Pfarrverband Peiting-Hohenpeißenberg

Pfarrweg 1, 86971 Peiting, Telefon: 08861-93091-0, E-Mail: St-Michael.Peiting@erzbistum-muenchen.de

Unsere Hauptkirchen

Pfarrkirche St. Michael Peiting

Pfarrkirche St. Michael 330
Im 11. Jahrhundert wurde eine Michaelskirche erbaut, Teile der heutigen Kirche (unterer Turm, Säulen der Altarmensa) weisen in diese Zeit zurück.
Im 14. Jahrhundert wurde das Gotteshaus offenbar gotisiert, die Krypta und der Taufstein stammen aus dieser Zeit. 1732 – 35 erfolgte eine Umgestaltung in Rokoko (Stuck und Ausmalung).
1783 – 85 wird das Langhaus von Grund auf neu erbaut (1855/56), 1806/07 muss der Turm und Teile des Langhauses auf Grund eines verheerenden Brandes repariert werden.
Im Zuge dieser Baumaßnahmen kommen die drei jetzigen Altäre von F.X. Schmädl aus der Rottenbucher Kirche nach Peiting. (St. Michael – Hochaltar; Petrus, Paulus Seitenaltäre). Das theologische Thema des Langhauses ist ausgerichtet auf Buße, Leid, Bekehrung, Vorbereitung auf die im Chor (Hochaltar) vollzogene Erlösung. Erwähnenswert sind auch die Kanzel sowie die beiden Johannesfiguren am Hochaltar. 1986/87 wird der Chorraum durch Altarinsel, Zelebrationsaltar, Ambo und Priestersitz neu gestaltet. 1889 war der Friedhof (1874 nach Maria Egg verlegt) niedergelegt worden.

Wallfahrtskirche Maria Egg (Mariae Heimsuchung)

Maria Egg 330
Während des 30-jährigen Kriegs (1645) entstand nach Errichtung eines Bildstockes durch den Schneider Lorenz Ette eine Wallfahrt. Um den Bildstock herum errichtete man eine erste Kapelle. 1658 sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, die Weihe findet am 16.06.1655 statt. Das Gotteshaus muss bald vergrößert werden und erhält 1737 ihr heutiges Gesicht. (J. Schmuzer). 1779 wird der Hochaltar errichtet, 1882/83 werden die Altarbilder erstellt. Über dem Tabernakel wurde das Gnadenbild eingefügt.
Durch zarte Frührokokostukkaturen erhält der Raum einen lichten, freien Charakter. Erwähnenswert sind die Kanzel (um 1670) und die gegenüberliegende Kreuzgruppe.
2010-13 wurde das Gotteshaus umfassend restauriert, 2013 wieder eröffnet, im Chorraum Zelebrationsaltar, Ambo, Priestersitz (Fa. Stegmeier) und Chorgestühl (2013/ Schnitzschule Garmisch) in neuer, moderner Form eingebaut. Eine neue (Jocher-)Orgel erklingt seit 2014. Eine ganze Reihe von Votivbildern konnte wieder angebracht werden.

Pfarrkirche Auferstehung des Herrn, Hohenpeißenberg

Pfarrkirche Auferstehung des Herrn
1960/1 entstand mit dem Pfarrzentrum auch das Gotteshaus im modernen Stil (Architekt Hans Heps). Im Chorzentrum erhebt sich das mächtige Glasmosaik „Auferstehung des Herrn“, das ebenso wie der Zelebrationsaltar, Ambo, Vortragekreuz, Tabernakel, Taufstein und Kreuzweg von der Münchner Künstlerin Christine Stadler gefertigt wurde. Trotz seiner Nüchternheit strahlt der Kirchenraum Wärme aus, durch das Nordfenster wird der Blick zum Hohen Peißenberg geführt (Kreuzfenster). In der angebauten Marienkapelle hängt eine anmutige Fatima-Madonna.

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt mit Gnadenkapelle

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt 230
1514 beschlossen die Bauern an den Hängen des Peißenbergs, die bislang zur Peitinger Pfarrkirche gingen, eine gemauerte Kapelle auf der Höhe des Berges zu errichten. Zur Weihe schenkte der herzogliche Pfleger von Schongau, Georg von Pienzenau aus der dortigen Schlosskapelle eine geschnitzte Muttergottes-Figur. (2. Hälfte 15. Jh.) – ein erstes Wunder desselben Jahres war der Beginn einer Wallfahrt. Rottenbucher Augustiner-Chorherren übernahmen die Kapelle und betreuten die Wallfahrer (1601 bestätigt). Bald wurde an die kleine Kapelle ein westliches Langhaus angebaut. Im 18. Jahrhundert wirken in der Kapelle große Künstler an der herrlichen Rokoko-Ausstattung (J. Schmuzer, F.X. Schmuzer, F.X. Schmädl, der Hohenpeißenberger Bauernsohn M. Günther) – Gnadenaltar, Stuckierung, Gemälde. DasDeckengemälde stellt die wichtigsten Ereignisse der Wallfahrtsgeschichte dar. Viele Votivbilder sind verloren gegangen. Bei der Renovierung 2006 bis 2012 konnten einige zurück gewonnen werden, dazu erstrahlt die Kapelle wieder in herrlichem Glanz; ein Ambo sowie Priestersitz wurden im Chorraum in moderner Form gefertigt.
Auf Grund der stetig wachsenden Zahl der Wallfahrer wurde 1616-19 eine große Wallfahrtskirche im ausgehenden Renaissance-Stil angebaut. Aus der Erbauungszeit stammen die schön geschnitzten Emporebrüstungen, die Kanzel, der Geißelheiland sowie zwei Rankenreliefs im Chorraum. Der herrliche barocke Hochaltar stammt aus dem Jahre 1717, errichtet von der Weilheimer Schule.
Seit 2012 erklingen 5 neue Glocken, bei der anstehenden Innenrenovierung soll auch eine neue Orgel eingebaut werden.

Riedschaftskapellen

In der Pfarrgemeinde Peiting gibt es 7 sogenannte Riedschaftskapellen:

  • Ödenhof
  • Kreut
  • Kurzenried
  • Höfle
  • Hausen
  • Grabhof
  • Hohenbrand

Kapellen in Hohenpeißenberg

  • Hettenkapelle
  • Buchschornkapelle
  • sonstige kleinere Kapellen