Pfarrverband Taufkirchen (Vils)

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Aschermittwoch - Vergängliches und Neues ...

In der Vorbereitung auf Ostern, die Zeit wieder "richtig" nutzen!

Mit dem Aschermittwoch endet die „närrische“ Zeit! Das heißt aber nicht, dass wir nicht mehr fröhlich sein sollen.

Das Kreuz mit der geweihten Asche auf unser Haupt, das wir empfangen aus der Hand des Priesters, sagt uns: Kehre um Mensch, solange noch die Zeit dazu ist und erinnert uns an die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens. Genau an das erinnert uns ja die ursprüngliche Formel: "Gedenke, dass Du Staub bist..."

Wir werden also daran erinnert, dass unser Leben im Vergleich zur Ewigkeit eigentlich sehr kurz ist. Und dass wir mit der uns geschenkten Zeit sehr bewusst umgehen sollten. So lädt uns die Fastenzeit ein, durch Buße und Reue auf das kommende Osterfest vorzubereiten.

Diese Zeit sollen wir als Chance nutzen, uns mit Gott zu versöhnen und unserem Leben eine neue Richtung geben durch Fasten, Beten und Almosengeben.

FASTEN bedeutet: Sich bewußt dafür entscheiden, auf liebgewonnene Dinge zu verzichten, sich Zeit nehmen für das GEBET – für Gott. Dies können wir in den Gottesdiensten, Andachten, Kreuzwegen, Morgenmeditationen, Barmherzigkeitsstunden tun. Unwichtige Dinge aus dem Weg schaffen, um Freiraum zu erhalten für Familie, Freunde!

ALMOSEN geben bedeutet, mit anderen zu teilen! Verzicht üben zur inneren Umkehr und Vorbereitung auf das Osterfest. Gott sieht auch das, was wir im Verborgenen tun!

Also machen Sie mit...
  •  eingetretene und festgefahrene Pfade zu verlassen (Fasten)
  • sich neu auf Gott auszurichten (Gebet)
  • den Mitmenschen in den Blick zu nehmen (Almosen)

PVT_Aschermittwoch_2016_01