank aber auch an die Freiwillige Feuerwehr, die neben einer Fahnenabordnung beim Auf- und Abbau sowie bei der Absicherung der Prozessionen tatkräftig präsent war. (09.06.2015 an "Mein Ottobrunn", Dill)

Fronleichnam 2015
04. 06. 2015 - Fronleichnam in Ottobrunn
Bei strahlendem Wetter waren am 4. Juni 2015 400 Gläubige auf die Eichendorffwiese gekommen, wo Pfarrer Philipp Wahlmüller und Pater Tadeusz Sobczyk um 10 Uhr gemeinsam die Messe der drei Ottobrunner Pfarreien (St. Albertus Magnus, St. Magdalena und St. Otto) feierten. Für die musikalische Gestaltung sorgten vier Bläser und Kirchenmusiker Christoph Koscielny. Das Evangelium berichtet von der Speisung der 5000, die Christus gefolgt waren, mit fünf Broten und zwei Fischen – „ ..... und als alle satt waren, sammelten sie noch zwölf Körbe voll!“ Das Thema Brot stand auch im Zentrum von Wahlmüllers Predigt: von der Verschwendung von Lebensmitteln einerseits und von den vielen Aktionen gegen den Hunger andrerseits; besonders erwähnte er den Ottobrunner Tisch, die Hilfe für die Asylbewerber, den „Eine-Welt-Verkauf" und die Helferkreise. Brot ist Nahrung für den Leib, wie Liebe für die
Fronleichnam 2015
Seele – Brot ist Liebe, und dieses Brot wird in Form der Hostie zu Fronleichnam durch die Straßen getragen.
Die an den Gottesdienst anschließende Prozession führte die Fahnenabordnung der Feuerwehr an, gefolgt von Ministranten, Erstkommunionkindern, dem Himmel, den Musikern und den Gläubigen – unter ihnen Ottobrunns Zweite Bürgermeisterin Monika Modrow-Lange.
Unter dem Himmel ging Pfarrer Wahlmüller mit der Monstranz, in der die Hostie gezeigt wird; den Himmel trugen wie bereits im Vorjahr zwei Frauen und zwei Männer: Andrea Hopf und Johannes Hofellner von St. Albertus Magnus sowie Karin Weber und Georg Weigert von St. Otto. Die Prozession führte durch Pestalozzistraße und Am Bogen zum Rathaus, wo an dem vor dem Eingang aufgebauten Altar eine Andacht stattfand. Von dort ging es weiter in die St.-Otto-Kirche zur Schlussandacht mit feierlichem Segen.    
Fronleichnam 2015
Danach strömten zahlreiche hungrige und durstige Gäste zum gemeinsamen Frühschoppen in Pfarrsaal und Atriumhof, wo viele fleißige Hände schon seit den frühen Morgenstunden alles vorbereitet hatten. Man stärkte sich an sommerlich geschmückten Tischen mit Weißwürsten, Brezn und Getränken.
Ein ganz großes Dankeschön allen, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben: der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn für Transport und Sicherung auf den Straßen, den Musikern, Gemeindereferentin Christine Stauß, Ministrantinnen und Ministranten, den Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen und nicht zuletzt dem Frauenkreis von St. Otto!
(05.06.2015, Stiebler)

04. 06. 2015 - Fronleichnamsprozession
Nach zwei Jahren Pause feiern die drei katholischen Pfarrgemeinden Ottobrunns am Donnerstag, den 4. Juni das Fronleichnamsfest wieder gemeinsam mit einem Festgottesdienst um 10.00 Uhr (Achtung: geänderte Zeit ggü. Vorjahren!)
Fronleichnamsgottesdienst auf der Eichendorffwiese
Fronleichnamsgottesdienst 2014
auf der Eichendorffwiese. Anschließend zieht der Pfarrverband Ottobrunn mit einer Prozession durch die Ortsmitte zur St.-Otto-Kirche. Der Weg mit dem Allerheiligsten führt durch die Pestalozzi-Straße – Am Bogen – Rathausstraße und die Friedenstraße. Am Altar auf dem Rathausplatz ist Zwischenhalt für eine Gebetsandacht. Die Anwohner des Prozessionsweges werden gebeten ihr Haus bzw. den Zaun mit Blumen und Girlanden zu schmücken und die Straßenseite der geraden Hausnummern von geparkten Fahrzeugen frei zu halten.
Ein viertelstündiges Glockenläuten in den Kirchen am Fronleichnamstag von 9.00 bis 9.15 Uhr kündigt an, dass der Gottesdienst auf der Eichendorffwiese stattfindet. Sollte das Wetter die Feier im Freien unmöglich machen, läuten nur die Glocken von St. Otto und St. Magdalena, und zwar erst um 9.45 Uhr bzw. 10.15 Uhr zu den dann jeweiligen Gottesdiensten um 10.00 Uhr in der Otto-Kirche bzw. um 10.30 Uhr in St. Magdalena. Unabhängig vom Wetter lädt St. Otto nach der kirchlichen Feier zum weltlichen Ausklang mit einem Frühschoppen im Pfarrzentrum ein. (12.05.2015, Dill)

11. 05. 2015 - Friedensgebet im Mai fällt aus
Das für Mittwoch 20. Mai 2015, 19 Uhr in der Ökumenischen Hochschulkirche Neubiberg geplante Friedensgebet muss leider ausfallen, weil der ursprünglich geplante Veranstalter wegen anderer Aufgaben überlastet ist und außerdem zum gleichen Zeitpunkt in einigen der beteiligten Pfarreien andere Veranstaltungen stattfinden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Das nächste Friedensgebet ist für 17. Juni in St. Magdalena, Ottobrunn, vorgesehen.
(11.05.2015, Dill)

Wallfahrtskirche St. Ottilie in Möschenfeld
10. 05. 2015 - Ottobrunner Maiandacht in Möschenfeld
Am Sonntag, den 10. Mai um 17.00 Uhr feiern die Pfarrgemeinden St. Albertus Magnus und St. Otto wieder gemeinsam ihre traditionelle Maiandacht in der Wallfahrtskirche   St. Ottilie in Möschenfeld. Die feierliche Andacht wird mit Liedern und Chorsätzen zu Ehren Marias durch den Kirchenchor St. Otto unter der Leitung von Christoph Koscielny gestaltet. (05.05.2015, Dill)

10. 05. 2015 - Ottobrunner Orgel Osterklang: “Orgelmusik zu vier Händen und zwei Füßen”
Das vierte und letzte Konzert der Reihe „Ottobrunner Orgel Osterklang“ findet am Sonntag, 10. Mai, um 19 Uhr in St. Albertus Magnus statt. Der für diesen Abend vorgesehene Organist Gerhard Franke aus Kolbermoor muss wegen einer Operation am Knie das Pedalspiel auf der Orgel vorerst ruhen lassen. Die Hände bereiten ihm aber keine Probleme, und so entschieden sich Franke und Christoph Koscielny, Ottobrunner Kirchenmusiker und Initiator der Konzertreihe, Orgelmusik für vier Hände und zwei Füße (nämlich denen von Koscielny) zu spielen. Die beiden Organisten werden miteinander vortragen: eine Fantasie von A. Hesse aus Breslau, Präludium & Fuge des Wiener Komponisten Albrechtsberger und eine Bearbeitung des berühmten „Halleluja“ aus dem Oratorium “Messias” von Händel. Gerhard Franke wird zudem auch noch alleine mit sehr wenig oder keinem Pedalgebrauch spielen. Christoph Koscielny wiederholt einige Stücke vom zweiten Konzert, das am 19.4. in St. Magdalena stattfand. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden für die Kirchenmusik beim Ausgang werden erbeten. (05.05.2015, Stiebler)

Stubnmusi St. Otto
06. 05. 2015 - Maiandacht mit der Stubnmusi
Am Mittwoch, 6. Mai 2015, wird die Maiandacht in St. Otto um 18.30 Uhr von der Stubnmusi mitgestaltet. Es erklingen alte Marienlieder, wie „Der hell leuchtende Stern Maria“, und neuere aus dem Gotteslob, sowie die „Freuenneuhartinger Weis‘“ und das Andachtsmenuett. (01.05.2015, Stiebler)
 
Auf dem Bild v.l.
Therese Hörsgen (Zither), Ernst Hackmann (Bass), Theo Säugling (Akkordeon),
Uli Jägers (Blockflöte), Karl Semmler (Zither), Annelie Hackmann (Gitarre), Christoph Koscielny (Klarinette); nicht auf dem Bild Uli Meyr (Violine)

03. 05. 2015 - Ottobrunner Orgel-Osterklang
Das dritte Konzert dieser Reihe findet am Sonntag, 3. Mai 2015, um 19 Uhr in der evangelischen Michaelskirche, Ganghoferstraße 28, statt. Auf der großen Riegerorgel aus dem Jahr 1995 mit 31 Registern auf zwei Manualen und Pedal spielt der litauische Organist Prof. Vytenis M. Vasiliunas aus Ottobrunn.
Eingerahmt von zwei großen Werken über das musikalische Thema B-A-C-H (von Christian H. Rinck und Friedrich Liszt) erklingt auch ein großes Werk Johann Sebastian Bachs, die Choralbearbeitung über „Christ lag in Todesbanden“. Außerdem spielt der Organist zwei Orgelwerke aus England, ein französisches Cantabile von César Franck, sowie eine Fuge des litauischen Komponisten und Malers Mikalojus Konstantinas Ciurlionis.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird um Spenden für die Kirchenmusik gebeten.
Diese Konzertreihe entstand auf Initiative von Dekanatsmusikpfleger Christoph Koscielny vom Pfarrverband Ottobrunn. Das vierte und letzte Konzert findet am 10. Mai in St. Albertus Magnus statt.
(29.05.2015, Stiebler)

19. 04. 2015 - Einladung zum Orgelkonzert in St. Magdalena
Am Sonntag, 19. April, findet um 19 h das zweite Konzert der Reihe Ottobrunner Orgel-Osterklang in St. Magdalena statt. Die zweimanualige Orgel mit 25 Registern wurde 1962 von der Firma Carl Schuster & Sohn, München-Perlach, gebaut, und Musik der Romantik kommt auf diesem Instrument besonders zur Geltung. Kirchenmusiker Christoph Koscielny, Ottobrunn, wird außer romantischer Orgelmusik auch den Frühling aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Jazz spielen.
Der Eintritt ist frei! Um Spenden für die Kirchenmusik wird gebeten.
(14.04.2015, Stiebler)

12. 04., 19. 04., 03. 05. und 10. 05. 2015 - Ottobrunner Orgel-Osterklang
Die vier Pfarrgemeinden Ottobrunns laden zu österlichen Orgelkonzerten ein. Diese Konzertreihe entstand durch die Initiative des Kirchenmusikers Christoph Koscielny (Pfarrverband Ottobrunn) und wird heuer zum dritten Mal veranstaltet.
Diesmal startet das Programm am Sonntag, 12. April, um 19 Uhr in der Kirche St. Otto mit dem Organisten Bernhard Gillitzer (Jesajakirche München). Musik der Barockzeit von J.S. Bach, N. Bruhns, J. Pachelbel u.a. erklingt auf der Orgel, die Hubertus Graf von Kerssenbrock 1993 gebaut hat. Dieses Instrument eignet sich besonders für die Wiedergabe barocker Orgelmusik und wird hier von einem Spezialisten für historische Tastenmusik gespielt. Die Zuhörer dürfen sich auf einen besonderen musikalischen Genuss freuen. Der Eintritt ist frei.
Die Termine für die nächsten Konzerte: 19. April in St. Magdalena, 3. Mai in der Michaelskirche und 10. Mai in St. Albertus Magnus, jeweils 19 Uhr, bei freiem Eintritt. Nähere Angaben in der Presse.
(06.04.2015, Stiebler)

12. April 2015 - Kirchenmusik in St. Otto
Am Weißen Sonntag, 12. April 2015, wird der Gottesdienst in St. Otto um 10.30 Uhr musikalisch gestaltet . Unter Leitung von Christoph Koscielny singt der Kirchenchor Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei aus der Missa Festiva in F für gemischten Chor und Orgel von Christopher Tambling. Der 1964 geborene englische Komponist, Organist und Chorleiter ist seit 1997 Leiter des ältesten katholischen Schulchors Großbritanniens. (06.04.2015, Stiebler)

06. 04. 2015 - Spatzenmesse am Ostermontag
Am Ostermontag, den 6. April, führt der Kirchenchor St. Albertus Magnus zur Eucharistiefeier um 10.30 Uhr die „Spatzenmesse“ C-Dur, KV 220 von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Den Beinamen „Spatzenmesse“ verdankt die Messe den einprägsamen Trillern im Sanctus. Mozart komponierte sie 1775 als 19jähriger. Die Kantorin Barbara Klose leitet den Kirchenchor und ein kleines Orchester, an der Orgel spielt Christoph Koscielny.
Bereits am Karfreitag gestaltet der Chor mit Passionsgesängen die Karfreitagsliturgie um 15.00 Uhr.
(28.03.2015, Dill)