Pfarrverband Pfaffenhofen am Inn

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Pfarrkirche Hochstätt St. Vitus

Kirche Hochstätt mit Ausschnitten der Innenansicht
Die Pfarrei Hochstätt (Hochsteten) wurde erstmals im Jahr 970 im Zusammenhang eines Tausches
des Bischofs Abraham von Freising und dem Edlen Gozhalm urkundlich erwähnt, und blickt somit auf
eine über 1000-jährige Geschichte zurück.
Die Kirche St. Vitus wurde 1488 im spätgotischen Stil errichtet. Die vorhergehende Kirche war vermutlich aus Holz gebaut.
Nachfolgend die Daten chronologisch:

- 1488-1497 Errichtung der Pfarrkirche – siehe Jahreszahl am Turm.

- 1601 Erhöhung der Aussenmauern um einen Schuh (ca. 25cm) und eine
durchgreifende Reparierung des Dachstuhles durch Pfarrer Wolfgang Gläß.

- 1630-1631 wurde ein neuer barocker Hochaltar errichtet und der Taufstein
umgesetzt - unternommen von Pfarrer Georg Raab.

- 1663 erhielt die Pfarrkirche neue Seitenaltäre, einen davon stiftete Anna Barbara
von Schwabach geb. Dannel aus Schechen, den zweiten Altar stiftete die
Gemeinde.

- Um 1670 scheint auch das Kircheninnere gründlich erneuert und die Fenster
erweitert worden zu sein.

- Um 1750 erhielt die Kirche wieder neue Seitenaltäre, geschnitzt wurden diese
von Felix Pämer, dem bekannten Bildhauer aus Rosenheim

- 1819-1826 erfolgte eine weitere,gründliche Innenrenovierung mit Errichtung von
zwei neuen Emporen und Einsetzung von neuem Gestühl, Speisgitter, neuer
Orgel und Kirchentür (durch Pfarrer Seelmayr).

- 1847 ließ Pfarrer Georg Peter Weilhammer die Einrichtung neu fassen.

- 1852 wurde der spätgotische Steildachstuhl duch einen neuen, niedrigeren
ersetzt. Es erfolgte ferner die Verlegung eines Plasters mit Kelheimer
Platten, der Neubau einer größeren Sakristei und einer Westvorhalle. In dieser
Zeit war Johann Michael Hamberger Pfarrer von Hochstätt.

- 1880 ließ Pfarrer Max Krichbaumer das Innere der Pfarrkirche regotisieren, die
Gewölberippen wurden wieder angebracht, die Fenster verändert und ausgemalt.

- 1890 ersetzte Pfarrer Franz Seraph Pfnür die alte Einrichtung vollständig durch
eine Neugotische.

- 1923 erhielt die Kirche einen Anbau nach Westen hin.

- 1927-1928 malte Hugo Williroider die Kirche im Zuge der Innenrenovierung in
der Art des 15. Jahrhunderts neu aus. Dies erfolgte unter Pfarrer Karl Lechner.

- 1954 Rebarockisierung der Inneneinrichtung.