St. Johannes der Täufer

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Heilige Margareta

Die Legende von der Heiligen Margareta berichtet folgendes:
Zur Zeit der Diokletianischen Verfolgungen begehrte der Stadtpräfekt Olybrius Antiochia, als er Margareta Schafe hüten sieht, die schöne christliche Jungfrau zur Frau. Da sie sich standhaft weigert, ihrem Glauben zu entsagen, läßt er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erscheint ihr der Versucher als ein riesiger Drache und windet sich um sie, um sie zu verschlingen. Er zerbirst aber durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn macht, und sie entsteigt seinen Krallen unbeschädigt. Zur Richtstätte geführt, betet sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die ihr Gedächntis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten; daher gilt sie für diese als Nothelferin.
Zusammen mit Barbara und Katharina gehört sie zu einer häufig dargestellten Dreiergruppe, den beliebtsten Nothelferinnen. Kommt Dorothea hinzu, sind es die "virgines capitales".
Neben dem Wurm sind Fackel, Kamm, Stabkreuz, Palme und Buch ihre Attribute.