St. Hildegard

Paosostr. 25 | 81243 München | Tel. (089) 82 91 34-0 | E-Mail: st-hildegard.muenchen@erzbistum-muenchen.de

Geschichte

Die Pfarrgemeinde St. Hildegard wurde im Jahr 1962 gegründet, um dem durch Neubauten schnell wachsenden Pasinger Westen einen geistig-religiösen Kristallisationspunkt zu geben. Obwohl noch in vorkonziliarer Zeit konzipiert, atmet der Kirchenbau deutlich den Geist des Konzils. Der Altar steht in der Mitte des quadratischen Raums. Die Mauern sind aus unregelmäßig gehauenen Steinen gefügt und ergeben dennoch ein harmonisches Ganzes. Das Dach erinnert an ein Zelt. Dadurch wird angezeigt, daß wir auf Erden keine Bleibe haben, daß das Volk Gottes und seine Kirche immer unterwegs sind. Ein künstlerisches Juwel sind die Glasfenster von Prof. Meistermann.

Die Einweihung der Kirche nahm der damalige Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler vor, ein Überlebender des KZ Dachau. Gründungspfarrer und Leiter der Gemeinde bis zu seinem Tod im Jahr 1987 war Paul Groh. Danach wirkte Rupert Frania von 1987 bis 1997 als Pfarrer, später Stadtpfarrer und Dekan.

Nebenkirche ist die Kapelle im Haus St. Benedikt, Paosostraße 8 sowie die Kapelle “Maria am Wege” an Maria-Eich-Straße.

Schon im Gründungsjahr nahm der Kindergarten seinen Dienst auf. Er steht allen Kindern offen, katholischen und evangelischen, christlichen und nichtchristlichen. Anfang 1993 konnte der erweiterte und von Grund auf renovierte Kindergarten feierlich der Gemeinde übergeben werden.

Die Pfarrbücherei nahm 1963 ihren Dienst auf und ist mit einem Bestand von über 7.500 Titeln eine der leistungsstarken kirchlichen Büchereien. 18 ehrenamtliche Mitarbeiter bewältigen bis zu 20.000 Ausleihen pro Jahr.