Pfarrverband Rohrdorf

Rohrdorf | Törwang | Thansau | Höhenmoos

50 Jahre kfd Thansau

50 Jahre Praline
Genau ein halbes Jahrhundert nach der Gründung, damals noch als katholischer Mütterverein, feierte die Frauengemeinschaft kfd Thansau am 03.03.3013 ihr goldenes Jubiläum.
Den festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Thansau hatte Gemeinderefentin und geistliche Begleitung Luise Schudok vorbereitet . Sie ging in ihrer Predigt auf die Überschrift des Festes ein: innehalten, zurückschauen, weitergehen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom neu gegründeten Jugendchor gestaltet.
Anschließend feierte die Frauengemeinschaft zusammen mit den Abordnungen der Frauengemeinschaften aus Rohrdorf, Höhenmoos, Lauterbach und Samerberg sowie der örtlichen Vereine im Pfarrheim Thansau. Dekan Gottfried Doll, zweiter Bürgermeister Joachim Wiesböck sowie Margarete Zimmer, Ansprechpartnerin des kfd-Diözesanverbandes, waren als Ehrengäste geladen. Ein paar kurzweilige musikalische Einlagen wurden von Gerti Morgott und Franziska Maier mit der Querflöte bzw. am Klavier beigesteuert.
Nach dem Mittagessen gab es von Katharina Steindlmüller einen interessanten Überblick über die Entstehungsgeschichte der Frauengemeinschaften im Pfarrverband. Bevor die Thansauer ihren eigenen Mütterverein gründeten, waren sie schon gemeinsam mit den Rohrdorfer, Lauterbacher und Höhenmooser Frauen im Rohrdorfer Mütterverein. Die älteste Liste, die dazu vorliegt, stammt bereit aus dem Jahre 1877, als der Verein der christlichen Mütter durch Pfarrer Taubenberger gegründet wurde.
1946 riefen zuerst die Frauen aus Höhenmoos einen eigenen Mütterverein ins Leben, 1951 zogen die Lauterbacher nach. Der katholische Mütterverein Thansau wurde erst im Jahr 1963 durch Kurat Anton Tremmel gegründet und zählte anfangs 30 Mitglieder. Vorsitzende des Müttervereins wurden Frau Leni Rittner und Frau Johanna Neubert. Leni Rittner war Vorsitzende bis zum 3.12.1983, also 20 Jahre. 1983 gab sie den Vorsitz des inzwischen auf 177 Mitglieder angewachsenen Müttervereins ab an Lisa Zacher und Christl Aicher. Lisa Zacher und Christl Aicher engagierten sich die nächsten neun Jahre in der Frauengemeinschaft und gaben 1992 ihr Amt weiter an ein Leitungsteam. In diesem Team wirkten Philomena Depping, Marianne und Edeltraud Bielmeier, Christl Aicher, Maria Heiß und Betty Kuschel. Kassier war Maria Decker.
Am 4.12.1994 fand sich leider keine Frau bereit, die Vorstandschaft zu übernehmen und so ruhte der Verein bis zum 13.4.1997. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen Marianne Bielmeier und Erika Aiwanger den Vorsitz und Elfriede Richter die Kasse.
Elfriede Richter schließlich brachte 2001 Katharina Steindlmüller, die mittlerweile 12 Jahre das Amt der ersten Vorsitzenden inne hat, sowie weitere Mitglieder der derzeitigen Vorstandschaft zur Frauengemeinschaft Thansau.
„Aha-Effekte“, Raten und Wiedererkennen mancher bekannter Gesichter waren angesagt, als Katharina Steindlmüller im Rahmen Ihres Rückblickes auch ein paar seltene Bilder aus den Anfangsjahren der Frauengemeinschaft vorführen konnte. Außerdem zeigte die Diaschau einen Überblick über die Aktivitäten der Frauengemeinschaft in den letzten Jahren, wie beispielsweise Tagesausflüge, die alljährliche Maiandacht, den Fraueninseltag, das Binden der Kräuterbuschen und der Adventskränze und vieles mehr.
Nach der Bilderschau wandte sich Katharina Steindlmüller an die Jubilarinnen der Frauengemeinschaft. Sie ging darauf ein, dass in der heutigen Zeit eine so langjährige Treue zu einer Gemeinschaft eine ganz besondere Bedeutung hat: Diese Frauen haben den Wandel vom Mütterverein zu einem modernen Frauenverband miterlebt und durch Ihre Mitgliedschaft dazu beigetragen, dass die kfd ein starker Verband in Kirche und Gesellschaft geworden ist. In unserer pfarrlichen Frauengemeinschaft haben sie entscheidenden Anteil daran, dass Frauen im Gemeindeleben eine prägende Rolle spielen.
Für ihre 40-50-jährige treue Mitgliedschaft in der Frauengemeinschaft Thansau wurden 44 Frauen mit einer Urkunde der kfd und einem hübschen Blumenstock geehrt. Leider konnten aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht alle Jubilarinnen an der Feier teilnehmen. Mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurden Lisa Zacher und Christl Aicher für ihr jahrelanges Engagement in der Vorstandschaft. Beide unterstützen nach wie vor die Frauengemeinschaft mit Rat und Tat und sind unentbehrliche Stützen beim alljährlichen Adventskranzbinden. Hierfür sprach ihnen Katharina Steindlmüller ihren besonderen Dank aus und überreichte Frühlingssträuße.
Zum Abschluss der 50-Jahr-Feier wurden die Gäste von Katharina und Sabine Steindlmüller sowie Vroni Schauer mit einem Sketch auf eine kurze vergnügliche Zeitreise ins Jahr 2060 eingeladen. In der leidenschaftlichen Vorstandssitzung der Zukunft ging es schon um die Planung der 100-Jahr-Feier, aber es wurde auch verwundert zurückgeblickt in die Anfangszeit des Müttervereins .
Bei Kaffee und Kuchen fand ein gelungenes Fest schließlich einen gemütlichen Ausklang.

März 2013
Bilder der 50-Jahr-Feier

Fahrt der Frauengemeinschaft Thansau zum Kloster Weltenburg und zur Kuchlbauer Bierwelt in Abensberg

Kloster Weltenburg
Kloster Weltenburg
Am Samstag den 21.04.2012 machten wir uns bei kühlem aber ausflugstauglichem Wetter im Bus auf den Weg an die Donau in Niederbayern. Erstes Ziel war die Benediktinerabtei Weltenburg, deren Ursprung bis in das Jahr 600 zurückreicht. Die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716 bis 1739 erbaute und ausgestattete Abteikirche, von außen eher einfach und schlicht, zählt zu den Spitzenleistungen des bayerischen Hochbarocks. Nach der Kirchenführung kehrten wir in der Klosterwirtschaft zum gemeinsamen Mittagessen ein. Anschließend ging es mit einem Spaziergang an der Donau, vorbei an den beindruckenden Hochwassermarken an der südöstlichen Klosterecke, weiter an die Schiffsanlegestelle. Das Ausflugsschiff brachte uns sicher an den auf beiden Seiten aufragenden Felsen des romantischen Donaudurchbruchs vorbei nach Kelheim. Dort gab es Gelegenheit zu einem Bummel in der Fußgängerzone oder zur Besichtigung der auf dem Michelsberg gelegenen Befreiungshalle. Die von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813-1815 wurde in Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen und 1863 von Leo von Klenze vollendet. Von der Anhöhe aus bot sich auch ein schöner Blick auf die Donau und auf die Stadt Kelheim.
Ausflug Weltenburg
Kuchlbauer Turm Abensberg
Kuchlbauer Turm in Abensberg

Von dort setzten wir die Fahrt fort zum letzten Ziel in Abensberg. Unterwegs wurde natürlich noch Spargel aus diesem bekannten Anbaugebiet beim Bauern eingekauft. In der Brauerei erwartete uns eine überraschende Führung durch das Gesamtkunstwerk Kuchlbauers Bierwelt. Mit der Braukunstspur, den Weissbierzwergen oder dem Sternenhimmel in der Spiegeltreppe zeigte man uns, was Bier und Kunst gemeinsam haben. Das Wahrzeichen von Kuchlbauer's Bierwelt ist ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Angenehme runde Formen, tanzende Fenster, wellige Böden und organische Linien, Zwiebeltürme und Baummieter, das sind die Elemente Hundertwassers für menschengerechtes Bauen im Einklang mit der Natur.
Nach der Besichtigung oder besser gesagt „dem Bestaunen“ des einmaligen Hundertwasserturmes ließen wir uns noch gemütlich ein Weißbier und eine Brotzeit schmecken. Schließlich brachte uns der Bus wieder gut nach Hause und ein gelungener Ausflug ging zu Ende.





April 2012

Frauen - Insel - Tag

Frauen-Insel-Tag
Unsere Gruppe von 19 Frauen aus rund drei Generationen nahm am 18. September 2010 die Einladung wahr, nach dem Motto „Ein Tag für mich, ein Tag für Gott“ unter der Leitung von Gemeinderefentin Luise Schudok eine kleine Auszeit für sich und für Gott zu nehmen.
Den baulichen Rahmen bildete dabei das Kloster St. Irmingard auf der Fraueninsel. Den geistigen Rahmen fanden wir unter anderem in der Bibelstelle von Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen aus dem Johannesevangelium.
Umgeben von Wasser setzten wir uns mit Jesus als dem „lebendigen Wasser“ auseinander, hatten Zeit und Ruhe in uns hineinzuhorchen und uns auszutauschen. Abgerundet wurde unser Fraueninseltag durch ein gemütliches Mittagessen, bei dem wir noch die warme Herbstsonne genießen konnten.