St. Hildegard

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Pfarrgeschichte

1315 erscheint der Name Pasing als erster unter den fünf Filialen der Pfarrei Aubing. 1422 brannte die Pasinger Kirche mit dem ganzen Ort ab, so dass eine neue Kirche aus Stein erbaut wurde, die man 1495 vergrößerte. 1438 wurde ein eigenes Benefizium Pasing errichtet. 1881 wird Pasing selbständige Pfarrei mit den Filialen Laim, Pipping, Blutenburg und Obermenzing. Trotz nochmaliger Vergrößerung der Kirche musste bald an einen Neubau gedacht werden. 1905 bis 1909 entstand nach Plänen von Hans Schurr die neue Kirche, die 1918 durch Erzbischof Michael von Faulhaber in Anwesenheit des Königs Ludwig III. auf den Titel "Maria Schutzfrau Bayerns" geweiht wurde. 1907 wurde Laim aus dem Pfarrverband von Pasing gelöst, 1919 Obermenzing mit Pipping. 1958 wurde St. Willibald im Osten von Pasing als eigener Seelsorgsbezirk abgetrennt, 1959 St. Leonhard im Norden.

Da sich auch im westlichen Teil Pasings nach dem 2. Weltkrieg eine rege Bautätigkeit entfaltet hatte, wurde für dieses Gebiet ebenfalls ein Kirchbau erforderlich. Zudem ergab sich die Notwendigkeit, für die Seelsorge an der Pädagogischen Hochschule Pasing (bis zur Verlegung der nunmehr Erziehungswissenschaftliche Fakultät genannten Hochschule an die Universität München im Jahr 1985) ein Zentrum zu schaffen. Mit der Gesamtplanung wurde Architekt Siegfried Östreicher (bekannt durch den Bau der Veniokapelle in München Nymphenburg, durch die Mitarbeit an der Kirche St. Laurentius in München-Gern und den Bau der Landvolkhochschule in der Wies bei Steingaden) beauftragt. Im November 1960 konnte das Studentenwohnheim St. Albertus Magnus bezogen werden.

Im April 1961 begannen die Bauarbeiten für die Kirche St. Hildegard. Am 9. Juli 1961 wurde der Grundstein gelegt. Richtfest der Kirche war am 19. März 1962. Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler konsekrierte die Kirche am 18. November 1962 auf den Titel der hl. Hildegard von Bingen. Am gleichen Tag wurde die selbständige Pfarrkuratie St. Hildegard errichtet, am 1. Januar 1966 zur Pfarrei erhoben.